Spielberichte

Okt 21

(Noch) nicht genug

(Noch) nicht genug

Drei gewonnene Viertel reichen nicht. Eisvögel bestehen Bestandsaufnahme gegen Herne, verlieren aber 69:78.

Es hat nicht gereicht. Weil es nicht genug war. Auch wenn die Eisvögel das erste (17:15), dritte (17:16) und vierte (16:13) Viertel ihres Heimspiels am Samstagabend gegen den Herner TC gewinnen konnten, sorgte ein schlimmer 7:20 Durchhänger in den letzten Minuten des zweiten Viertels für eine zu große Hypothek. Der Aufsteiger konnte über weite Strecken und trotz des Ausfalls von Audrey-Ann Caron-Goudreau und einer deutlich geschwächten Kelly Moten auf Augenhöhe mit dem Vorjahresdritten mitspielen. Bestandsaufnahme also bestanden.

Dass jedoch bei zu vielen personellen Hypotheken einige Freiburgerinnen an diesem Abend wirklich Außergewöhnliches hätten leisten müssen, um das Team aus NRW ernsthaft zu gefährden, war im Eisvögelnest allen klar. Doch trotz einiger sehr ansehnlicher Team- und Einzelleistungen der Weißen, war es am Ende eben nicht genug gegen diese Roten. Der 9-Punkte-Sieg des HTC ging also in Ordnung.

In Freiburg tut man jetzt gut daran, mal wieder die viel beschworene Gesundheit in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Denn eines scheint nach vier Spieltagen und drei Siegen klar: Die Eisvögel und ihre Fans gehören in die 1. DBBL und können dort bereits wieder erfolgreich gegen die Teams aus ihrer Tabellenregion bestehen. Um jedoch gegen die Großen der Liga eine Chance zu haben, muss das Team komplett, gesund und tief besetzt sein. Dem war leider am Samstag nicht so.

Das Motto heißt also: Gesund werden, komplett werden und dann auf in die nächsten Spiele in Marburg und Nördlingen!

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Okt 15

U16: DREIMETERFÜNF

U16: DREIMETERFÜNF

Die U16 des USC Freiburg verliert mit 61:67 gegen die KSG Gerlingen

3,05m.
Auf dieser Höhe hängt beim Basketball der Ring, in den beide Mannschaften den Ball so oft wie möglich befördern möchten. Körperlänge spielt daher im Basketball eine nicht unwesentliche Rolle und so lautet eine amerikanische Basketballweisheit: „You can’t teach height!“ Große Mannschaften sorgen beim Gegner für Nervosität, denn in der Tat: Körperlänge lässt sich nicht üben.

Üben lassen sich dagegen Dinge wie Ausboxen, Rebounden und Korbleger verwandeln. Die Gerlingerinnen, die am Samstag in Freiburg zu Gast waren, hatten einen klaren Größenvorteil, vor allem aber haben sie schlicht besser ausgeboxt, gereboundet und Korbleger verwandelt.
Die Freiburgerinnen zeigten erst im letzten Viertel ihr ganzes Können und zogen am Ende den Kürzeren. Körperlich wachsen werden die Freiburgerinnen nur langsam, schnell aufholen können sie aber beim Ausboxen, Rebounden und Korbleger verwandeln.
Nur wenn ihnen das gelingt, werden die Freiburgerinnen beim nächsten Mal ihr Ziel erreichen:
Mehr Treffer als die Gegnerinnen. Auf 3,05m.

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Okt 13

Oh yeah und oh weh!

Oh yeah und oh weh!

Eisvögel siegen auch in Braunschweig. Tolle Leistungssteigerung in Halbzeit 2. Nach einem Schockmoment…

Der gute Schriftsteller haut in Kapitel zwei und drei seines Buches einen raus. Es ist die goldene Regel des geübten Romanciers. Und in Sachen Dramaturgie kennen sich die Eisvögel 2018/19 aus. Nach dem Heimsieg gegen Chemnitz am Donnerstag (Kapitel zwei) holten sie sich in Kapitel drei der jungen Saison einen deutlichen 77:59 (28:31) Auswärtssieg bei LionPride Eintracht Braunschweig.

