Spielberichte

Apr 6

Ein bißchen deutscher Vizemeister

Ein bißchen deutscher Vizemeister

Eisvögel verlieren in Wasserburg nach großem Kampf 52:67 (27:26). Der Titel geht nach Wasserburg.

And twelve points go to: Wasserburg! Das große Viertelfinale zwischen H2O und FR geht an den Inn. Ein „big fight“ geht zu Ende. Und ganz am Ende gehen den verbleibenden Eisvögeln die Kräfte aus.

Welch ein Start legten die Freiburgerinnen da in der Badria hin! 9:0 stand’s nach wenigen Minuten. Von wegen Auswärtsspiel, ohne zwei und auf dem Zahnfleisch! Tolle Einstellung. Toll eingestellt. Mit Power und einer 17:8 Führung ging’s in die Viertelzeit.

In Viertel 2 kam Wasserburg in Schwung. Ohne Freiburg zu überrennen. Toller Schlagabtausch in der Badria. Plus 1 für Freiburg dann zur Halbzeit (27:26).

Und dann: H2O kommt mit Fiebich- und Brunckhorst-Dreier aus der Kabine und geht nach 21 Minuten erstmals in Führung. FR bleibt dran, lässt sich nicht abschütteln. Nach 33 Minuten und bei minus 4 gegen FR dann die Entscheidung: Ein Pfiff, denn irgendjemand hatte irgendein Foul gesehen und es war Kristen Gaffneys Viertes. Ab auf die Bank. Und binnen 2 Minuten war aus minus 4 minus 11 geworden. Ohne Nufer (in Stuttgart weil verletzt), AACG (in Freiburg weil verletzt), Gaffney (auf der Bank weil 4 Fouls) und Kelly Moten (keine Punkte weil keine Würfe) waren die verbliebenen tapferen Eisvögel am Ende einfach… fertig.

Die come back Saison war zu Ende. Applaus, Applaus, Applaus! Wir ziehen den Hut, Chapeau und Respekt! Und ein ganze Schippe „Eisvögel Pride“.

Der Titel des Deutschen Meisters geht damit an Wasserburg. Glückwunsch! Freiburg darf sich über den moralischen zweiten Platz freuen. Für Marburg bleibt leider nur Bronze (ihr werdet’s schon sehen). Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt jetzt aber der DBBL, denn wer wird neuer DBBL-Meister? Die Niederlande oder doch die vereinten Nationen? Wir werden es gespannt verfolgen…

We love ths game!

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Apr 5

WNBL – Endstation in Bamberg!

WNBL – Endstation in Bamberg!

Nach einer 57:64 Niederlage gegen die DJK Bamberg ist die Saison für unsere U18 beendet. Das Ergebnis war dabei dennoch irgendwie nebensächlich. Eine kurze Chronik zu einem Wochenende das allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird:

Samstag:
Um 13.30 geht es auf nach Bamberg. Nach einigen unterhaltsamen Stunden im Auto und kleineren Verzögerungen war man dann in Oberfranken angekommen. Jubel im Tagungsraum „Domblick“ als dann die Pizza endlich da war, Jubel am Fernseher bei jedem 3er von Ilze Jakobsone, der die Eisvögel näher an Wasserburg ranbrachte. Als es dann letztendlich nicht ganz gereicht hatte, wurde eben weiter fleißig die Familienpizza bearbeitet (an der Stelle keine Namen). Es folgte ein Ausklingen des Abends beim gemütlichen Spaziergang durch Bamberg samt Dom und Altstadt.

Sonntag:
Zeitumstellung und Morgenspaziergang überstanden. Dann ging es ab zur BasKid-Hall. 45 min vor Spielbeginn waren sich die Coaches einig. Kein Bock mehr zu warten, soll jetzt endlich losgehen. So schien es auch den Spielerinnen ergangen zu sein. Denn die legten als es dann endlich soweit war los wie die Feuerwehr: 10:2 stand es nach 3ern von Pauline und Sophie. Alle bereit. Game on!
Es folgte der Schockmoment des Spiels. Luisa konnte nach unglücklichem Sturz auf den Arm nicht nur nicht weiter spielen, sondern musste direkt ins Krankenhaus. Momente wie sie keiner erleben möchte und wie sie schwer zu verarbeiten sind.

Nach 35 min Unterbrechung ging es weiter. Die USC-Mädels wollten nun als Team für Luisa spielen, und diesen unbedingten Willen merkte man ihnen an. Gegen eine komplette Bamberger Mannschaft stemmte sich das dezimierte USC-Team (neben Luisa fehlte auch Lena mit Sprunggelenksverletzung aus der Vorwoche) mit Kräften dagegen. Die Führung wurde verteidigt, abgegeben, wiedererkämpft; Einfach durchziehen jetzt, kämpfen bis zum Umfallen: für Luisa spielen eben.

