Spielberichte

Dez 3

Damen 2: Setzen, ihr Sechs!

Damen 2: Setzen, ihr Sechs!

Denn nach einer wirklich ansprechenden Leistung beim Auswärtsspiel in Ulm hat sich die Handvoll der Freiburger Spielerinnen eine kleine Verschnaufpause redlich verdient. Die Damen 2 gewinnen in Ulm mit 76:47

Es waren nicht viele Freiburgerinnen, die den langen Weg nach Ulm am Sonntag angetreten haben, die Leistung war dafür umso beeindruckender. Denn gegen die BBU Ulm, vor dem Spieltag mit gleichem Sieg-Niederlagenverhältnis wie die Freiburgerinnen (4:3), lieferte Freiburg ein intensives, schnelles Spiel ab und konnte dann in einem guten letzten Viertel den erarbeiteten Vorsprung noch ausweiten.

Aufgrund des Dreifach-Spieltages (WNBL in Ludwigsburg und Damen 3 in Schwetzingen), sowie der anhaltenden Verletzungs- und Krankheitssorgen war man in Freiburg am Vorabend noch besorgt, wie man in Ulm mit dem kleinen Kader am besten bestehen könnte. Doch auch beim Gastgeber fehlte die neben Annika Holzschuh beste Scorerin des Teams erkrankt. Wie gewohnt kamen die Damen 2 schwungvoll aus der Kabine und erzielten bereits im ersten Viertel 24 Zähler. Vor allem Juliane Hodapps Geschwindigkeit und Leonie Kambachs Präsenz unter dem Korb stellten Ulm während der kompletten Partie vor große Schwierigkeiten und sorgten immer dann für Freiburger Punkte, wenn die Ulmer gerade wieder am Comeback arbeiteten.

Dazu gab Bundesligaspielerin Lea Ouedraogo ihr Saisondebüt in der Regionalliga und zeigte in 38 Minuten ihr gewohnt weiches Händchen aus der Mitteldistanz und gefährliche Drives zum Korb.

Die Freiburgerinnen haben also endlich die ersehnten zwei Siege in Folge eingefahren und können diese positive Tendenz am kommenden Samstag weiter ausbauen: Im letzten Heimspiel des Jahres geht es um 17:30 gegen Aufsteiger Heidenheim, die am Wochenende ihren ersten Sieg einfahren konnten.

Für Freiburg spielten
Ehret-Bacher (3), Hodapp (23), Kambach (19), Schipek (11), Wieczorek (4), Lea Ouedraogo (16)

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Dez 2

Hinten raus…

Hinten raus…

…kackt die Ente. Die Eisvögel unterliegen nach Verlängerung dem TSV Wasserburg mit 74:76 (37:30).

Der Dieb kam über Nacht. Aus dem Landkreis Rosenheim. Und klaute den Eisvögeln zwei Punkte von ihrem Konto. Der Rückzug der Bad Aibling Fireballs aus der 1.DBBL in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kostet die Eisvögel einen beim Season Opening eingefahrenen Sieg. Dass dieser dann auch noch aus „Verantwortung gegenüber Trainerin und Spielerinnen“ geschah, ist eine köstliche Randnotiz. Und traurig. Aber wahr. Wichtig, beruhigend und gut jedoch die Mitteilung, dass selbstverständlich „das Spiel der Fireballs in der 1. Regionalliga Süd gegen den TV Goldbach am Samstag“ stattfand.

Und dann kam er noch ein zweites Mal. Der Dieb aus dem Landkreis Rosenheim. Am Samstagabend. Stellte sich in der Höhle des Löwen allerdings seinen Gegnerinnen und entführte auf dem Hochglanzparkett des Freiburger Uni-Domes beide Punkte aus dem Breisgau. Der TSV Wasserburg war nach 45 Minuten Spielzeit den Eisvögeln um eine Nasenspitze voraus.

Zuvor hatten die knapp 1000 Fans ein begeisterndes Jojo-Spiel gesehen. Nach ausgeglichener Anfangsphase führten die Eisvögel über weite Strecken des Spiels, und der TSV kam über dieselben weiten Strecken des Spiels immer wieder ran: plus 8 – plus 3 – plus 13 – plus 4 – plus 9 – plus 2 – Ausgleich. Verlängerung. Plus 2 – Ausgleich – minus 2 – Ende.

