Spielberichte

Nov 25

Respekt, Digga!

Respekt, Digga!

Die Eisvögel verkaufen sich beim Meister teuer, spielen auf Augenhöhe und freuen sich aufs anstehende Heimspiel.

Mit 83:77 (44:40) ging das Badenderby an Keltern. Das ausgeglichenere Team hatte am Ende die Nase vorn. Aber welch ansprechende Performance hatten die Gaffneys, Motens, Nufers und Mayers da auf den Linoliumboden des FC Nöttingen gezaubert!

Im Schulzentrum Dietlingen muss man als Gästeteam und Gästefan manchmal eine dicke Haut haben. Und so zollen wir den Eisvögeln für die dargebotene Leistung den passenden „Respekt, Digga“. Umso mehr, da mit der verletzten Ilze Jakobsone, der kranken Ilka Hoffmann und der Mutter Mirna Paunovic drei wichtige Stammkräfte fehlten. Und so schickte Coach Hanna Ballhaus noch auf dem Höllenritt durch den Nordschwarzwald ein „Wir werden das Beste draus machen“ in die südbadische WhatsApp-Gemeinde.

Der Spielfilm ist dann schnell erzählt: 24:20, 20:20, 16:23, 23:14. Aber wir schwärmen von Paulines eiskalten Dreiern, von Luisas harten Penetrations, Luanas Assists, Saras Kampf, Kellys double double und Kristens…, ach Kristen! Kommt einfach am Samstag in die Unihalle!

Denn da geht es dann gegen einen Sympathieträger der Liga. Der TSV Wasserburg kommt! Im Gepäck: Brunckhorst, Fiebich, Hebecker. We love this game!

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Nov 20

Damen 2: Chance leichtfertig vergeben

Damen 2: Chance leichtfertig vergeben

Gegen den SV Möhringen vergibt der USC die Chance, sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. In einer Partie, in der beide Teams wenig treffen, kommen die Damen 2 zu spät ins Rollen und verpassen einen wichtigen Sieg. Endergebnis 51:54

Es war eines dieser Spiele, bei denen man sich hinterher darüber ärgert, welch gute Gelegenheit man ausgelassen hat: In einem Spiel, in dem der SV Möhringen unter seinen Möglichkeiten bleibt, tut es der USC seinem Gegner leider gleich und muss sich am Ende knapp geschlagen geben. Dass man 20 Sekunden vor Schluss zwei Gelegenheiten hatte, in Führung zu gehen ist dabei bitter, am Ende aber nicht der Grund für die Niederlage.
Denn im Gegensatz zu den vorherigen Spielen kamen die USC-Mädels nicht wie gewohnt feurig aus der Kabine, sondern blieben in der ersten Halbzeit in vielerlei Hinsicht eher kalt. Die Trefferquote (21 Punkte in der ersten Halbzeit), verpasste Gelegenheiten in der Verteidigung und wenig Struktur in der Offense sorgten dafür, dass man sich nicht bereits zu Spielbeginn absetzen konnte.

In der zweiten Halbzeit nahm die Partie dann Fahrt auf, auch Möhringen traf einige schwierige Würfe und konnte zwischenzeitlich auf acht Punkte davonziehen. Doch auch die Freiburgerinnen besannen sich ihren Qualitäten und konnten das letzte Viertel somit ausgeglichen gestalten.
Dass am Ende ein Team gewinnt und ein Team verliert lag – wie so häufig bei engen Spielen- an einem getroffenen Wurf auf der einen Seite und einem verfehlten Wurf auf der anderen Seite. Der SV Möhringen durfte somit am Ende etwas glücklich die Punkte mit nach Hause nehmen.

Die nächste Gelegenheit, den Damen 2 beim Basketballspielen zuzusehen gibt es übrigens bereits am kommenden Samstag: In der Sepp-Glaser-Halle empfängt man um 17:30 Uhr die Kurpfalz Baskets. Eine Leistungssteigerung ist dringend notwendig, wenn es mit dem nächsten Sieg klappen soll!

Für Freiburg spielten
Cordes (14), Ehret-Bacher, Hodapp (14), Kambach (6), Schipek (2), Thüne (2), Wieczorek (8), Wennekamp (2), Riehle (5).

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Nov 20

U16: Sieg in Ludwigsburg, trotz allerlei Hürden…

U16: Sieg in Ludwigsburg, trotz allerlei Hürden…

Mit 77:51 holt sich die U16 den 1. Saisonsieg gegen Ludwigsburg!