Bis kurz vor Schluss konnte man die Führung behaupten. Dann kippte das Momentum zugunsten von Bamberg. Nina Kühhorn wusste den Platz in der kombinierten Verteidigung der USClerinnen zu nutzen und netzte in kurzer Zeit drei Dreier ein. Das USC-Team konnte viele Rückschläge verkraften, davon erholte sich die Spielerinnen um die aufopferungsvoll kämpfende Pauline allerdings nicht mehr. Am Ende musste man das Spiel erhobenen Hauptes mit 57:64 verloren geben.

Nach dem Schlusspfiff dann große Emotionen. Nach dem Schock aus dem ersten Viertel war es schließlich auch das letzte Spiel der Spielerinnen des 2001er-Jahrgangs: Lena, Pauline und Hilli, die über Jahre das Gesicht von USC-Jugendteams geprägt haben, werden in der kommenden Saison im Damenbereich spielen. Alles Gute auf eurem Weg ihr Drei!

Unterm Strich steht neben dem Ausscheiden ein Wochenende, dass sicher allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird: Schauder, Schmerz und ganz, ganz viel Emotionen haben diesen Tag bestimmt. So ist nun mal der Sport. Verletzungsaus, Saisonaus. Wir blicken nach vorne und wir wünschen Luisa gute Besserung und allen Mädchen viel Erfolg auf ihrem Weg und in der kommenden Saison.

Es spielten: Hilli Cordes 9 (9 Reb), Luna Hermann, Nina Kotterer, Zoe Krammer 8 (7 Reb), Emi Linder 9 (8 Reb), Pauline Mayer 19, Yola Muda, Luisa Nufer 2, Sophie Ouedraogo 6, Johanna Steinmann 2,Anne Tritschler 2.

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Apr 3

1:1

1:1

Ein sehr heißer Fight zwischen H2OBRG und FRBRG endet mit dem Playoff-Ausgleich. Beide Teams zahlen dabei einen hohen Preis.

Glückwunsch an den Regisseur dieses Krimis! Aber auch gleich die kritische Frage: Musste das denn unbedingt sein? Warum musste ein solch emotionaler Basketballabend, das Playoff-Viertelfinale zwischen TSV und USC, genau so verlaufen? Und diesen Preis bezahlen? Aber der Reihe nach:

Großes Basketballkino am Dienstagabend in Freiburg. Volle Bude im Uni-Dome. Freiburg nimmt die Playoffs an. Auch unter der Woche. Viertel 1 wie immer: Wechselnde Führungen, Freiburg spielt ordentlich und liegt – wie immer – knapp zurück (15:17). Viertel 2 sieht die Eisvögel dominant, richtig dominant für diese knappe Partie. Ein 10:0 Lauf und ein fahriges Ende mit schlimmem Ballverlust bringen die 40:36 Pausenführung für FRBRG. Und dann vergreift sich der Regisseur im Ton:

In Viertel 3 wird Audrey-Ann Caron Goudreau am Kopf getroffen und bricht auf dem Spielfeld zusammen. Nur so viel: Diagnose „schwere Gehirnerschütterung“ und in guten Händen. Für AACG ist das Viertelfinale zu Ende. Nach 30 Minuten steht’s 56:56.

Wasserburg geht in Führung. Freiburg kontert. Die Halle steht Kopf. Führung Eisvögel. Leonie Fiebich geht zum Rebound. Und liegt Sekunden später auf dem Boden. Knie. Nur so viel: Erste Buschtrommeln aus WSSRBRG trommeln vorsichtige Entwarnung.

Am Ende ist es die große alte Dame des Freiburger Basketballs. Mirna Paunovic ersetzt AACG vorbildlich, zaubert zweidrei old-school-moves aufs Parkett und trifft zur Vorentscheidung von der Linie. Der Halle gefällt’s. Basketball emotion at it’s best! EISVGL – H2OBRG 73:66.

Es steht 1:1. Spiel drei bringt die Entscheidung.

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Apr 1

Damen 2: Hut ab!

Damen 2: Hut ab!

Im letzten Heimspiel der Saison bezwingt die Damen 2 Tabellenführer Ludwigsburg deutlich mit 85:61.