Der abschließende Dreier von Kelly Moten mit dem Buzzer ging daneben. Und alle Akteurinnen, ob weiß oder blau, blieben irgendwie konsterniert stehen. Was für ein Spiel war bitte das denn gewesen!? Hamma-Matches: Fiebich gegen Moten, Nufer gegen Brunckhorst, Schlott gegen Mayer und und und. Fantastisch! Aber angefühlt hatten sich die meisten der 45 Minuten wie ein weiterer toller Eisvögel-Heimsieg. Irgendwie.

Vom Landkreis Rosenheim über das südbadische Freiburg jetten wir zur Aufklärung dieses Missgefühls daher kurz mal nach Berlin. Und hören den Bewohner der Hauptstadt uns lehren: Hinten raus kackt die Ente. Wie wahr!

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Nov 26

U18: Rolltreppe aufwärts!

U18: Rolltreppe aufwärts!

Die WNBL gewinnt ihr Heimspiel gegen einen sichtlich angeschlagenen Gegner aus Speyer letztendlich deutlich mit 85: 49. Damit sicherte sich das Team neben den 2 Punkten, nach einer 13 Punkte Niederlage im Hinspiel auch den direkten Vergleich.

Was haben Eisvögel und Rolltreppen gemeinsam: Richtig! Sie überwinden Höhendistanzen und führen nach oben. Während der Eisvogel jedoch rasant abhebt gilt für die U18-Mädchen des USC erstmal die Rolltreppen-Metapher; so auch im letzten Spiel gegen Speyer, in dem das Team wieder einen kleinen Schritt nach vorne machte.

Die Ursachen sind dabei schnell benannt. Neben den fehlenden Speyerer Spielerinnen Marla Ruf und Julia Wroblewski gibt es auch auf Freiburger Seite gute Gründe für den Aufschwung zu finden:

  • unsere U18 verteidigte in Eisvögel-Manier weitgehend mit viel Druck und konnte so 28 Punkte nach Ballgewinnen erziehen
  • auch unter den Brettern wurde geackert (u.a. Hilli und Zoe jeweils 12 REB)
  • der Ball wurde im Vergleich zum München-Spiel deutlich besser bewegt; 21 Assists standen schlussendlich zu Buche (game high: Pauline 7 AST).

Es lässt sich also festhalten: es geht aufwärts, oben angekommen ist das Team aber noch nicht, und um das Fernziel, bis Februar “playoffspielfähig” zu sein, zu erreichen muss erstmal die nächste Stufe erklommen werden.
Schon nächste Woche geht es gegen die im Aufwind befindliche BSG Ludwigsburg (2 Siege in Folge). Die jungen Eisvögel sind also gewarnt und fokussiert für den nächsten Schritt. Es gilt weiter Fortschritte zu machen, auf Stärken aufzubauen und sich im Halbfeldangriff weiter zu verbessern um im letzten Spiel vor Weihnachten schon einmal das Ticket für die Playoffs zu lösen. Step by step!

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Nov 26

Damen 2: Auf geht´s Richtung Konstanz!

Damen 2: Auf geht´s Richtung Konstanz!

Nach dem ungefährdeten Heimsieg der Regionalligadamen gegen die Kurpfalz Basket Ladies lautet das Stichwort im Breisgau Konstanz: Denn wenn man am kommenden Sonntag den Weg zum nächsten Auswärtsspiel nach Ulm einschlägt, folgt man einen nicht unerheblichen Teil der Strecke der Beschilderung in Richtung der Universitätsstadt am Bodensee. Aber auch nach den unbeständigen Leistungen aus den Vorwochen (Niederlage – Sieg – Niederlage – Sieg) sind die Damen 2 verzweifelt auf der Suche nach ein bisschen Konstanz.

Da war sie also wieder: Die Regionalligamannschaft, die ihr Potenzial abgerufen hat. Denn mit praktisch identischem Kader aus der Vorwoche zeigen die Mädels an gewohnter Wirkungsstätte mal wieder, wie eines ihrer Gesichter aussieht. Tempobasketball, intensive Verteidigung, gute Leistungen von allen Spielerinnen. Und als die Kurpfalz Basket Ladies in der letzten Minute vor der Halbzeit und der ersten Minute nach der Halbzeit wohl schon – beziehungsweise noch – verträumt in der Kabine weilten, setzte sich der USC von 21:21 auf 33:21 ab und lies in der Folge nichts mehr anbrennen.