Zum Spielbeginn lief alles schief, was man sich vorstellen kann: Stau bei der Anreise, nur 5 Spielerinnen pünktlich zu Spielbeginn und keine Trikots in Reichweite. Und trotzdem dominierten die 5 Spielerinnen, bis zur Halbzeit ohne Auswechselmöglichkeit, die Partie gegen die BSG Basket Ludwigsburg (in Trikots der Ludwigsburgerinnen). Sie bewiesen ein unglaubliches Kämpferherz. Und zeigten, was sich auch in den letzten Trainingseinheiten schon abgezeichnet hatte. Sie sind in der Lage eine sehr hohe Intensität zu gehen und das Spiel schnell zu machen (und das OHNE Auswechelspielerinnen!). Als die anderen 3 Spielerinnen dann kurz nach der Halbzeitpause, unaufgewärmt direkt aus dem Auto, als Unterstützung aufs Spielfeld kamen, lagen die Freiburgerinnen schon mit 10 Punkten in Führung. Mit nun 8 Spielerinnen im Kader bauten sie diese Führung weiter aus. Im 4. Viertel spielten sie dann ihre Überlegenheit voll aus und dominierten durch ein wachsames Spiel mit vielen Fastbreaks das Ende Partie. So hat sich eine teilweise 5 stündige Anreise aus Freiburg am Ende doch gelohnt. An diese Leistung will das Team nächste Woche gegen Ulm am Samstag, den 24.11 um 13.30 Uhr in der Sepp-Glaser-Halle, anknüpfen und freut sich über Unterstützung von der Seitenlinie.

PS.: Ein großer Dank geht an die BSG Basket Ludwigsburg die sportlich fair Trikots zur Verfügung gestellt haben!

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Nov 13

Damen 2: Den Schalter umgelegt

Damen 2: Den Schalter umgelegt

Nach langen Wochen ohne Spiele und einem verkorksten Auftritt in Keltern legen die Regionalligadamen in Sandhausen den Schalter um und zeigen beim 61:51 eine überzeugende Leistung.

Die Vorzeichen waren alles andere als günstig, als die Damen 2 sich am Wochenende auf den langen Weg nach Sandhausen machten: Wenig Aussicht auf Besserung bei den drei Langzeitausfällen Hirt, Zehender und Schorb, dazu angeschlagene WNBL-Spielerinnen und eine Amerikanerin beim Gegner, die dem USC schon vor der Partie Kopfzerbrechen bereitete. Denn mit Jennifer Mocanu ist der TG Sandhausen in der Sommerpause ein echter Hochkaräter ins Netz gegangen. Beruflich hat es die ehemalige Profispielerin, die noch in der vergangenen Saison für Speyer in der 2. DBBL auflief und gegen die Eisvögel starke 24 Punkte erzielte, jetzt etwas weiter gen Osten verschlagen. Und im Basketball ist eine Sache klar: Besondere Spielerinnen erfordern besondere Maßnahmen.

Welch glücklicher Zufall also, dass der USC in Person von Juliane Hodapp genau die richtige Maßnahme in petto hatte: Die Verteidigungsspezialistin verfolgte ihre bemitleidenswerte Gegenspielerin über die komplette Spielzeit auf Schritt und Tritt, ließ ihr keinen Zentimeter Platz und erzielte in der Offense nebenbei noch 21 Punkte.

Doch auch eine andere Sache ist im Basketball klar wie Kloßbrühe: Nämlich, dass eine Teamsportart auch nur von einem Team gewonnen werden kann. Und genau deshalb präsentierten sich auch die anderen sieben Spielerinnen der Damen 2 in Bestform und zeigten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung – vor allem in der Verteidigung – genau die richtige Reaktion auf die Niederlage aus der Vorwoche. Hilli Cordes sammelte entscheidende Rebounds ein, Anna Schipek bewahrte im richtigen Moment von der Linie kühlen Kopf und Viki Wieczorek traf den Dreier, der den Gegner in die Knie zwang. Dagger.

Da hätte man doch fast das fantastische Regionalligadebut von Anna Wennekamp übersehen, die still und heimlich 14 Punkte zum Sieg der Freiburgerinnen beisteuerte.

Die nächste Gelegenheit, den Damen 2 beim Basketballspielen zuzusehen gibt es übrigens bereits am kommenden Sonntag: In der Sepp-Glaser-Halle empfängt man um 15 Uhr den punktgleichen SV Möhringen!

