Archive 2019

Apr 3

1:1

1:1

Ein sehr heißer Fight zwischen H2OBRG und FRBRG endet mit dem Playoff-Ausgleich. Beide Teams zahlen dabei einen hohen Preis.

Glückwunsch an den Regisseur dieses Krimis! Aber auch gleich die kritische Frage: Musste das denn unbedingt sein? Warum musste ein solch emotionaler Basketballabend, das Playoff-Viertelfinale zwischen TSV und USC, genau so verlaufen? Und diesen Preis bezahlen? Aber der Reihe nach:

Großes Basketballkino am Dienstagabend in Freiburg. Volle Bude im Uni-Dome. Freiburg nimmt die Playoffs an. Auch unter der Woche. Viertel 1 wie immer: Wechselnde Führungen, Freiburg spielt ordentlich und liegt – wie immer – knapp zurück (15:17). Viertel 2 sieht die Eisvögel dominant, richtig dominant für diese knappe Partie. Ein 10:0 Lauf und ein fahriges Ende mit schlimmem Ballverlust bringen die 40:36 Pausenführung für FRBRG. Und dann vergreift sich der Regisseur im Ton:

In Viertel 3 wird Audrey-Ann Caron Goudreau am Kopf getroffen und bricht auf dem Spielfeld zusammen. Nur so viel: Diagnose „schwere Gehirnerschütterung“ und in guten Händen. Für AACG ist das Viertelfinale zu Ende. Nach 30 Minuten steht’s 56:56.

Wasserburg geht in Führung. Freiburg kontert. Die Halle steht Kopf. Führung Eisvögel. Leonie Fiebich geht zum Rebound. Und liegt Sekunden später auf dem Boden. Knie. Nur so viel: Erste Buschtrommeln aus WSSRBRG trommeln vorsichtige Entwarnung.

Am Ende ist es die große alte Dame des Freiburger Basketballs. Mirna Paunovic ersetzt AACG vorbildlich, zaubert zweidrei old-school-moves aufs Parkett und trifft zur Vorentscheidung von der Linie. Der Halle gefällt’s. Basketball emotion at it’s best! EISVGL – H2OBRG 73:66.

Es steht 1:1. Spiel drei bringt die Entscheidung.

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Apr 1

#jetztzählts

#jetztzählts

Dienstag, 19:00 Uhr, Uni-Dome: Eisvögel gegen TSV Wasserburg- Spiel 2!

Es wird knistern, es wird knastern, es wird super spannend! In der best-of-three Serie zwischen den Eisvögeln und dem TSV Wasserburg steht das zweite Match an. Am Dienstagabend werden die Fans in die Unihalle pilgern und ihr Team zu Spiel 3 peitschen. Denn die spannendste Partie des gesamten DBBL-Playoff-Viertelfinals findet dann in Freiburg statt.

Deutlich bis sehr deutlich heißt nämlich das Fazit der übrigen drei Partien. Die Favoriten setzen sich durch. Spannung und den knappsten aller Ausgänge gab es nur beim 81:80 zwischen Wasserburg und Freiburg in Spiel 1.
Geht es in Spiel 3? Setzt es nach vier knappen Niederlagen am Dienstag auch die Vierte gegen den TSV? Zeigt die Formkurve nach dem Top 4 weiterhin steil nach oben? War’s das? Oder geht diese fantastische Saison jetzt erst so richtig los?

Am Dienstagabend gegen 20:40 Uhr wissen wir mehr. Am Dienstagabend zählt’s! Am Dienstagabend geben wir die Antworten. Am Dienstagabend ist game time!

Wenn nicht jetzt, wann dann? DABEISEIN!

#jetztzählts
#spieldrei
#jetzt gehtslos

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Apr 1

Damen 2: Hut ab!

Damen 2: Hut ab!

Im letzten Heimspiel der Saison bezwingt die Damen 2 Tabellenführer Ludwigsburg deutlich mit 85:61.