Dazu war eine Energieleistung in Halbzeit zwei nötig. Denn die Eisvögel präsentierten sich zu Beginn des Spiels auf nur durchschnittlichem Niveau. Kaum überzeugende Verteidigungsstopps, anfällig für gegnerische Schnellangriffe und alles andere als breit aufgestellt am offensiven Ende des Feldes. Und doch irgendwie verständlich. Denn eingeleitet wurde diese Halbzeit „unter Wert“ vom Schockmoment in Sekunde 7. Neuzugang Audrey-Ann Caron-Goudreau blieb zwei Meter hinter der Grundlinie liegen und konnte für den Rest des Spiels nicht mehr eingreifen. Eine Knieverletzung, die in den kommenden Tagen an der Freiburger Uniklinik genauer untersucht werden muss. Daumen drücken!

Headcoach Hanna Ballhaus konnte sich also als Gleiswächter betätigen und in der Halbzeitpause einige Weichen stellen. Denn trotz des ungenutzten Potenzials lagen ihre Eisvögel nach 20 Minuten mit nur drei Punkten zurück.

Und die Justierungen saßen. Nicht wiederzuerkennen waren die Eisvögel ab Minute 21, hielten ihren Gegner mit den zuvor vermissten Stopps jetzt minutenlang auf null Punkten und setzten sich Stück für Stück ab. Auch die offensive Breite des Teams, das ohne Mirna Paunovic, Pauline Mayer und Luisa Nufer angereist war, überzeugte jetzt. Léa Ouedraogo und Laura Zdravevska setzten wichtige Akzente und unterstützten Topscorerin Kristen Gaffney (double double 1) und Kelly Moten (double double 2) vorbildlich. Mit 29:14 und 20:14 gingen Viertel 3 und 4 deutlich an die Freiburgerinnen, die sich ihren dritten Sieg im dritten Spiel in ihrer Comeback-Saison in der 1.DBBL nicht mehr nehmen ließen. Respekt!

Weiter geht es in einer Woche. Am Samstag, 20.10., begrüßen die Eisvögel um 19:30 Uhr zuhause in der Unihalle den Herner TC zu Kapitel 4. Unbedingt vormerken!

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Okt 12

Rein mit Sonnenschein!

Rein mit Sonnenschein!

Und raus mit Applaus. Zweites Spiel, zweiter Sieg! Am Samstag geht’s nach Braunschweig.

Nach eineinhalb Jahren gab es am sommersonnigen Donnerstagabend wieder Erstligabasketball in der Freiburger Unihalle. Und als ob die Eisvögel 2018/19 allen, aber wirklich allen beweisen wollten, dass es allerhöchste Zeit war sich wieder erstklassig zu präsentieren, legten sie los wie die Feuerwehr. Innerhalb weniger Minuten war der Vorsprung gegen die ChemCats schon zweistellig. Die knapp 500 Fans nahmen das neue Team sofort an. Was blieb ihnen auch anderes übrig? Die Eisvögel überzeugten voll.

Weil aber das Auf und Ab schon beim Season Opening 12Tage zuvor zum Erfolg geführt hatte, wollten sich die Freiburgerinnen wohl nicht lumpen lassen und boten nach Top-Minuten zuverlässig ihre Flop-Minuten. Chemnitz kam umgehend näher. Und trotzdem stand nach einem weiteren Auf zur Halbzeit eine 20-Punkte-Führung für den USC (45:25).

Auf Top folgte wieder Flop. 0:12 Run für die Katze, die aus den Tiefen der Freiburger Unihalle zur zweiten Halbzeit aufs Parkett schnellte. Und auf Flop reagierte der Eisvogel an diesem Abend mit Top. Es wurde nicht langweilig und der treue Eisvögel-Fan, der vor Semesterstart und am ungewohnten Donnerstag in den Uni-Dome gepilgert war, bereute sein Kommen nicht. 76:53 leuchtete es am Ende rot von der Anzeigetafel, die sich mit dem Eisvögelteam bei standing ovations, la ola und Ehrenrunde über den zweiten Sieg im zweiten Spiel freute.