Für Freiburg spielten
Cordes (6), Ehret-Bacher (2), Hodapp (21), Kambach (3), Schipek (8), Staenke, Wieczorek (7), Wennekamp (14)

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Nov 12

U18: Halbzeitanalyse

U18: Halbzeitanalyse

Eine Halbzeit im Basketball dauert bekanntlich nicht sehr lange; Nach etwa 45 Minuten ist der erste Teil des Spiels generell vorbei. Beide Teams gehen in die Kabine und reflektieren was gut und was noch nicht so gut lief und kommen fest entschlossen aus der Pause zurück. Das gilt auch für die Hinrunde unserer WNBL…

Was, schon Halbzeit? Genau! So kurzweilig war auch die Hinrunde unserer WNBL. Nach ausbaufähigem Auftakt gegen die Towers aus Speyer ( 66 – 79 ) konnte man die nächsten drei Spiele gegen die BSG Ludwigsburg (99 – 53), die Saarlouis Royals (78 – 64) und den USC Heidelberg (62 – 59) mehr oder weniger deutlich für sich entscheiden. Am letzten Spieltag musste man sich dann der TS Jahn München geschlagen geben (57 – 73 ). Gratulation an der Stelle nach München, die ein starkes Spiel ablieferten und als verdienter Sieger der Partie hervorgingen!

Die jungen Eisvögel gehen entsprechend mit einer 3-2 Bilanz in die kurze Pause. Dabei ließen sich bereits einige vielversprechende Ansätze erkennen. Die Mannschaft hat über weite Strecken der Saison couragiert verteidigt, jede Spielerin konnte sich bereits in die Scorerliste eintragen, und alle zeigen auf und abseits des Feldes einen guten Zusammenhalt. Dennoch: Anfang und Ende (in jeder Geschichte bekanntlich Momente die sich besonders ins Gedächtnis einprägen) sollen einen Fingerzeig für die Schritte geben, die in den kommenden Wochen zu gehen sind, um stark aus der “Halbzeit” zu kommen. Dafür werden Spieler und Coaches genau hinschauen und an den richtigen Stellschrauben drehen, ohne die Stärken zu vernachlässigen.

Und dann – nach überstandener Halbzeitpause – gilt es wieder! Ein Spiel wird bekanntlich nicht in der ersten Halbzeit gewonnen. Es bleiben zunächst zwei Wochen Zeit um gut vorbereitet gegen Speyer in die Rückrunde zu starten. Dann wartet die nächste Standortbestimmung in Sachen Playoff-Platzierungen. Let’s go ladies!

Es spielten gg. München
Anne , Pauline 3, Nina, Lena 2, Emi 6, Zoe 11, Johanna, Luisa 22, Hilli 9, Sophie 2, Yola 2.

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Nov 12

ComeOn Girls Day

ComeOn Girls Day

Großer Basketballaktionstag für junge Freiburgerinnen: Über 40 Mädchen, 11 Trainerinnen und 10 Eisvögel trafen sich am vergangenen Freitag in der Sporthalle des Rotteck Gymnasiums.

Die jungen Basketballerinnen fanden sich in kleinen Teams zusammen und durchliefen mit ihren Coaches ein Stationstraining mit Aufgaben wie „Tricks üben“, „Dribbelstaffel und Biathlon“. Die jungen Basketballerinnen durften außerdem die Eisvögel kennenlernen und diese am Tag drauf beim Heimspiel gegen Saarlouis anfeuern. Alle Teilnehmerinnen bekamen einen eigenen Basketball, ein T-Shirt und einen Turnbeutel.
Am Ende dieses großen Basketballtages standen also viele strahlende Gesichter und hoffentlich einige basketballbegeistere Mädchen mehr.

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Nov 11

U16: Leider erneut leere Hände…

U16: Leider erneut leere Hände…

…für unsere U16-Eisvögel in einem knappen Spiel gegen den TG Sandhausen/SG Walldorf, dass mit 67:72 verloren geht.

Weiter geht es am 17.11.2018 um 17.30 Uhr mit dem Spiel BSG Basket Ludwigsburg – USC Freiburg.

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Nov 11

Lief ganz gut

Lief ganz gut

In Kapitel 8 der Comeback-Saison fahren die Eisvögel den 5. Sieg ein. Und gewinnen an einem faszinierenden, vollgepackten Abend viele neue Fans.