Es war alles angerichtet, für das letzte Heimspiel der Saison 18/19 in der Sepp-Glaser-Halle: Ausverkauftes Haus, zumindest wenn man nach den verfügbaren Sitzplätzen am Spielfeldrand geht, und eine Freiburger Mannschaft, die sich einiges vorgenommen hatte: Im Hinspiel setzte es eine knappe Niederlage in Ludwigsburg und mit Karlsruher Atem im Nacken stand auch noch einiges auf dem Spiel.
Freiburg begann dementsprechend hochmotiviert und überrannte den Gegner in den ersten zwei Minuten förmlich. Ein 9:0 und schwere Atmung bei Alexandra Berry veranlassten den Gästecoach früh zur ersten Auszeit. In der Folge beeindruckten die Freiburgerinnen weiter vor allem in der Defense – gegen die beste Offense der Liga ließen die Damen 2 in der ersten Halbzeit lediglich 27 (!) Punkte zu. Zu den bestens aufgelegten Viki Wieczorek und Carolin Riehle gesellte sich am späten Sonntagnachmittag dann die geballte Offensivpower von Laura Zdravevska und Léa Ouedraogo, und so merkte Ludwigsburg früh, dass man im Breisgau wenig mitnehmen würde.

Im dritten Viertel erhöhte Freiburg die Führung auf 20 Punkte und gab diese auch nicht mehr aus der Hand. Trotz verbesserter Dreipunktquote im letzten Spielabschnitt konnte Ludwigsburg den Rückstand nicht mehr nennenswert verkürzen, und so stand am Ende ein beeindruckender 85:61 Sieg und sogar der Sieg im direkten Vergleich.

Am letzten Spieltag geht es für die Damen 2 am kommenden Samstag nach Heidenheim. Auch dort geht es noch darum, den zweiten Tabellenplatz gegen die Karlsruhe Lions zu verteidigen.

Die Regionalligadamen bedanken sich bei allen Gästen und Zuschauern, die uns über die Saison tatkräftig unterstützt und angefeuert haben!

Für Freiburg spielten:
Ehret-Bacher, Hodapp (7/1), Kambach (12), Schipek (2), Wieczorek (15/3), Lea Ouedraogo (14/1), Zdravevska (10), Riehle (13/1), Hirt (6/2), Janson (6)

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Mrz 30

0:1 durch minus 1

0:1 durch minus 1

Eisvögel verlieren 80:81 in Wasserburg. Dienstag zählt’s.

Richtig gutes erstes und viertes Viertel. Schwache Phasen in Viertel drei und vier. So lautete die Formkurve der Eisvögel im ersten Playoff-Viertelfinale gegen den TSV Wasserburg. Und die Flaute in der Mitte machte eine Aufholjagd nötig, die dann prompt auch kam.

Punkt für Punkt kämpften sich die Freiburgerinnen an die TSV-Ladies heran und hatten bei minus 1 den letzten Ballbesitz des Spiels. Und somit den Sieg auf der Hand. Der Dreier von AACG ging an den Ring, Offensivrebound Ilze Jakobsone. Doch eine Wasserburger Hand war mit am Ball. Wahrscheinlich die von Leonie Fiebich. Denn alles was die U19-, U20- und A-Nationalspielerin in der Crunchtime machte, hatte Hand und Fuß: Dreier, Offensivrebound, Freiwürfe. Fiebich entschied das Spiel.

Es gab Sprungball und der Pfeil zeigte in die falsche Richtung. Einwurf Wasserburg, 3 Sekunden. Und die Eisvögel schafften es nicht mehr, Wasserburg noch einmal zu stoppen oder zu foulen und somit an die Freiwurflinie zu schicken. 3-2-1… nicht meins.

Wasserburg geht also 1:0 in Führung. Und die Eisvögel empfangen den TSV am Dienstagabend um 19 Uhr in eigener Halle. Dann zählt’s!

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Mrz 28

Playoffs!

Playoffs!

Ausgerechnet H2O! Neben dem Gegner bereitet den Eisvögeln auch noch ein Angriff auf die Team-Firewall Sorgen…

Zwei Teams gibt’s, gegen die die Eisvögel in der abgelaufenen „regular season“ zweimal verloren: Herne und Wasserburg. Dass nun in den Playoffs im Viertelfinale gerade Wasserburg als Gegner auf dem Spielplan steht, ist bitter, aber eben Playoffs. Es geht gegen die Besten. Und der Modus in der 1.DBBL heißt nun eben mal unter anderem 5 gegen 4. 5 ist Freiburg und 4 ist Wasserburg. Punkt.

