Spielberichte

Dez 7

Two steps from heaven

Two steps from heaven

Kämpfen bis zum Umfallen: Brooque Williams und die Eisvögel

Noch zwei Spiele vor Weihnachten. Der erste Schritt soll am Samstag in Heidelberg getan werden.

Episch klingen die Töne des Soundtracks „Two steps from heaven“. Irgendwie wie „Driving home for Christmas“, oder auch nicht? Nun ja, jeder denke sich selbst die Überleitung zum vorletzten Spiel, das die Eisvögel je im Jahr 2012 bestreiten werden.

Noch zwei Spiele. Noch zwei Schritte. Und doch zählt nur der Erste. Denn ohne Ersten keinen Zweiten. Ist doch klar. Fahren wir also nach Heidelberg. Im Pokalachtelfinale treffen die Eisvögel auf den absolut unberechenbaren Zweitligisten MLP BasCats USC Heidelberg, der von Siegen gegen die Spitzenteams bis zu Niederlagen gegen die Kellerkinder der Liga alles vorzuweisen hat.

Noch einen Schluck zur Kräftigung vor dem Pokalspiel…

Unbekannt sind die Heidelbergerinnen den Eisvögeln mit Nichten. Bereits in der Vorbereitung auf die Saison kreuzten sich in Speyer die Wege der beiden baden-württembergischen Teams. Und erst Recht in der weiteren Vergangenheit: Jugendspiele, Regionalliga, WNBL… Das Badische Derby fand in der Tat schon häufig statt. Man kennt sich. Und dann ballert mit Jillian Young eine US-Amerikanerin im Heidelberger Dress mehr als achtmal pro Spiel und somit häufiger als jede andere Basketballspielerin in Deutschlands Bundesligen von hinter der Dreipunktelinie auf den Korb… und versenkt 47 Prozent davon. Da war doch was?

Vor Wochenfrist brachte eine Marburger Dreipunktschützin die Eisvögel fast um den Verstand und um ein Haar um den Sieg. Eine großartige Möglichkeit und Herausforderung, es jetzt besser zu machen. Schwer dabei: Neben der Gefahr von der Dreipunktelinie warten eine Menge exzellenter Rebounderinnen auf unsere USC-Damen. Eine richtig unangenehme Kombination.

Noch zwei Schritte bis zu himmlischen Weihnachten. Doch aufgepasst! Draußen ist es spiegelglatt. Und die Komponisten der Filmmusik von „Two steps from Heaven“ hießen „Two steps from Hell“… Ein Schritt nach dem Anderen!

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Dez 6

Mit Lösung der Zusatzaufgabe zum Erfolg

Mit Lösung der Zusatzaufgabe zum Erfolg

Im Heimspiel gegen die Pfalz-Towers gelingt in einem spannenden und intensiv geführten Spiel der erste Saisonsieg!

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Dez 1

Jepp!

Jepp!

Zugebissen: Mariesa Greene

66:61 Sieg in Marburg. Die Eisvögel siegen zum fünften Mal und stehen vor wichtigen Wochen.

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Nov 30

Knifflige kleine Straße

Knifflige kleine Straße

Die Eisvögel spielen am Samstag in Marburg. Beide Teams machen einen Trend in der Liga deutlich.

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Nov 26

Siegesserie reißt im siebten Spiel!

Während der SC Freiburg am späten Sonntagnachmittag sein badisch-schwäbisches Derby mit einem deutlichen 3:0 gegen den VfB Stuttgart für sich entscheiden konnte, gelang es den Regionalliga-Spielerinnen des USC Freiburg ihrerseits leider nicht den schwäbischen Kontrahenten aus Fellbach zu besiegen. Der rosa Spielberichtsbogen ging im siebten Saisonspiel zum ersten Mal nicht in die Hände von Trainer Ruben Lürken, wenn auch weniger deutlich als beim Sportclub.

Bereits vor dem Spiel war dem Team um Kapitänin Fredi Strehlow klar, dass das bis dato schwerste Auswärtsspiel auf dem Programm stand. Der noch deutliche Sieg vom Wochenende zuvor (82-35 gegen Leimen) war in keinster Weise als Maßstab anzusehen, die Jung-Eisvögel hatten es nun mit einem Aufstiegskandidaten zutun, welcher sich ebenfalls im oberen Tabellendrittel aufhielt.