Amelie und Salomé kamen in der 16. Spielminute an den Getränkestand und holten sich jede eine Apfelschorle. Irgendwie war es an der Zeit, sich mal um sich selbst zu kümmern. Am Freitagnachmittag hatten sie drei Stunden dem Basketball gewidmet. Come on girls – Let’s play basketball hieß es da in der Halle des Rotteck-Gymnasiums und die beiden Schwestern waren mit 50 anderen Mädchen im Alter von 6 bis 10 Jahren orangefarbenen Bällen hinterhergeeilt. Angeleitet von diesen großen Frauen, die jetzt gerade auf dem angeblich heiligen Parkett der Unihalle gegen die Saarlouis Royals spielten.

Und irgendwie lief’s ganz gut für die Trainerinnen von Amelie und Salomé. Die Spielerin mit der Nummer 24 war gut und hatte die ersten 11 Punkte für die Eisvögel allein markiert. Klatchklatschklatsch! Defense! Und U-S-C! Zum Glück waren ums Spielfeld Bänke aufgestellt, denn die Tribünen waren pickepacke voll. Der Hallensprecher meinte etwas von 900 Zuschauern. Cool! Und so schmeckte die Apfelschorle direkt am Spielfeldrand noch besser.

Cool war auch die Halbzeit. Da zeigte eine Frau Kunststücke auf dem Fahrrad. Davor hatten zwei Männer schon Korbleger mit Flossen an den Füßen gemacht. Und ein Mann, der irgendwie wichtig sein soll in Freiburg, wurde interviewt. Auch er fand die Eisvögel super und ist Bürgermeister oder so. Auf jeden Fall haben die Fans genauso viel geklatscht wie bei der Kunstradfahrerin.

Und als es dann wieder los ging mit Basketball, da wurde es kurz spannend, denn das Team in Schwarz kam gefährlich nah. Meine Güte, wurde da wild getrommelt von den Fans aus Saarlouis und Freiburg! Royals! U-S-C! Die Zwei war auch gut. Die hat gut gekämpft. Aber irgendwie waren alle gut, fanden Amelie und Salomé.

Irgendwann war dann Schluss und die Eisvögel haben gewonnen. Es hat echt Spaß gemacht. Autogramme haben sie dann auch noch gekriegt. 84:61 haben die Eisvögel gewonnen und klar ist, dass Amelie und Salomé beim nächsten Heimspiel wieder da sein werden. Sie trainieren ja jetzt auch zweimal in der Woche selbst. Bei Lea. Und in der Saisonbroschüre steht, dass das nächste Heimspiel erst am 1. Dezember ist. Gegen Wasserburg. Wasserburg kennen Amelie und Salomé. Da fahren sie im Sommer immer hin. Liegt am Bodensee.

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Nov 4

Entzückung

Entzückung

USC-TKH 78:58. Oder, etwas emotionaler ausgedrückt: Die Eisvögel beschwipsen sich an sich selbst.

Dass am Ende eine runde Zwölferrotation aus Freiburg eine eckige Achterrotation aus Hannover in die Schranken weisen und mit einer 20-Punkte-Packung nachhause schicken würde, das konnte der geübte Eisvögelfan nun wirklich nicht erwarten. Thimm, Palmer, Tarasava, Brajkovic, Henningsen… Zu illustre Namen kamen da in den Breisgau angereist, als dass die noch kürzlich in zehn Nördlinger Minuten arg gerupften Eisvögel in diesem Match eine gelungene Rehamaßnahme zu erwarten gehabt hätten.

Allein, kommen tat‘s anders. Die USC-Ladies (erstmals seit gefühlt zweieinhalb Jahren in nomineller Bestbesetzung) zeigten zwar eineinhalb holprige Startminuten, entzückten dann aber ihre 800 Fans gegen TK-Damen (ohne Top-Centerin Veshaundra Young) mit gleich vier gewonnen Vierteln in Folge. Plus 15 zur Halbzeit (46:31) und dann, und dann, fängt das Ganze wieder von vorne an… Dachte man.