Am Samstag geht’s also mal wieder über den Schwarzwald, an den Bodensee, nach Friedrichhafen und Lindau, durchs Allgäu, nach München und von dort in den Landkreis Rosenheim nach „H2O-Burg“ am Inn. Was nach einer 5-tägigen, hochattraktiven Tourireise klingt, ist die Reisroute des Teambusses der Eisvögel am 30.03. Um 19:00 Uhr steht Spiel 1 der „best of three“-Serie an.

Am folgenden Dienstag, 2.4., heißt es dann „game time“ und Spiel zwo! Um 19:00 Uhr fliegt der Ball in der Unihalle Freiburg in die Höhe. Wenn , ja wenn…

…die Eisvögel auch wirklich flattern können. Denn ein schäbiger Angriff auf die Team-Firewall hat das Nest ins Wanken gebracht. Alles fing an als der Familienausflug zum Pokal Top Four in Herne anstand. Virenalarm! Ganz übel. AACG’s software war das erste Opfer. Headcoach Hanna Ballhaus‘ Betriebssystem streikte dann unter der Woche. Das Gesundheitssystem der Eisvögel wurde zur Unzeit gehackt…

Get better und good luck!

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Mrz 26

Damen 2: Der Riehle-Faktor

Damen 2: Der Riehle-Faktor

Erneut ohne vier Stammspielerinnen treten die Damen 2 in der Regionalliga an und schlagen Ulm nach einem kleinen Einbruch im zweiten Abschnitt mit 69:65. Carolin Riehle erzielt 16 Punkte.

Manchmal (siehe Vorwoche) richten es die jungen, manchmal (siehe dieses Wochenende) richten es die im Kopf auch junggebliebenen, die möglicherweise biologisch betrachtet nicht mehr ganz so… ach lassen wir das. So oder so, einmal tief durchatmen durften alle Beteiligten am Samstagabend, nachdem Freiburg die BBU ´01 Ulm nach einer engen Schlussphase doch noch knapp bezwang.

Denn Freiburg war erneut ohne vier Stammkräfte angetreten, die unter anderem beim DBBL Pokal TOP4 in Herne, bei Omas Geburtstag oder im Ausland weilten, und so war von Beginn an klar, dass die Umstände denen im Hinspiel nicht ähneln würden, denn einzig Mara Ehret-Bacher hatte auch das Hinspiel in Ulm absolviert.

Freiburg startete mit konsequenter Verteidigung, die stärkste Defense der Liga ließ im ersten Abschnitt nur 20(!) Zähler zu. Und doch stellten vor allem die Drives von Annika Holzschuh die Damen 2 immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Da es in der Offense etwas haperte kam so auch nur ein Halbzeitstand von 32:20 zustande. Nach der Halbzeit drehte Ulm etwas auf, und die Beteiligten auf Freiburger Seite wurden zusehends unruhig. Verletzungen von Lena Thüne und Theresa Schimpf, Foulprobleme und die hohe Belastung aus dem vorhergegangenen Oberligaspiel ließen die Freiburger Rotation rapide schrumpfen, dazu machte man sich mit einfachen Fehlern das Leben selbst schwer. Und so kam es, wie es kommen musste, Ulm verkürzte in Person von Sandrin Renner auf 57:56.

Doch Freiburg zeigte Moral und so waren es die jungen und die nicht-so-jungen, die in den letzten Minuten die entscheidenden Rebounds holten, Dreier trafen und Steals erzwangen, damit man in Freiburg rechtzeitig vor dem Saisonhöhepunkt beim letzten Heimspiel gegen Ludwigsburg weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz stehen kann. Neben Topscorerin Hilli Cordes (17) trug vor allem Carolin Riehle mit 16 Zählern zum wichtigen Heimerfolg bei – sie hätte sich für ihr bestes Saisonspiel keinen passenderen Zeitpunkt aussuchen können!

Sonntag 31.03.2019 17 Uhr. Freiburg gegen Ludwigsburg, Sepp-Glaser-Halle. Saisonfinale! Alle in die Halle!