Bereits morgen, Samstag, kommt nun die große Bewährungsprobe auf die Eisvögel zu: Erstes richtiges Auswärtsspiel, lange Anfahrt, zweites Match binnen 48 Stunden. Bei LionPride Eintracht Braunschweig wird es ans Eingemachte gehen. Und die Eisvögel werden ihre bisher beste Saisonleistung abliefern müssen, wenn sie in der Höhle der stolzen Löwen bestehen wollen. Wer dabei sein will: Ab 18 Uhr live auf sportdeutschland.tv. Einschalten und Daumen drücken!

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Okt 8

Damen 2: USC II schlägt USC II

Damen 2: USC II schlägt USC II

Im Duell der schönsten Universitätsstädte Baden-Württembergs schlägt Freiburg Heidelberg auch im Basketball. Trotz Leistungsabfalls im Schlussviertel steht es am Ende 57:47

Im zweiten Heimspiel der Saison zeigen die Regionalligadamen erneut eine ansprechende Leistung und können in einem schnellen Basketballspiel den zweiten Heimsieg einfahren. Das Fehlen von Chrissi Zehender und Jule Hodapp (Verletzung/Krankheit) kompensiert der USC dabei mit zwei Debüts, die Lust auf mehr machen: Sowohl Hannah Schorb, als auch Hilli Cordes fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein und gaben dem Team vor allem beim in der Vorwoche kritisierten Reboundverhalten einen extra Schub.

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel, in dem Heidelberg vor allem durch Fastbreaks zu einfachen Punkten kam, konnten die Freiburgerinnen durch besseres Verteidigungsverhalten nach Ballverlust oder Wurf eben diese Abschlusschancen besser verteidigen und den USC Heidelberg bei 8 Punkten im zweiten Spielabschnitt halten. Offensiv ragte dabei vor allem Leonie Kambach heraus, die von den Heidelbergerinnen zu keinem Zeitpunkt gestoppt werden konnte und ihr Team mit 12 Punkten in der ersten Halbzeit in eine hervorragende Ausgangsposition brachte. Ein weiteres gutes Viertel bescherte den Damen 2 eine 53:35 Führung vor dem letzten Spielabschnitt, in dem sich dann die fehlende Erfahrung des jungen Teams etwas bemerkbar machte. Unnötige Ballverluste und einige schlechte Entscheidungen in der Offense brachten den Gegner nochmals in Schlagdistanz, die ersten Freiburger Punkte fielen erst nach einem 10:0-Lauf in der 37. Minute. Am Ende war der Vorsprung jedoch zu groß und die Freiburgerinnen brachten den Sieg letztendlich kontrolliert über die Zeit. Beim USC Heidelberg zeigte vor allem Melina Karavassilis mit 13 Punkten eine starke Leistung.

Aufgrund des Terminplans haben die Damen 2 nun drei spielfreie Wochenenden in Folge. Am 20.10.2018 findet ein Testspiel gegen die Mannschaft von Aarau aus der Schweiz statt. 14:00 Uhr, Uni-Halle II!

Für Freiburg spielten
Cordes (8) Hirt (9), Kambach (17), Mazurek (4), Ouedraogo, Schipek (5), Schorb (2), Thüne (4), Wieczorek (8)

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Okt 6

U16: Schwabenpower setzt sich durch

U16: Schwabenpower setzt sich durch

Die U16 des USC Freiburg unterliegt dem RegioTeam Stuttgart mit 48:52

Viel vorgenommen hatte sich die Mannschaft des USC Freiburg, denn die Badenerinnen verloren bereits in der letzten Saison zweimal gegen das RegioTeam aus Stuttgart. Jetzt wollte die U16 zeigen, dass sich die Mannschaft deutlich gesteigert hat und diese Steigerung war dann auch sofort zu sehen, das Ergebnis denkbar knapp… am Ende gewannen aber wieder die Stuttgarterinnen.