Und richtet ab sofort den Fokus auf das nächste Auswärtsspiel in Ulm. Denn die letzten Wochen versprechen nichts Gutes: Auf ein gutes Spiel folgte stets wieder ein schlechteres. Die Damen 2 müssen diesen Rhythmus also dringend durchbrechen und werden für einen Sieg vor allem in der Lage sein müssen, ihre Leistung konstanter abzurufen. Denn schon wieder geht es gegen ein Team mit identischer Differenz (4 Siege, 3 Niederlagen). Vom Ausrutscher der Ulmerinnen in Sandhausen sollte man sich dabei allerdings nicht blenden lassen. Wenn sich die Damen 2 also am Sonntag aufmachen, zur zweitlängsten Auswärtsfahrt der Saison, lautet das Motto definitiv: Auf geht´s Richtung Konstanz!

Für Freiburg spielten
Cordes (8), Hodapp (15), Kambach (10), Schipek (8), Riehle (5), Ouedraogo (2), Thüne (4), Wieczorek (11), Wennekamp (8)

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Nov 26

U16: Verteidigungsleistung zahlt sich aus

U16: Verteidigungsleistung zahlt sich aus

Mit 70:20 dominiert die U16 die Partie gegen Ulm.

Schon im ersten Viertel wurde klar, die Freiburgerinnen möchten heute unbedingt ihren 2. Sieg einfahren. Das spiegelte sich auch in ihrer Körpersprache bei der Verteidigung wieder. Druckvoll und intensiv mit dem Ziel des Ballgewinns machten sie den Mädels aus Ulm das Leben schwer. Und so fuhren sie bis zum Ende des 1. Viertels einen 18:0-Run ein. Im zweiten Viertel ließ die Konzentration des Freiburger Teams nach, dafür zeigten die Freiburgerinnen im dritten Viertel was für Karten sie auch in der Offensive auf der Hand haben.

Insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung, die Freude auf mehr macht!

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Nov 25

Respekt, Digga!

Respekt, Digga!

Die Eisvögel verkaufen sich beim Meister teuer, spielen auf Augenhöhe und freuen sich aufs anstehende Heimspiel.

Mit 83:77 (44:40) ging das Badenderby an Keltern. Das ausgeglichenere Team hatte am Ende die Nase vorn. Aber welch ansprechende Performance hatten die Gaffneys, Motens, Nufers und Mayers da auf den Linoliumboden des FC Nöttingen gezaubert!

Im Schulzentrum Dietlingen muss man als Gästeteam und Gästefan manchmal eine dicke Haut haben. Und so zollen wir den Eisvögeln für die dargebotene Leistung den passenden „Respekt, Digga“. Umso mehr, da mit der verletzten Ilze Jakobsone, der kranken Ilka Hoffmann und der Mutter Mirna Paunovic drei wichtige Stammkräfte fehlten. Und so schickte Coach Hanna Ballhaus noch auf dem Höllenritt durch den Nordschwarzwald ein „Wir werden das Beste draus machen“ in die südbadische WhatsApp-Gemeinde.

Der Spielfilm ist dann schnell erzählt: 24:20, 20:20, 16:23, 23:14. Aber wir schwärmen von Paulines eiskalten Dreiern, von Luisas harten Penetrations, Luanas Assists, Saras Kampf, Kellys double double und Kristens…, ach Kristen! Kommt einfach am Samstag in die Unihalle!

Denn da geht es dann gegen einen Sympathieträger der Liga. Der TSV Wasserburg kommt! Im Gepäck: Brunckhorst, Fiebich, Hebecker. We love this game!

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Nov 20

Damen 2: Chance leichtfertig vergeben

Damen 2: Chance leichtfertig vergeben

Gegen den SV Möhringen vergibt der USC die Chance, sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. In einer Partie, in der beide Teams wenig treffen, kommen die Damen 2 zu spät ins Rollen und verpassen einen wichtigen Sieg. Endergebnis 51:54

Es war eines dieser Spiele, bei denen man sich hinterher darüber ärgert, welch gute Gelegenheit man ausgelassen hat: In einem Spiel, in dem der SV Möhringen unter seinen Möglichkeiten bleibt, tut es der USC seinem Gegner leider gleich und muss sich am Ende knapp geschlagen geben. Dass man 20 Sekunden vor Schluss zwei Gelegenheiten hatte, in Führung zu gehen ist dabei bitter, am Ende aber nicht der Grund für die Niederlage.
Denn im Gegensatz zu den vorherigen Spielen kamen die USC-Mädels nicht wie gewohnt feurig aus der Kabine, sondern blieben in der ersten Halbzeit in vielerlei Hinsicht eher kalt. Die Trefferquote (21 Punkte in der ersten Halbzeit), verpasste Gelegenheiten in der Verteidigung und wenig Struktur in der Offense sorgten dafür, dass man sich nicht bereits zu Spielbeginn absetzen konnte.