Die Freiburgerinnen erwischten den besseren Start, ließen sich von Fellbachs Zonenverteidigung nicht beirren und gingen durch Fastbreak-Punkte von Julia Heck zunächst in Führung. Angetrieben von lautstarken, an Vuvuzela erinnernde Tröten, mit welchen die Fellbacher Fans von Minute eins an bis zum Schlusspfiff die kleine Gäuäckerhalle im Stuttgarter Stadtteil zum brodeln brachte, punkteten die Gastgeberinnen ebenfalls durch schnelle Körbe. Es kam zum stetigen Schlagabtausch, in welchem sich keines der Teams wirklich absetzen konnte. Mit einem Hakenwurf von Caro Riehle in letzter Sekunde, wurde das erste Viertel bei einem Spielstand von 19-13 aus Freiburger Sicht beendet.

In Viertel zwei bot sich das gleiche Bild: zwar schafften es die Breisgauerinnen die Führung zu halten, doch konnte man diese nie wirklich auf mehr als neun Punkte ausbauen. Die Bundesligareserve schaffte es nicht wie noch in den Spielen zuvor die Bretter zu dominieren, sie ließ zu viele Offensive-Rebounds auf schwäbischer Seite zu und hatte zu diesem Zeitpunkt keine gute Wurfausbeute aus der Distanz. Halbzeitstand: 35-28.

Hatte man sich noch vor dem Spiel außerhalb des Spielfeldes auf die Stärken einzelner Spielerinnen eingestellt, so konnten diese taktischen Defensevorgaben auf dem Spielfeld oftmals nicht umgesetzt werden. Fellbachs Kit Fofic, welche mit 21 Punkten einer der besten Akteurinnen des Tages war, nutze eben diese Unstimmigkeiten der Freiburger Verteidigung gnadenlos aus, punktete teilweise ohne Gegenwehr und versenkte den Ball ein ums andere Mal trotz Foul im Korb und verwandelte auch noch ihre Bonus-Freiwürfe. Der Vorsprung der Gäste schmolz dahin und jeder Freiburger Fehler wurde durch Fellbachs Fans lautstark gefeiert, was die Heimmannschaft stetig antrieb. Allein Fredi Strehlow schaffte es in dieser Phase durch ihre 3-Punkt-Würfe das Fellbacher Publikum in Schacht zu halt. So rettete man sich mit einem 5-Punkte-Vorsprung ins letzte und entscheidende Viertel (52-47).

Harter Kampf unter den Körben

Sechs Siege aus sechs Spielen hatte die zweite Mannschaft des USC Freiburg bis zu diesem Spiel eingefahren; doch nun befanden sie sich in ihrem siebten Spiel zum ersten Mal in der Situation in der entscheidenden Spielphase, der Crunchtime, nicht mit mehr als zehn Punkten in Führung zu liegen. Unkonzentriertheit, Nervosität in den Abschlüssen und kein gutes Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft brachte das Spiel zum Kippen. Die Gastgeberinnen, welche mit ehemaligen Zweitligaspielerinnen und somit mit einer Menge an Erfahrung aufliefen, bewiesen im letzten Viertel Nervenstärke, fanden die richtigen Abschlüsse und ließen die jungen Freiburgerinnen in den letzten vier Spielminuten kein einziges Mal punkten. Dieser 13-0-Lauf konnte auch durch taktische Fouls am Ende nichtmehr aufgeholt werden. Der Sieg ging letzten Endes mit einem knappen 69-64 an Fellbach, eine Mannschaft, welche an diesem Tag einen Tick aggressiver, kämpferischer und geschlossener auftrat als ihre Gegnerinnen aus Freiburg.

So musste auch Trainer Ruben Lürken nach Spielende feststellen:“ Wir konnten heute durch die vielen individuellen Fehler aber auch durch einige mannschaftstaktische Patzer, vor allem in der Defensive, nicht im geringsten unser Potential abrufen. Dazu kam der für uns bis dato ungewohnt knappe Spielverlauf, in dem sich am Ende die erfahrenere Mannschaft aus Fellbach durchsetzten konnte. Jetzt heißt es aus den Fehlern lernen und diese Niederlage als Ansporn für harte Arbeit in den nächsten Wochen zunehmen.“

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für den USC am 8.12. nach Möhringen zum letzten Auswärtsspiel des Jahres. Die junge Mannschaft von Ruben Lürken ist nach diesem umkämpften Spiel um einige Erfahrung reicher und wird alles daran setzen, den rosa Spielberichtsbogen wieder mit ins Badische zu nehmen.

