Archive 2018

Jan 20

Bedient

Bedient

DJK Brose Bamberg – Eisvögel USC Freiburg: 63-61 (30-39)

Es war ein wirres Getickere am Samstag in Freiburg. Der SC und der USC spielten zeitgleich. Die einen zuhause gegen Leipzig. Die anderen auswärts in Bamberg. Beide Spiele waren knapp. Und beide Male gewann der Außenseiter.

Coach Pierre Hohn hatte davon berichtet, dass unter der Woche weitere Angriffsoptionen im Mittelpunkt des Trainings standen. Nun, dabei ist wohl das passiert, was dabei eben passieren kann. Die bisherigen Stärken, die „eigene Sprache“, gingen wohl verloren. Ganze 28 Prozent Wurfquote erzielten die Eisvögel in Bamberg. Nur einer von sechszehn Dreiern traf sein Ziel. Season Low!

Und so konnten zwei Viertel (1 und 4) gerade mal unentschieden gestaltet werden. In Viertel 3 (22:13) sah es nach einem weiteren Auswärtssieg aus. Doch der Schein trog. Die DJK Brose Bamberg legte ein blitzsauberes drittes Viertel hin (19:8) und ließ gerade mal acht Freiburger Pünktchen zu.

Zwar wurde es am Ende super knapp. Doch das soll nicht über den schließlich verdienten 63:61 (30:39) Überraschungssieg von Bamberg hinweg täuschen. Ganze 16 Freiburger Feldkörbe waren zu wenig.

Der SC jubelte. Der USC war bedient. Ärmel hochkrempeln!

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Jan 19

Man muss Gott für alles danken, …

Man muss Gott für alles danken, …

…selbst für einen Oberfranken. Am Samstag spielen die Eisvögel in Bamberg!

Man foppt sich gerne in Bayern. Der Oberbayer den Niederbayer und der Oberfranke den Unterfranke. Der Reim „Man muss Gott für alles danken, selbst für einen Franken“ wird hierbei in allen Varianten und als Nadelstich in Richtung des nächsten Regierungsbezirks genutzt.

In Sachen Basketball ist man sich jedoch einig: „Man muss Gott für alles danken, insbesondere für Franken“, muss es da heißen. Ganz abgesehen vom Aushängeschild im Herrenbasketball und Serienmeister Brose Bamberg, gibt es im deutschen Basketball nur selten solch professionelle Strukturen und Know how wie in der Frankenmetropole. Mit entsprechend positiven Konsequenzen auch im weiblichen Bereich: Das WNBL-Team der Bambergerinnen zählt seit Jahren zu den Besten im Lande. Das Bundesligateam pendelt zwischen 1. und 2. DBBL. Die Kaderlisten des Deutschen Basketballbundes sind voll mit Bambergerinnen. Respekt!

Die Eisvögel bekommen es am Samstag also mit dem Zweitligateam von Bamberg zu tun. Auswärts, gegen einige deutsche Top-Talente, gegen ein starkes US-Duo. Die USC-Mädels werden einige gehörige Handicaps aus dem Weg räumen müssen, um das Ziel Auswärtssieg zu erreichen. Wir drücken dabei die Daumen.

Wer dabei sein will: Um 15:30 Uhr Liveticker einschalten!

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Jan 15

U18: “One play at a time!”

U18: “One play at a time!”

Am vergangenen Sonntag konnte sich das WNBL-Team mit 64-52 gegen Ludwigsburg durchsetzen. Dabei gab es Höhen und Tiefen im Spiel zu beobachten… aber der Reihe nach – oder wie der Basketballer sagt: “one play at a time”.

Im ersten Spiel des Jahres ging es für unsere U18 gegen die BSG Ludwigsburg. Nachdem diese das Hinspiel lange offen gestalten konnten, wollte man gegen die ersatzgeschwächten Residenzstädterinnen dieses Mal von Beginn an mit dem nötigen Biss agieren. Soweit der Plan:

Zunächst ging das Ganze auch gut auf. Tolle Passstafetten, clever abgeschlossene Schnellangriffe, energisches Verhalten beim Offensivrebound und eine aggressive Verteidigungsarbeit brachten die jungen Eisvögel mit 37:18 in Führung.

Ja und die zweite Halbzeit? Da hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens drüber. Das Team hat aber verstanden was zu tun ist und wird es angehen. In den nächsten Spielen gilt es durchgehend körperlich dagegenzuhalten und mentale Konstanz zu beweisen. Jedes Boxout, jedes close out, jeder Laufweg ist wichtig und kann am Ende das Big Play sein:  “one play at a time” eben. Jetzt gilt es schnell zu lernen um dann am Wochenende wieder bereit zu sein.