In einer spannenden, intensiven Partie war beiden Mannschaften zu Beginn die Nervosität anzumerken und so hagelte es auf beiden Seiten einige Fehlversuche. Die Freiburgerinnen überzeugten immer wieder mit ihrer starken, aktiven Verteidigung, belohnten sich aber viel zu selten in der Offensive mit einfachen Punkten. Auch fehlte neben der großen Bereitschaft in der Verteidigung manchmal die nötige Cleverness und mit vielen Fouls machte der USC den Stuttgarterinnen zu viele Freiwurfgeschenke. So hieß es am Ende 52:48 für Stuttgart.

Freiburg brennt schon auf das Rückspiel am 12.01.2019 in der Sepp-Glaser-Halle. Ihre Gastfreundschaft zeigen die Freiburgerinnen aber auch schon davor, zum Beispiel am 13.10.2018 um 17:00 Uhr gegen die KSG Gerlingen.

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Okt 5

Damen 3: Erfolgreicher Saisonauftakt!

Damen 3: Erfolgreicher Saisonauftakt!

Mit einem 2-0 sind die Oberliga-Damen stark in die neue Saison gestartet.

Erster Spieltag und bereits ein Stadtderby. Die USC-Mädels besiegten den Nachbarn TV Herdern nach einer schwachen ersten Halbzeit, in der sie mit acht Punkte zurück lagen. Allerdings kam im dritten Viertel die richtige Reaktion und durch einen 21-0 Lauf in fünf Minuten wurde der Widerstand des Gegners gebrochen. Im letzten Viertel konnte das Team das Tempo kontrollieren und nach einem „Freiwurffest“ die Führung halten. Am Schluss 58-53.

Gute Leistung auch als Gast. Das erste Auswärtsspiel der Damen 3 war in Eppelheim (bei Heidelberg). Obwohl die Freiburgerinnen nur auf eine kleine Rotation von sieben Spielerinnen zurückgreifen konnten, haben sie durch einen höheren Spielrhythmus und Intensität den Sieg geholt (42:64).

Diese guten Ergebnisse sollten dem Team helfen, weiter in die richtige Richtung zu arbeiten und im nächsten Spiel gegen den ebenfalls ungeschlagenen USC Heidelberg mit Selbstbewusstsein anzutreten (Samstag, den 06.10.2018 um 15:30 Uhr in der Sepp-Glaser-Halle Freiburg).

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Okt 3

Game of runs

Game of runs

Kapitel 1 des Unternehmens #wiederda endet mit einem 69:66 (32:35) Sieg gegen Bad Aibling. Eine fehlt…

Basketball wird ja immer wieder mal als Spiel beschrieben, das in sogenannten „runs“ entschieden wird. Also durch „Läufe“, die ein Team hat. Wer das nicht kapiert, der möge sich bitte das Spiel der Eisvögel gegen die Firebirds beim Season Opening der 1.DBBL am vergangenen Wochenende auf sportdeutschland.tv anschauen. Anschauungsunterricht par excellence.

Es war das Match beim Eröffnungsturnier, bei dem die Führung mit Abstand am häufigsten wechselte. Beide Teams setzten sich gar vom Kontrahenten ab (plus 10 für die Eisvögel, plus 5 für die Firebirds). Besagte Freiburger 10-Punkte-Führung konterten die Firebirds rekordverdächtig innerhalb von nicht einmal 30 Sekunden mit einem 7:0 Run: 2 Freiwürfe + Ballbesitz – Dreier – Steal – Korbleger. Wow!

Am Ende gingen beide Teams Kopf an Kopf auf die Zielgerade. Und es waren spielfreudige Eisvögel, die bei 3-Punkte-Führung die letzte „possession“ der Aiblinger runterverteidigten. Der Jubel war riesengroß.

Ganz so groß war der Jubel der Eisvögel-Verantwortlichen nicht, als sie Mitte der Woche von Centerin Cheyenne Creighton deren Entschluss mitgeteilt bekamen, aus privaten Gründen, sofort in die kanadische Heimat zurückzukehren. Sachen gibt’s! Die Eisvögel spielten somit beim Opener ohne ihre beste Rebounderin. Und gewannen trotzdem. Chapeau Eisvögel! Chapeau Freiburg!