In der zweiten Halbzeit nahm die Partie dann Fahrt auf, auch Möhringen traf einige schwierige Würfe und konnte zwischenzeitlich auf acht Punkte davonziehen. Doch auch die Freiburgerinnen besannen sich ihren Qualitäten und konnten das letzte Viertel somit ausgeglichen gestalten.
Dass am Ende ein Team gewinnt und ein Team verliert lag – wie so häufig bei engen Spielen- an einem getroffenen Wurf auf der einen Seite und einem verfehlten Wurf auf der anderen Seite. Der SV Möhringen durfte somit am Ende etwas glücklich die Punkte mit nach Hause nehmen.

Die nächste Gelegenheit, den Damen 2 beim Basketballspielen zuzusehen gibt es übrigens bereits am kommenden Samstag: In der Sepp-Glaser-Halle empfängt man um 17:30 Uhr die Kurpfalz Baskets. Eine Leistungssteigerung ist dringend notwendig, wenn es mit dem nächsten Sieg klappen soll!

Für Freiburg spielten
Cordes (14), Ehret-Bacher, Hodapp (14), Kambach (6), Schipek (2), Thüne (2), Wieczorek (8), Wennekamp (2), Riehle (5).

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Nov 20

U16: Sieg in Ludwigsburg, trotz allerlei Hürden…

U16: Sieg in Ludwigsburg, trotz allerlei Hürden…

Mit 77:51 holt sich die U16 den 1. Saisonsieg gegen Ludwigsburg!

Zum Spielbeginn lief alles schief, was man sich vorstellen kann: Stau bei der Anreise, nur 5 Spielerinnen pünktlich zu Spielbeginn und keine Trikots in Reichweite. Und trotzdem dominierten die 5 Spielerinnen, bis zur Halbzeit ohne Auswechselmöglichkeit, die Partie gegen die BSG Basket Ludwigsburg (in Trikots der Ludwigsburgerinnen). Sie bewiesen ein unglaubliches Kämpferherz. Und zeigten, was sich auch in den letzten Trainingseinheiten schon abgezeichnet hatte. Sie sind in der Lage eine sehr hohe Intensität zu gehen und das Spiel schnell zu machen (und das OHNE Auswechelspielerinnen!). Als die anderen 3 Spielerinnen dann kurz nach der Halbzeitpause, unaufgewärmt direkt aus dem Auto, als Unterstützung aufs Spielfeld kamen, lagen die Freiburgerinnen schon mit 10 Punkten in Führung. Mit nun 8 Spielerinnen im Kader bauten sie diese Führung weiter aus. Im 4. Viertel spielten sie dann ihre Überlegenheit voll aus und dominierten durch ein wachsames Spiel mit vielen Fastbreaks das Ende Partie. So hat sich eine teilweise 5 stündige Anreise aus Freiburg am Ende doch gelohnt. An diese Leistung will das Team nächste Woche gegen Ulm am Samstag, den 24.11 um 13.30 Uhr in der Sepp-Glaser-Halle, anknüpfen und freut sich über Unterstützung von der Seitenlinie.

PS.: Ein großer Dank geht an die BSG Basket Ludwigsburg die sportlich fair Trikots zur Verfügung gestellt haben!

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Nov 13

Damen 2: Den Schalter umgelegt

Damen 2: Den Schalter umgelegt

Nach langen Wochen ohne Spiele und einem verkorksten Auftritt in Keltern legen die Regionalligadamen in Sandhausen den Schalter um und zeigen beim 61:51 eine überzeugende Leistung.

Die Vorzeichen waren alles andere als günstig, als die Damen 2 sich am Wochenende auf den langen Weg nach Sandhausen machten: Wenig Aussicht auf Besserung bei den drei Langzeitausfällen Hirt, Zehender und Schorb, dazu angeschlagene WNBL-Spielerinnen und eine Amerikanerin beim Gegner, die dem USC schon vor der Partie Kopfzerbrechen bereitete. Denn mit Jennifer Mocanu ist der TG Sandhausen in der Sommerpause ein echter Hochkaräter ins Netz gegangen. Beruflich hat es die ehemalige Profispielerin, die noch in der vergangenen Saison für Speyer in der 2. DBBL auflief und gegen die Eisvögel starke 24 Punkte erzielte, jetzt etwas weiter gen Osten verschlagen. Und im Basketball ist eine Sache klar: Besondere Spielerinnen erfordern besondere Maßnahmen.