Das nächste Spiel ist dabei natürlich das Schwerste. Wir werfen 5 Mark ins Phrasenschwein und freuen uns auf das Badenderby mit dem USC Heidelberg. Nicht verpassen und die Mädchen im Kampf um die Playoffs anfeuern!

Nächstes Heimspiel
21.01.2018 12.30 USC Freiburg – USC Heidelberg @ Sepp-Glaser-Halle

Es spielten
Pauline Mayer (8, 2 Rebounds), Lena Thüne (16, 1), Lea Meyer (2, 2), Zoe Krammer (7, 7), Luisa Nufer (17, 16), Hilli Cordes (10,16), Sophie Ouedraogo (-, 2), Mashkouratou Moussa (4, 9)

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Jan 15

Damen 3: Niederlage unter erschwerten Bedingungen

Damen 3: Niederlage unter erschwerten Bedingungen

Wie bereits zum Saisonbeginn ist auch zum Rückrundenstart nur der halbe Kader verfügbar. In einem schwierigen Spiel unterliegt die Oberligamannschaft einem schwachen Gegner am Ende mit 61:59

Das hatte man sich anders vorgestellt: Nachdem man bereits im Hinspiel mit nur 5 Spielerinnen gegen Durlach den Kürzeren zog, mussten sich die D3 auch im Rückspiel geschlagen geben. Mit einem erneut stark dezimierten Kader (Krankheit, Verletzungen) traten die Freiburgerinnen mit nur sechs etatmäßigen Oberligaspielerinnen und tatkräftiger Unterstützung aus der Landesligamannschaft in Durlach an.

Gegen einen technisch limitierten Gegner schafften es die Freiburgerinnen zu Beginn gut, ihre Stärken auszuspielen. Hohes Tempo, offene Würfe, schnelle Abschlüsse. Im Verlauf des Spiels pendelte sich dann allerdings ein Gleichgewicht ein, Durlach kam mit seinen großen Innenspielerinnen immer wieder zu Rebounds und Abschlüssen am Korb, oft mit Foul. Freiburg hielt dagegen, vor allem Hannah Schorb übernahm für die angeschlagen spielende Lea Schellbach die Verantwortung im Scoring und glänzte mit 30 Punkten. Freiburg hielt die Partie bis zum Ende offen, verbaute sich dann jedoch die Chance zum Sieg aufgrund zu vieler verworfener Freiwürfe, einem zugelassenen Offensivrebound zu viel und einem fragwürdigen unsportlichen Foul in der Schlussphase.

Coach Leichter war nach der Partie nicht zufrieden. „Gegen so einen Gegner müssen wir einfach noch konstanter unsere Stärken ausspielen  und die unnötigen Fehler vor allem bei der Position um den Rebound abschalten. Wir haben heute trotz kleinem Kader eine gute Chance verspielt.“

Trotzdem geht das Team mit einem guten Gefühl in die kommende Woche, die Kooperation mit der Landesliga hat gut funktioniert und auch in Ansätzen zeigten die Mädels, wozu sie in der Lage sind. Am Wochenende steigt dann in der Sepp-Glaser-Halle das erste Heimspiel des Jahres gegen den SSC Karlsruhe. Sonntag, 17 Uhr!

Für Freiburg spielten

Amann (8/2 Dreier), Bechtloff, Hurth (2), Isenmann (7), Quattrocchi (4), Schellbach (6), Schimpf (2), Schorb (30/1)

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Jan 15

Damen 2: Knappe Niederlage im Duell der Uni-Sport-Clubs

Damen 2: Knappe Niederlage im Duell der Uni-Sport-Clubs

In Heidelberg fährt die Regionalligamannschaft des USC eine knappe Niederlage ein. Nach einem rasanten, intensiven Spiel steht es 66:60.

USC gegen USC bedeutet im Normalfall temporeichen, spannenden Basketball auf hohem Niveau. Und die Teams aus Freiburg und Heidelberg enttäuschten nicht: Beim Duell um die vorderen Plätze in der Regionalliga kam Heidelberg besser aus den Startlöchern. Drei Dreier im ersten Viertel gaben die Richtung klar vor. In der legendären ISSW Halle, in der nicht mal eine Stunde zuvor die Bundesligamannschaft in einem Thriller gegen den Herner TC gewonnen hatte, hing die gute Laune noch immer in der Luft. Einige Fans waren geblieben, um auch die Regionalmannschaft tatkräftig zu unterstützen – die Stimmung war dem Rahmen angemessen. Der USC Freiburg kam in der Folge besser in die Partie, gestaltete das Spiel eng und war in der Lage, den meist knappen Rückstand nicht größer werden zu lassen.