Für Freiburg spielten: Strehlow(13/3 3er), Heck (12), Riehle (12),  Adams (7), de Witt (6), Hoffmann (6), Lang (2), Raute (4), Schlüter (2), Schipek.

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Nov 25

Fast ein 1-Punkt-Heimsieg

Fast ein 1-Punkt-Heimsieg

Eisvögel gewinnen fast 72:71 gegen Rhein-Main, erdrücken fast einen großgewachsenen Youngster und feiern fast Jahzinga Tracey als Matchwinner.

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Nov 22

Auf der Suche nach der Zauberformel

Auf der Suche nach der Zauberformel

Game time! Samstag, 19:30 Uhr: Eisvögel gegen Rhein-Main Baskets

Wenn man die Frage nach einer Erfolgsformel in der 1.DBBL beantworten müsste, gäbe es – wie so oft – gleich mehrere plausible Antworten. Es hängt wohl vom Standort und vom Verein ab, ob die Qualität der eigenen deutschen Spielerinnen von entscheidender Bedeutung ist, oder vielleicht doch eher die der (US-) Importe. Das Ganze garniert mit einer Prise Konstanz und oben als Deckel eine/n kompetenten Trainer/in draufgesetzt. In Ruhe sieben bis acht Monate köcheln lassen, und in der Regel springt dann etwas Brauchbares aus dem Suppentopf.

So gesehen haderten die Rhein-Main Baskets, Gegner der Eisvögel am kommenden Samstag, bisher vor allem mit der ersten Zutat: Schlüsselspielerin und A-Nationalspielerin Svenja Greunke kam verletzt aus dem Nationalmannschaftssommer zurück und humpelte mit dem lädierten Fuß in die Saison. Mit ihrer Rückkehr kamen jedoch auch die erhofften Siege und Rhein-Main befindet sich nach deutlichen Siegen gegen Bamberg und Oberhausen im Aufwind. Mit drei Nationalspielerinnen, drei guten Amerikanerinnen und mächtig Potenzial auf der Bank lautet die Erfolgsformel der Baskets wohl 3+3+X.

Hat den Überblick: Jule Schindler

Apropos zweite Zutat: Die Importe. Da mussten die Eisvögel in den letzten Wochen immer wieder auf wichtigen Input verzichten. Grippale Infekte und Verletzungen sorgten dafür, dass die Freiburgerinnen in der Regel mit vier Deutschen und nur einer Amerikanerin auf dem Feld standen. Und weiterhin steht ein Fragezeichen hinter Brooque Williams und ihrem lädierten Rücken. Erfolgsformel: X+2+?

Mal sehen, wer im bereits zweiten Aufeinandertreffen beider Teams diese Saison die Zauberformel findet. Eisvögel gegen Rhein-Main Baskets. Zwei Teams auf der Suche nach dem Erfolgsrezept.

 

Haben das Trikot: Ab 19:15 Uhr gibt’s drei Neue!

Was noch fehlt: Drei Fans ein original Eisvögeltrikot. Die nächsten drei original Eisvögeltrikots gehen zu Gunsten der Nachwuchsarbeit unter den Hammer. Den Beginn macht um 19:15 Uhr das Trikot von Jahzinga Tracey. In der Halbzeitpause kann dann geboten werden für die Jerseys von Jule Schindler und Charlotte Höre! Eine tolle Gelegenheit für ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art! Und das Ganze für den guten Zweck. Unbedingt mitbieten!

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Nov 20

Von Zahlenspielen und Entwicklungsschritten

Von Zahlenspielen und Entwicklungsschritten

U17 verliert beim Favoriten der Staffel Südwest Rhein-Main Baskets (108:64) erwartungsgemäß und zeigt zugleich den gewünschten Entwicklungsschritt nach vorne.

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Nov 19

Im Pokal gegen Heidelberg

Im Pokal gegen Heidelberg

Im Pokalachtelfinale treffen die Eisvögel auf den MLP BasCats USC Heidelberg.

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Nov 19

Damen II bauen Siegesserie aus

Nach dreiwöchiger Spielpause stand für die zweite Damenmannschaft das Auswärtsspiel bei der KuSG Leimen II an.

Zwar hatte Leimen bis dahin nur ein Spiel gewinnen können, während die Freiburgerinnen ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen, doch reiste man mit nur acht Spielerinnen an, darunter die neben Anneke Schlüter frisch in den U-18 Nationalkader berufene Julia Heck als alleiniger etatmäßiger Centerin.

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