Für Freiburg spielten:
Ehret-Bacher, Cordes (17), Riehle (16), Sophie Ouedraogo (12/2), Hirt (9/2), Janson (8), Thüne (7/1), Schimpf, Staenke

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Mrz 25

4, 200 und 999

4, 200 und 999

200 Punkte im Spiel um Platz 3.

Nicht glücklich, aber erhobenen Hauptes verabschiedeten sich die Eisvögel aus dem Pokal Top 4 in Herne. Nach dem Ausfall von Mirna Paunovic und AACG und mit einer ganzen Hand voll angeschlagener Spielerinnen konnten nach der Halbfinalniederlage gegen Osnabrück am Sonntagmittag im Spiel um Platz drei gegen den BC Marburg leider nur inhaltliches Arbeiten und Schadensbegrenzung im Vordergrund stehen. Etwas gerupft von der Vortagpleite und dann noch ziemlich auf dem Zahnfleisch, so gingen die Eisvögel in das Match um Bronze.

Und sie machten ihre Aufgabe ordentlich. Marburg führte zwar vorübergehend deutlich (Halbzeit 57:37), doch hielten sich die USC-Mädels, während ihre Mitspielerin AACG mit Magen-Darm-Infekt im Hotelzimmer lag, strikt an den game plan und arbeiteten an Inhalten. Mit Erfolg: Stück für Stück machten sie Boden gut und kämpften sich mit tollen Teamaktionen und einer starken Kelly Moten gar in einen einstelligen Rückstand.

999 war am Ende das statistische Ergebnis des mannschaftlichen Arbeitens. 9 Punkte Kambach, 9 Punkte Ouedraogo, 9 Punkte Zdravevska. Stats, die man im Eisvögel-Programm als wichtige Teilergebnisse sieht. Und:
200 Punkte gab’s zu sehen in einem sehenswerten Spiel um Bronze. 108:92 gewann Marburg das Spiel um Bronze. Für Freiburg blieben Platz vier, jede Menge Erfahrung und eine Vorbereitung auf die Playoffs in toller Wettkampfatmosphäre.

Neuer Pokalsieger wurde der Herner TC, der in einem lange spannenden Finale die Panthers aus Osnabrück mit 79:63 (34:37) schlug.

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Mrz 23

An Tagen wie diesen

An Tagen wie diesen

…wäre man besser im Bett geblieben. Eisvögel verlieren das Pokal-Halbfinale gegen Osnabrück mit 50:80.

Juliane Hodapp. Ja, vielleicht hätte Juliane Hodapp geholfen. Aber als der Livestream-Kommentator meinte, „Juliane Hodapp im Aufbau“ gesehen zu haben, obwohl die gerade in 500 Kilometer Entfernung in einem Straßencafé im sonnigen Freiburg einen Latte Macchiato trank und sich eben diesen Livestream ansah, da näherte sich die Qualität des Kommentars ganz kurzfristig dem Niveau der Eisvögel in diesem Spiel an. Und das war so in etwa 1000 Meter Tiefe unter der Erde, im tiefsten Schacht der ehemaligen Mont Cenis Zeche im Herner Stadtteil Sodingen.

Von Beginn an standen die USC-Damen in diesem Match auf verlorenem Posten: Keine gewonnenen Matches in der defense, eine Trefferquote von unter 30 Prozent, ein vortrefflich auftretender Gegner aus Osnabrück und an diesem Tag langsamer, so viel langsamer als das gegnerische Team. Die addierten Spielerinnen-Effizienzen waren dann auch noch grausamer als das Spielergebnis: 26:93.

Das Gute an dem Ganzen: Morgen geht es bereits ins Spiel um Platz drei. Gegen Marburg, das dem Herner TC unterlag. Gut auch, dass der tiefste Schacht der Mont Cenis Zeche 1000 Meter unter der Erdoberfläche lag. Tiefer ging’s nimmer. Der Fahrstuhl ging von dort nur nach oben. Na dann:

Glück auf!

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Mrz 21

Alles hat ein Ende

Alles hat ein Ende

Nur die Saison hat zwei: #pokaltop4 und #playoffsbaby!