Vor allem im zweiten Viertel übernahm Juliane Hodapp die Verantwortung auf Seiten der Freiburgerinnen und sorgte dafür, dass ihr Team zur Halbzeit bis auf 5 Punkte herangekommen war (41:36). Im dritten Viertel ließ die Genauigkeit der Heidelbergerinnen nach, Freiburg kam bis auf einen Punkt heran, ehe die Heimmannschaft durch einen 9:0-run fünf Minuten vor Ende scheinbar davonzog. Doch erneut sorgte Freiburgs Nummer 7 für die Aufholjagd, ein Dreier und zwei Steals innerhalb von einer Minute, gekrönt von einem And-1 von Katharina Hasenauer markierten einen 8:0-Lauf der Gäste. Ähnlich wie im Spiel zuvor wollte die Entscheidung einfach nicht fallen. In der letzten Minute der Partie fehlte den Freiburgerinnen dann leider der letzte Funke Konzentration; die Chance zum Ausgleich wurde gleich mehrfach verpasst, während Heidelberg die entscheidenden Freiwürfe verwandelte. Am Ende einer guten Partie steht somit leider eine knappe Niederlage.

Nichtsdestotrotz ist der USC solide in die Rückrunde gestartet, die Partie macht Hoffnung auf mehr: Die Chance dazu gibt es direkt am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen den MTV Stuttgart. Sepp-Glaser-Halle, 15 Uhr, das nächste Spitzenspiel steht auf dem Programm!
Für Freiburg spielten

Hasenauer (10), Hirt (4) Hodapp (24/3 Dreier), Mazurek (9), Schey (2), Schipek (2), Schorb (2), Zehender N. (7/2)

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Jan 15

U16: Niederlage trotz starken Spiels

U16: Niederlage trotz starken Spiels

Mit 59:74 unterliegt die U16 des USC Freiburg dem RegioTeam aus Stuttgart.

Hart gekämpft und doch verloren, hieß es am Ende für die Freiburgerinnen. Im Vergleich zur Hinrunde zeigte sich die Mannschaft stark verbessert und verlangte den Stuttgarterinnen vor allem mit einer guten Offensive einiges ab.

Der Freiburger Trainer Björn Bauer wurde zu seinem Geburtstag mit einem spannenden, schnellen Spiel beschenkt. Das i-Tüpfelchen, den Sieg, verhinderte das RegioTeam mit einer starken, körperlichen Verteidigung. Diese Physis waren die Freiburgerinnen offensichtlich nicht gewohnt und wissen jetzt, woran sie in den nächsten Wochen arbeiten müssen: Ausboxen und Spielaufbau unter Druck.

Mal sehen, ob die Mannschaft es beim nächsten Heimspiel am 20.01.2018 um 15:00 Uhr in der Sepp-Glaser-Halle gegen Heidelberg besser machen kann.

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Jan 14

Weiß schlägt grün.

Weiß schlägt grün.

Tolle Kulisse – tolles Derby – tolles Ergebnis!

Mit 83:56 (39:29) haben die Eisvögel die Rutronik Stars Keltern 2 geschlagen. 800 Zuschauer in einer vollen Unihalle gaben dem Derby einen würdigen Rahmen.

Schnell stand’s 16:2 für die Eisvögel. Und daraus wurde 27:28 (16. Minute). Es ging also munter her, im Baden-Derby. Und die Eisvögel spürten, dass sie an diesem Abend besser waren. Aber eben auch, dass es noch eine Menge Luft nach oben gibt. Kontinuierlich setzten sie sich nach besagter 16. Minute ab, gewannen gar ihr schwächstes (zweites) Viertel mit 16:12 und genossen am Ende mit ihren Fans la ola und die Ehrenrunde.

Das Fazit:

  • Prima Leistungen und Spielzeit der Youngster
  • Gewohnte Führungsqualitäten bei Gaffney, Hughes und Paunovic
  • Tolles Publikum!
  • “Wir kommen wieder!”

Die Fans müssen sich jetzt zwei Wochen gedulden bevor es in der Unihalle wieder um Bundesligapunkte geht. Am 27. Januar geht’s dann gegen die Krofdorf Knights. Aber davor fahren die USC-Mädels zur DJK Brose Bamberg. Viel Erfolg!

Impressionen von Patrick Seeger:

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Jan 12

Badenderby!