Es war alles angerichtet, für das letzte Heimspiel der Saison 18/19 in der Sepp-Glaser-Halle: Ausverkauftes Haus, zumindest wenn man nach den verfügbaren Sitzplätzen am Spielfeldrand geht, und eine Freiburger Mannschaft, die sich einiges vorgenommen hatte: Im Hinspiel setzte es eine knappe Niederlage in Ludwigsburg und mit Karlsruher Atem im Nacken stand auch noch einiges auf dem Spiel.
Freiburg begann dementsprechend hochmotiviert und überrannte den Gegner in den ersten zwei Minuten förmlich. Ein 9:0 und schwere Atmung bei Alexandra Berry veranlassten den Gästecoach früh zur ersten Auszeit. In der Folge beeindruckten die Freiburgerinnen weiter vor allem in der Defense – gegen die beste Offense der Liga ließen die Damen 2 in der ersten Halbzeit lediglich 27 (!) Punkte zu. Zu den bestens aufgelegten Viki Wieczorek und Carolin Riehle gesellte sich am späten Sonntagnachmittag dann die geballte Offensivpower von Laura Zdravevska und Léa Ouedraogo, und so merkte Ludwigsburg früh, dass man im Breisgau wenig mitnehmen würde.

Im dritten Viertel erhöhte Freiburg die Führung auf 20 Punkte und gab diese auch nicht mehr aus der Hand. Trotz verbesserter Dreipunktquote im letzten Spielabschnitt konnte Ludwigsburg den Rückstand nicht mehr nennenswert verkürzen, und so stand am Ende ein beeindruckender 85:61 Sieg und sogar der Sieg im direkten Vergleich.

Am letzten Spieltag geht es für die Damen 2 am kommenden Samstag nach Heidenheim. Auch dort geht es noch darum, den zweiten Tabellenplatz gegen die Karlsruhe Lions zu verteidigen.

Die Regionalligadamen bedanken sich bei allen Gästen und Zuschauern, die uns über die Saison tatkräftig unterstützt und angefeuert haben!

Für Freiburg spielten:
Ehret-Bacher, Hodapp (7/1), Kambach (12), Schipek (2), Wieczorek (15/3), Lea Ouedraogo (14/1), Zdravevska (10), Riehle (13/1), Hirt (6/2), Janson (6)

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Mrz 30

0:1 durch minus 1

0:1 durch minus 1

Eisvögel verlieren 80:81 in Wasserburg. Dienstag zählt’s.

Richtig gutes erstes und viertes Viertel. Schwache Phasen in Viertel drei und vier. So lautete die Formkurve der Eisvögel im ersten Playoff-Viertelfinale gegen den TSV Wasserburg. Und die Flaute in der Mitte machte eine Aufholjagd nötig, die dann prompt auch kam.

Punkt für Punkt kämpften sich die Freiburgerinnen an die TSV-Ladies heran und hatten bei minus 1 den letzten Ballbesitz des Spiels. Und somit den Sieg auf der Hand. Der Dreier von AACG ging an den Ring, Offensivrebound Ilze Jakobsone. Doch eine Wasserburger Hand war mit am Ball. Wahrscheinlich die von Leonie Fiebich. Denn alles was die U19-, U20- und A-Nationalspielerin in der Crunchtime machte, hatte Hand und Fuß: Dreier, Offensivrebound, Freiwürfe. Fiebich entschied das Spiel.

Es gab Sprungball und der Pfeil zeigte in die falsche Richtung. Einwurf Wasserburg, 3 Sekunden. Und die Eisvögel schafften es nicht mehr, Wasserburg noch einmal zu stoppen oder zu foulen und somit an die Freiwurflinie zu schicken. 3-2-1… nicht meins.

Wasserburg geht also 1:0 in Führung. Und die Eisvögel empfangen den TSV am Dienstagabend um 19 Uhr in eigener Halle. Dann zählt’s!

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Mrz 25

4, 200 und 999

4, 200 und 999

200 Punkte im Spiel um Platz 3.

Nicht glücklich, aber erhobenen Hauptes verabschiedeten sich die Eisvögel aus dem Pokal Top 4 in Herne. Nach dem Ausfall von Mirna Paunovic und AACG und mit einer ganzen Hand voll angeschlagener Spielerinnen konnten nach der Halbfinalniederlage gegen Osnabrück am Sonntagmittag im Spiel um Platz drei gegen den BC Marburg leider nur inhaltliches Arbeiten und Schadensbegrenzung im Vordergrund stehen. Etwas gerupft von der Vortagpleite und dann noch ziemlich auf dem Zahnfleisch, so gingen die Eisvögel in das Match um Bronze.