Aber kommen tat’s anders. Der Freiburger Evergreen, das déja vu, die zehn Holperminuten der letzten drei Spiele blieben aus. Zwar bettelten die Eisvögel im dritten Viertel nach einigen überhasteten Angriffen schier nach einem erneut spannenden Spielverlauf, zwar wuchs auf der Hannoverschen Bank immer mal wieder das Gefühl an „hier geht noch was“, zwar erbrachte die Dramaturgie der Freiburger Foulbelastung (frühe Teamfouls plus frühe Moten-Fouls) auch ihren Beitrag, doch sorgten zwei nicht ganz unwesentliche Phänomene am Ende doch für den unerwartet sicheren Zieleinlauf der Eisvögel:

Die Profis entpuppten sich als die Leader: Als aus plus 22 plötzlich „nur noch“ plus 13 wurden, waren Kristen Gaffney und Audrey-Ann Caron-Goudreau (AACG) da und netzten schnell mal aus der Mitteldistanz ein. Der mini 6:0 Run tütete den Sieg ein.

Und: Die Turnschwestern aus Hannover blieben etwas unter Wert. Die Emotionen der Bank schienen nicht über die dann doch 90 Zentimeter hohen Freiburger Sponsorenbanden aufs Spielfeld schwappen zu wollen. Und so ließen sich die fünf (meist sehr namhaften) Damen aus Niedersachsen auch von Freiburger Jugend-forscht-line-ups wie Nufer-Mayer-Ouedraogo-Zdravevska-Hoffmann doch hier und da etwas überraschend einfach bändigen. Und trotzdem: Respekt USC!

Einen Tag haben die Eisvögel nun Zeit, um ihren Basketball-Schwips auszuschlafen. Am Montag startet die Vorbereitung (auf Saarlouis) mit der Nachbereitung (von Hannover). Nächstes Zwischenziel: Samstag, 10.11., 19:30 Uhr. Das nächste Heimspiel wartet! Eisvögel gegen TV Saarlouis Royals!



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Okt 31

Nicht eingetütet

Nicht eingetütet

Ein letztes Viertel gehört halt auch dazu… Die Eisvögel verlieren in Nördlingen innerhalb von 10 Minuten. Der Fokus liegt jetzt auf Samstag.

Die Kommentatoren aus Nördlingen sind ja deutschlandweit für ihre Sachkompetenz bekannt. Eloquenz trifft auf Fachwissen. Und so war es völlig richtig, was da durchs Netz geschickt wurde: „Irgendwie musst Du so ein Spiel halt mal eintüten.“ Gesagt getan. Nur, dass es am Ende die Angels waren, die den Sack zumachten, war über weite Strecken des Spiels so nicht zu erwarten gewesen.

Wie bisher immer in der Saison zeigten sich die Eisvögel trotz gewaltiger Stauprobleme auf der Hinfahrt zu Beginn des Spiels hellwach. Fast schon dominant traten sie auf, auch ohne ihre beiden Innenspielerinnen Paunovic und Caron-Goudreau, und lagen folgerichtig fast die gesamte erste Hälfte in Führung. Was sich jedoch in Halbzeit eins angedeutet hatte, offenbarte sich dann im dritten Viertel als Fakt: Fahrlässig gingen die Freiburgerinnen mit ihren Chancen um. Fehlpässe im 2:0 Fastbreak, verlegte Korbleger. Und als ob das nicht reichen würde, schafften sie es 40 Minuten lang nicht, sich auf die geballte Offensivpower beim Offensivrebound der Kanadierin Rashida Timbilla einzustellen. Sage und schreibe 12 zweite Chancen besorgte die Nördlinger Innenspielerin ihrem Team und lieferte mit 14 Punkten und 23 Rebounds ein blitzsauberes double double ab.

Und so lagen die geschätzten Kommentatoren dann auch nur beim Auswürfeln des MVP falsch. Denn keine der 24 jungen Damen auf dem Parkett der Nördlinger Hermann-Keßler-Halle hatte einen solchen Input auf den Spielausgang (72:55 für die XCYDE Angels) wie die Dame aus Übersee.

Leider auch keine Freiburgerin. Und schon gar nicht in einer gebrauchten zweiten Hälfte, die im letzten Viertel (22:6) gar nicht mehr schön war. Die Eisvögel 2018/19 zeigten in den Minuten 31 bis 40 ihre bis dato schwächste Offensivleistung und wissen somit auch schon, wo sie den Hebel ansetzen müssen, wenn es am kommenden Samstag zum vierten Saisonsieg reichen soll. Um 19:30 Uhr geht es dann in der Freiburger Unihalle gegen TK Hannover.

Die Losung heißt: 40 Minuten auf hohem Niveau. Ohne wenn und aber. In Nördlingen sagt man „Eintüten“ dazu.

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