Badenderby!

Ja, ist denn scho wieda Badenderby!?? – Ja.

Samstag, 13.01., 19:30 Uhr, Unihalle. Eisvögel gegen Rutronik Stars Keltern.

Es war eine schmerzhafte Niederlage, die das Kelterner Team den Eisvögeln am 3. Oktober 2017 nach doppelter overtime zufügte. Luana Rodfeld machte damals 38 Punkte, Alina Fody deren 20. Beide Teams wussten damals am 2. Spieltag noch nicht so richtig, wo sie denn stehen.

Jetzt wissen sie es. Die Eisvögel gehen als Tabellenführer ins Badenderby. Keltern ist aktuell Siebter. Und die Freiburgerinnen sind gewarnt. Man weiß um das Potenzial des Gegners, sowohl der deutschen als auch der ausländischen Spielerinnen. Man weiß um die Stärken der Kelterner Spielanlage. Und man weiß, dass diese den Eisvögeln nicht unbedingt liegt.

Aber was für ein toller Spieltag wartet da auf die Fans der 2. planet photo DBBL! Das Bayernderby zwischen München und Bamberg. Der Fight um die Playoffs zwischen Krofdorf und Weiterstadt. Das Badenderby in Freiburg!

Die Eisvögel freuen sich aufs erste Ligaspiel im neuen Jahr!

Eisvögel gegen Keltern – Samstag, 19:30 Uhr, Unihalle – Absoluter Pflichttermin!

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Jan 7

Top Eight.

Top Eight.

Eisvögel scheiden im Pokalviertelfinale mit 52:80 aus. Die Nummer 12 sah komisch aus…

Man wird ja noch ein bisschen auf den Boden der Tatsachen fallen dürfen! Mit 28 Punkten Differenz schickten die grünen Sterne die in sulzschneeweiß spielenden Eisvögel am frühen Sonntagabend nachhause. Oder besser: sich nachhause. Denn im Viertelfinale der besten acht Pokalteams ist für die Eisvögel Schluss. Die besten vier sind dieses Jahr neben den Sternen die Wasserburgerinnen vom Inn, die Veilchen aus Niedersachsen und die Katzen aus Chem. Einer aus jeder Himmelsrichtung.

Patrick Seeger, der beste Sportfotograph der nördlichen Hemisphäre, ist ja ein lieber Kerl. Alle lieben Eisvögel werden von seiner Linse erfasst und abgelichtet. Und dürfen sie mal nicht aufs Spielfeld, dann kriegen sie ihr Foto eben auf der Bank verpasst. Wenn Herr Seeger aber zehnmal dieselbe Dame ablichtet, dann muss etwas Besonderes passiert sein: Ilka Hoffmann kam diesmal in den Genuss. Freiburgs Nummer 12 rannte nach ein paar Minuten unter Sonderapplaus aufs Spielfeld, durfte schon bald an die Freiwurflinie, netzte einen Dreier ein, spielte wie ein alter Hase. Rebound, Assist, Steal – wie es ihr gefiel. Ganz wie früher an selber Stelle Mirna Paunovic…

Ach ja, wir wollten ja noch ein paar Fragen aus dem „game time“-Artikel klären:

  • Die Eisvögel kamen gegen den Erstligisten ganz ordentlich aus den Startlöchern. Doch ein Frühstart sieht anders aus. Es wartet noch einiges an Arbeit auf Pierre Hohn und seine Mädels.
  • Generalprobe mit minus 28. Na, wenn das kein gutes Omen für den Schlager gegen Keltern 2 am kommenden Samstag ist…!
  • Mayer und Nufer wieder voll dabei. Kapitza, Kambach und Hodapp waren nur außerhalb des Spielfelds zu sehen.
  • Überraschung zwei: Es war sehr schön, Mirna.

Dingend vormerken:

Samstag, 13.2.2018, 19:30 Uhr, Unihalle Freiburg.
Der absolute Hit: Eisvögel gegen Rutronik Stars Keltern 2!

 

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Jan 5

Kommando zurück.

Kommando zurück.

Die Eisvögel wurden darauf hingewiesen, dass eine Reduktion des Eintrittsgeldes bei Pokalspielen laut Ausschreibung nicht möglich ist, da die Einnahmen im Pokal zwischen Gastgeber und Gästeteam aufgeteilt werden. Wir bitten unsere Fans um Verständnis, dass wir daher unser gut gemeintes Neujahrsguzerl (siehe Spielankündigung) leider rückgängig machen müssen. Sorry!

Wir freuen uns auf Sonntag. Bis bald!

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