Und sie machten ihre Aufgabe ordentlich. Marburg führte zwar vorübergehend deutlich (Halbzeit 57:37), doch hielten sich die USC-Mädels, während ihre Mitspielerin AACG mit Magen-Darm-Infekt im Hotelzimmer lag, strikt an den game plan und arbeiteten an Inhalten. Mit Erfolg: Stück für Stück machten sie Boden gut und kämpften sich mit tollen Teamaktionen und einer starken Kelly Moten gar in einen einstelligen Rückstand.

999 war am Ende das statistische Ergebnis des mannschaftlichen Arbeitens. 9 Punkte Kambach, 9 Punkte Ouedraogo, 9 Punkte Zdravevska. Stats, die man im Eisvögel-Programm als wichtige Teilergebnisse sieht. Und:
200 Punkte gab’s zu sehen in einem sehenswerten Spiel um Bronze. 108:92 gewann Marburg das Spiel um Bronze. Für Freiburg blieben Platz vier, jede Menge Erfahrung und eine Vorbereitung auf die Playoffs in toller Wettkampfatmosphäre.

Neuer Pokalsieger wurde der Herner TC, der in einem lange spannenden Finale die Panthers aus Osnabrück mit 79:63 (34:37) schlug.

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Mrz 23

An Tagen wie diesen

An Tagen wie diesen

…wäre man besser im Bett geblieben. Eisvögel verlieren das Pokal-Halbfinale gegen Osnabrück mit 50:80.

Juliane Hodapp. Ja, vielleicht hätte Juliane Hodapp geholfen. Aber als der Livestream-Kommentator meinte, „Juliane Hodapp im Aufbau“ gesehen zu haben, obwohl die gerade in 500 Kilometer Entfernung in einem Straßencafé im sonnigen Freiburg einen Latte Macchiato trank und sich eben diesen Livestream ansah, da näherte sich die Qualität des Kommentars ganz kurzfristig dem Niveau der Eisvögel in diesem Spiel an. Und das war so in etwa 1000 Meter Tiefe unter der Erde, im tiefsten Schacht der ehemaligen Mont Cenis Zeche im Herner Stadtteil Sodingen.

Von Beginn an standen die USC-Damen in diesem Match auf verlorenem Posten: Keine gewonnenen Matches in der defense, eine Trefferquote von unter 30 Prozent, ein vortrefflich auftretender Gegner aus Osnabrück und an diesem Tag langsamer, so viel langsamer als das gegnerische Team. Die addierten Spielerinnen-Effizienzen waren dann auch noch grausamer als das Spielergebnis: 26:93.

Das Gute an dem Ganzen: Morgen geht es bereits ins Spiel um Platz drei. Gegen Marburg, das dem Herner TC unterlag. Gut auch, dass der tiefste Schacht der Mont Cenis Zeche 1000 Meter unter der Erdoberfläche lag. Tiefer ging’s nimmer. Der Fahrstuhl ging von dort nur nach oben. Na dann:

Glück auf!

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Mrz 18

Damen 2: Back on Track

Damen 2: Back on Track

Nach der ersten Niederlage des Jahres und zwei spielfreien Wochenenden finden die Regionalligadamen eindrucksvoll zurück in die Spur und gewinnen in Leimen 77:51

Zugegeben, besonders zuversichtlich waren die Freiburgerinnen nicht gen Norden gefahren: Nach langer Pause und mit vielen Absagen für das Wochenende (Spielüberschneidungen, Urlaub, Krankheit, Verletzungen) war das Team wieder arg dezimiert in der Fremde angetreten. Umso beeindruckender war die Leistung, die die Freiburgerinnen am (sehr) späten Samstagabend in der Kurpfalz ablieferten. Erneut mit Unterstützung von Theresa Schimpf und endlich mal wieder mit Kathy Hirt, die ihr erstes Spiel seit Oktober absolvierte, ließ Freiburg nach kurzen Startschwierigkeiten wenig Zweifel daran, wer das Spiel mehr gewinnen wollte. Aggressive Ganzfeldverteidigung, schnelle Transition, variable Offense – die Identität der Mannschaft war selten so gut zu sehen, wie am vergangenen Spieltag. Angeführt von Juliane Hodapp zogen die Freiburgerinnen nach der Pause davon, nach einem 12:0-Lauf zu Beginn des letzten Viertels war der Deckel drauf.

Da passte es ins Bild, dass auch die Mädels aus der Nachwuchsbundesliga eine bärenstarke Leistung ablieferten. Lena Thüne, Hilli Cordes und Sophie Ouedraogo erzielten insgesamt 42 der Freiburger Punkte und sind rechtzeitig zum Playoff-Knaller gegen Bamberg (Freitag 16:30 Uni-Halle!) in Top-Form.