Welch glücklicher Zufall also, dass der USC in Person von Juliane Hodapp genau die richtige Maßnahme in petto hatte: Die Verteidigungsspezialistin verfolgte ihre bemitleidenswerte Gegenspielerin über die komplette Spielzeit auf Schritt und Tritt, ließ ihr keinen Zentimeter Platz und erzielte in der Offense nebenbei noch 21 Punkte.

Doch auch eine andere Sache ist im Basketball klar wie Kloßbrühe: Nämlich, dass eine Teamsportart auch nur von einem Team gewonnen werden kann. Und genau deshalb präsentierten sich auch die anderen sieben Spielerinnen der Damen 2 in Bestform und zeigten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung – vor allem in der Verteidigung – genau die richtige Reaktion auf die Niederlage aus der Vorwoche. Hilli Cordes sammelte entscheidende Rebounds ein, Anna Schipek bewahrte im richtigen Moment von der Linie kühlen Kopf und Viki Wieczorek traf den Dreier, der den Gegner in die Knie zwang. Dagger.

Da hätte man doch fast das fantastische Regionalligadebut von Anna Wennekamp übersehen, die still und heimlich 14 Punkte zum Sieg der Freiburgerinnen beisteuerte.

Die nächste Gelegenheit, den Damen 2 beim Basketballspielen zuzusehen gibt es übrigens bereits am kommenden Sonntag: In der Sepp-Glaser-Halle empfängt man um 15 Uhr den punktgleichen SV Möhringen!

Für Freiburg spielten
Cordes (6), Ehret-Bacher (2), Hodapp (21), Kambach (3), Schipek (8), Staenke, Wieczorek (7), Wennekamp (14)

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Nov 12

U18: Halbzeitanalyse

U18: Halbzeitanalyse

Eine Halbzeit im Basketball dauert bekanntlich nicht sehr lange; Nach etwa 45 Minuten ist der erste Teil des Spiels generell vorbei. Beide Teams gehen in die Kabine und reflektieren was gut und was noch nicht so gut lief und kommen fest entschlossen aus der Pause zurück. Das gilt auch für die Hinrunde unserer WNBL…

Was, schon Halbzeit? Genau! So kurzweilig war auch die Hinrunde unserer WNBL. Nach ausbaufähigem Auftakt gegen die Towers aus Speyer ( 66 – 79 ) konnte man die nächsten drei Spiele gegen die BSG Ludwigsburg (99 – 53), die Saarlouis Royals (78 – 64) und den USC Heidelberg (62 – 59) mehr oder weniger deutlich für sich entscheiden. Am letzten Spieltag musste man sich dann der TS Jahn München geschlagen geben (57 – 73 ). Gratulation an der Stelle nach München, die ein starkes Spiel ablieferten und als verdienter Sieger der Partie hervorgingen!

Die jungen Eisvögel gehen entsprechend mit einer 3-2 Bilanz in die kurze Pause. Dabei ließen sich bereits einige vielversprechende Ansätze erkennen. Die Mannschaft hat über weite Strecken der Saison couragiert verteidigt, jede Spielerin konnte sich bereits in die Scorerliste eintragen, und alle zeigen auf und abseits des Feldes einen guten Zusammenhalt. Dennoch: Anfang und Ende (in jeder Geschichte bekanntlich Momente die sich besonders ins Gedächtnis einprägen) sollen einen Fingerzeig für die Schritte geben, die in den kommenden Wochen zu gehen sind, um stark aus der “Halbzeit” zu kommen. Dafür werden Spieler und Coaches genau hinschauen und an den richtigen Stellschrauben drehen, ohne die Stärken zu vernachlässigen.

Und dann – nach überstandener Halbzeitpause – gilt es wieder! Ein Spiel wird bekanntlich nicht in der ersten Halbzeit gewonnen. Es bleiben zunächst zwei Wochen Zeit um gut vorbereitet gegen Speyer in die Rückrunde zu starten. Dann wartet die nächste Standortbestimmung in Sachen Playoff-Platzierungen. Let’s go ladies!

Es spielten gg. München
Anne , Pauline 3, Nina, Lena 2, Emi 6, Zoe 11, Johanna, Luisa 22, Hilli 9, Sophie 2, Yola 2.

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