Es ist mal wieder so weit. Schon mal in Freiburg gelebt? Wenn im März die Sonnenanbeter wieder an der Dreisam die Sonne anbeten, die Stadtcafés draußen statt Cafés kühle Getränke servieren, die letzten Skitourengeher ihre letzten Skitouren gehen und die zwölf Stunden Sonnenschein das Verdunkeln des Uni-Domes beim Heimspiel der Eisvögel unmöglich machen, wenn dann, ja dann, ein Team des Basketballprogramms der Eisvögel noch im Training und im Wettbewerb ist, dann, ja dann, und nur dann, ist man richtig gut und spielt gerade eine erfolgreiche Saison.

Und so ist es also mal wieder so weit: Die Temperaturen klettern in Richtung 20 Grad und die Eisvögel (und ihr WNBL-farmteam) sind noch im Wettbewerb. Und in was für einem! Zwei! Drei! Am kommenden Wochenende steht das Pokal Top Four in Herne an. Haben wir’s etwa schon mal erwähnt? Am Wochenende drauf starten die Playoffs: Viertelfinale – best of three – FRGRG vs WSSRBRG! Und wer’s überhaupt nicht erwarten kann, der geht am Freitagnachmittag um 16:30 Uhr eben mal in die Uni-Halle und groovt sich beim WNBL-Viertelfinale USC Freiburg gegen DJK Don Bosco Bamberg so richtig ein. Aber mal so richtig!

Am Samstag dann, um 13 Uhr, sind die Eisvögel „mittendrin“ im Pott, in Herne, und spielen das Pokal-Halbfinale gegen die GiroLive Panthers Osnabrück, dem souveränen Tabellenführer der 2.DBBL Nord. Schluck. Was am Sonntag kommt, wissen wir nicht. Um 12 Uhr startet das Spiel um Bronze. Um 15 Uhr geht es ins Finale.

Egal wie es zu Ende geht am Freitag, Samstag und Sonntag. Es geht nicht zu Ende. Diesmal hat die Wurst zwei Enden. Oder drei:

#pokaltop4
#playoffsbaby
#wnblplayoffs

WE LOVE THIS GAME!

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Mrz 18

Damen 2: Back on Track

Damen 2: Back on Track

Nach der ersten Niederlage des Jahres und zwei spielfreien Wochenenden finden die Regionalligadamen eindrucksvoll zurück in die Spur und gewinnen in Leimen 77:51

Zugegeben, besonders zuversichtlich waren die Freiburgerinnen nicht gen Norden gefahren: Nach langer Pause und mit vielen Absagen für das Wochenende (Spielüberschneidungen, Urlaub, Krankheit, Verletzungen) war das Team wieder arg dezimiert in der Fremde angetreten. Umso beeindruckender war die Leistung, die die Freiburgerinnen am (sehr) späten Samstagabend in der Kurpfalz ablieferten. Erneut mit Unterstützung von Theresa Schimpf und endlich mal wieder mit Kathy Hirt, die ihr erstes Spiel seit Oktober absolvierte, ließ Freiburg nach kurzen Startschwierigkeiten wenig Zweifel daran, wer das Spiel mehr gewinnen wollte. Aggressive Ganzfeldverteidigung, schnelle Transition, variable Offense – die Identität der Mannschaft war selten so gut zu sehen, wie am vergangenen Spieltag. Angeführt von Juliane Hodapp zogen die Freiburgerinnen nach der Pause davon, nach einem 12:0-Lauf zu Beginn des letzten Viertels war der Deckel drauf.

Da passte es ins Bild, dass auch die Mädels aus der Nachwuchsbundesliga eine bärenstarke Leistung ablieferten. Lena Thüne, Hilli Cordes und Sophie Ouedraogo erzielten insgesamt 42 der Freiburger Punkte und sind rechtzeitig zum Playoff-Knaller gegen Bamberg (Freitag 16:30 Uni-Halle!) in Top-Form.

Für Freiburg spielten
Ehret-Bacher (3), Hodapp (21), Hirt (7), Cordes (7), Thüne (15/1), Sophie Ouedraogo (20/4), Schimpf (4)

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