Für Freiburg spielten
Ehret-Bacher (3), Hodapp (21), Hirt (7), Cordes (7), Thüne (15/1), Sophie Ouedraogo (20/4), Schimpf (4)

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Mrz 17

Time is now

Time is now

Die Generalprobe gelingt. Die Eisvögel gewinnen auch in Hannover.

Auch ohne Kristen Gaffney, Mirna Paunovic und Ilka Hoffmann haben die Come-back-Eisvögel mal wieder voll überzeugt. Oder halb voll. Zunächst. Denn Halbzeit eins im hohen Niedersachsen stellte Headcoach Hanna Ballhaus nicht gänzlich zufrieden. Mit 22:28 lagen die Freiburgerinnen hinten.

Voll voll war das Glas dann aber zu Beginn von Halbzeit zwo. Ein 10:0 Run der Eisvögel ließ das Spiel kippen zu Gunsten der Nufers, Mayers, Rodefelds, die allesamt ihre viele Spielzeit nutzten. Voll.

Am Ende hatte Leonie Kambach neun Rebounds geholt und alle anderen Eisvögel hatten gepunktet. Die Generalprobe auf das was wirklich zählt, war gelungen. Ready for playoffs, ready for top 4.

Am Freitag reisen die Eisvögel zum Pokal Top 4 nach Herne. Am Samstag, 30.3., starten die Playoffs. Time is now!

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Mrz 11

fünf.

fünf.

In einem die Fans mitreißenden Spiel schlagen die Eisvögel den BC Marburg mit 76:73. Am Samstag geht’s nach Hannover.

Die Eisvögel starten von Platz fünf in die Playoffs. Und dort geht es gegen den TSV Wasserburg. Die Viertelfinalpartien, die im best-of-three Modus gespielt werden, sind wie folgt terminiert:

Samstag 30.03. in Wasserburg
Dienstag, 02.04. in Freiburg (19:00 Uhr)
Samstag, 06.04. in Wasserburg (wenn nötig)

Es geht also im Karacho weiter für die Eisvögel in ihrer come-back-Saison. Am kommenden Samstag kommt es um 19 Uhr in Hannover zu einem Freundschaftsspiel. Denn Hannover ist auf sechs der DBBL-Tabelle safe. Und Freiburg ist auch safe. Auf fünf. Dann Pokal Top 4, dann Playoffs.

Dass die Eisvögel gerade gegen den BC Marburg den besten der schlechteren Plätze für die Playoff-Viertelfinals klarmachten, ist schon bemerkenswert. Es ist eine ganze Weile her, dass der USC den BCM das letzte Mal bezwang. Bemerkenswert auch die unglaubliche Dramaturgie des Spiels, die jedem Team Führungen gönnte, die zwei Fanlager abwechselnd in Verzückung und tiefe Depression stürzte und am Ende, ja am Ende…

Eisvögelherz, was willst Du mehr!? Da kriegt Mirna Paunovic, ja DIE Mirna Paunovic, am Samstag um 20:38 Uhr den Ball aus einer Einwurfsituation zugespielt, setzt die Füße so wie sie sie in den 25 Jahren ihrer Karriere immer setzte, wenn der anschließende Dreier reinging, sortiert die Hände am Ball, so wie sie sie in den 25 Jahren immer sortierte, wenn es heiß wurde und ein wichtiger Treffer benötigt wurde, und drückte ab. Swish! Die Halle stand, die Bank stand, die Moderatoren des live-streams sahen nichts mehr.

Doch der Thriller ging weiter. Bei plus 3 und noch 30 Sekunden auf der Uhr schafften es die Eisvögel die Einschaltquoten der übertragenden internationalen Fernsehanstalten noch einmal exponentiell in den siebenstelligen Bereich schnellen zu lassen, …indem sie den Ball zweimal hergaben. Mannmannmann, seufzte der Eisvögel-Fan. Mannmannmann schrie der Blue Dophins-Fan.

Und es kam wie es kommen musste: Da kriegt Katlyn Yohn, ja DIE Katlyn John, am Samstag um 20:39 Uhr den Ball im allerletzten BC-Angriff zugespielt, setzt die Füße so wie sie sie bei ihren 107 Dreipunktewürfen dieser Saison immer setzte, wenn einer der 43 erfolgreichen Dreier anstand, sortiert die Hände am Ball, so wie sie sie in den 20 Spielen immer sortierte, wenn es heiß wurde und ein wichtiger Treffer von ihr benötigt wurde, und drückte ab.

Ring!

Die Eisvögel starten von Platz fünf in die Playoffs. Und dort geht es gegen den TSV Wasserburg.

WE LOVE THIS GAME

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