Kapitel 1 von #wieder da: Haken hinter.

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Okt 3

Damen 2: Niederlage mit Lerneffekt

Damen 2: Niederlage mit Lerneffekt

Im ersten Auswärtsspiel der Saison verliert die Regionalligamannschaft gegen eine erfahrene Karlsruher Mannschaft mit 74:80

Die PSK Lions aus Karlsruhe sind in der Regionalliga seit Jahren ein etabliertes Team und ein erwartungsgemäß harter Gegner – genauso präsentierte sich das Team auch am vergangenen Wochenende beim Auswärtsspiel des USC Freiburg II. Nachdem die Freiburgerinnen mit etwas zu viel Elan aus der Kabine gekommen waren und sich früh mit Fouls selbst schwächten, fanden die Lions Mitte des ersten Viertels ihren Rhythmus und zogen mit einem 9:0-Lauf auf 18:8 davon (8.). Und dieses Polster verteidigten die Lions bemerkenswert, jeder Freiburger Korberfolg wurde ihrerseits mit einer starken Aktion, meist von einer der beiden Simon-Schwester, gekontert. Und somit kamen die Damen 2 trotz einer besseren Leistung nie wirklich in Schlagdistanz. Das lag vor allem an der ausbaufähigen Arbeit im eigenen Reboundverhalten: Ein ums andere Mal provozierten die Freiburgerinnen beim Gegner schwierige Würfe, verpassten es aber, den Abpraller zu sichern und schenkten unnötig viele zweite Wurfchancen her. Und so schafften es die Lions mit einem weiteren 9:0-Lauf Ende des dritten Viertels, den Vorsprung vorentscheidend auf bis zu 21 Punkte ansteigen zu lassen.

Dass die Freiburgerinnen noch mal in Schlagdistanz kamen, lag zum einen an der großartigen Einstellung des Teams, das sich bis zum Schlusspfiff nicht aufgab, zum anderen an Viktoria Wieczorek, die im letzten Spielabschnitt vier Dreier traf unterstützt durch Punkte von Kathy Hirt und Jule Hodapp den Vorsprung auf 71:76 verkürzte. Trotz wackligem Handgelenk an der Freiwurflinie brachten die Lions den Vorsprung dann über die Zeit und siegten am Ende verdient.

Für Freiburg spielten:
Hirt (10), Hodapp (11), Kambach (4), Riehle (6), Ouedraogo (4), Schipek (4), Thüne (5), Wieczorek (19), Zehender (11)

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Sep 27

Damen 2: Saisonauftakt gelungen

Damen 2: Saisonauftakt gelungen

Im ersten Spiel der neuen Regionalligasaison können sich die Damen 2 souverän gegen den MTV Stuttgart durchsetzen. Endstand 60:25

Was wie ein relativ deutliches Ergebnis aussieht, führte am Samstagabend in der Sepp-Glaser-Halle bei den Freiburgerinnen trotzdem nicht zu euphorischem Jubel. Die Freiburgerinnen zeigten eine ansprechende, konzentrierte Leistung und konnten vor allem durch hohe Intensität und viel Tempo noch einige kleinere Fehler im eigenen Spiel kaschieren. „Wir waren im ersten Viertel bereit, und haben so viel Dampf gemacht, dass der MTV zunächst überhaupt nicht ins Spiel gefunden hat. Das war schon die halbe Miete“, waren sich die Coaches nach der Partie einig.

Vor allem Christina Zehender lieferte ein bärenstarkes Spiel ab, erzielte 16 Punkte und führte die intensive Ganzfeldverteidigung erfolgreich an.

Für das kommende Spiel am Sonntag in Karlsruhe wird dies allerdings nicht reichen. „Wir erwarten den Gegner stärker und müssen vor allem noch die Feinabstimmung in unserem eigenen Spiel verbessern. Dann sind wir zuversichtlich, dass wir auch in Karlsruhe ein gutes Spiel abliefern können.“

Für Freiburg spielten
Hirt (6), Hodapp (6), Kambach (10), Mazurek, Ouedraogo (7), Schipek (6), Thüne, Wieczorek (9), Zehender (16)

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