Spielberichte

Mai 7

#wiederda

#wiederda

Schön war‘s in der 2.DBBL. Aber die Eisvögel halten Wort.

Fünf Sekunden vor Schluss hatte Kelly Hughes den Ball und gab ihn unentschlossen an Mirna Paunovic weiter. Die pritschte zurück. Niemand wollte ihn, den Ball. Luana Rodefeld schon gar nicht. Viki Wiezcorek auch nicht. Dann landete er in Kristen Gaffneys Händen. Und die feuerte ihn unters Hallendach. Aufstieg!

Es war das Ende von über acht Monaten langer, harter Arbeit, von sieben Wochen Playoffs, von fast zwei Stunden Fight auf dem Parkett der heiligen und heißen Unihalle. Einem Fight zweier Teams auf Augenhöhe. München und Freiburg. Meist mit homöopathischem Abstand, einmal mit plus acht für München, dann mit plus elf für die Eisvögel. Ein Duell, an dessen Ende jeder der 1300 Zuschauer alle Namen zu kennen schien: Schmidt, Wiezcorek, Fiebich, Zdravevska, Bessoir, Mayer…

Die Eisvögel haben Wort gehalten. Von Tag eins den Wiederaufstieg zum Ziel. Und doch die eigene Philosophie nicht über Bord werfen. Dass jedoch im Finale mit Jahn München ein Team mit derart großem Talent und Potenzial auf sie wartete, dass war schön für die Fans, großartig für den deutschen Basketball, fantastisch für das grande finale de la finale. Aber es war auch sehr harte Arbeit.

Und so hatte man den Eindruck, dass Luana Rodefeld, der man den absoluten Willen zum Aufstieg in dieser Finalserie ansah wie kaum einer anderen, eben diese fünf Sekunden vor Schluss irgendwie noch in Gedanken war. Irgendwie woanders. Vielleicht in der Eurocup-Quali, der CEWL, vielleicht beim am grünen Tisch verlorenen Spiel, vielleicht beim Abstiegsspiel gegen Nördlingen. Vielleicht bei der Entscheidung da zu bleiben, in Freiburg, es anzupacken, sich zu beweisen, zu entwickeln. Vielleicht beim ersten gemeinsamen Training mit dem neuen Team. Vielleicht beim mit einem Punkt verlorenen Heimspiel gegen Bad Homburg. Vielleicht aber auch ganz woanders. Nach vorne gebeugt, die Hände auf die Knie gestützt, als Kristen Gaffney den Ball unters Hallendach feuerte.

Aufstieg!

Video: la grande finale de la grande finale

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Mai 7

Damen 3: Der Eisvogeleffekt

Damen 3: Der Eisvogeleffekt

Nach zwei Siegen gegen die BG Ettenheim in der Relegationsrunde haben die dritten Damen den Verbleib in der Oberliga gesichert. Mit einem 64:63 und einem 63:55 verabschieden sie sich in die Sommerpause.

Es gibt einen Eisvogel der zu Beginn der Saison durch die Landesliga flatterte, auch in den Kabinen der vierthöchsten Damenliga war davon die Rede. Zusammen mit einem ehemaligen Freiburger Jungvogel pflüge dieser mit seinem Team unaufhaltsam durch die Liga, raunte man sich zu. Nun durchlebten die USC‘lerinnen zeitgleich viele Höhen und Tiefen, am Ende stand ein Relegationsplatz zu Buche und das Duell gegen eben dieses Landesligateam bevor. Zum Glück für die Freiburgerinnen war der Eisvogel mittlerweile wieder in alten Jagdgründen unterwegs, so dass sich die Sorgenfalten der letzten Wochen zumindest nicht weiter vertieften. Auf die leichte Schulter wollte man die Ettenheimer trotzdem nicht nehmen, unter nahezu optimalen Trainingsbedingungen in den letzten zwei Wochen bereitete sich das Team intensiv vor. Im Hinspiel wurde dank einer starken Schlussphase ein knapper Sieg eingefahren, besonders die Fastbreaks der Gastgeberinnen taten dem Team von Coach Leichter dennoch sehr weh.

Im ersten Entscheidungsspiel des vergangenen Wochenendes war also noch alles offen. Mit einem ungewöhnlich tiefen Kader setzte sich Freiburg Stück für Stück ab, machte sich das Leben zum Ende hin aber selbst wieder schwer. Schließlich reichte es trotzdem für den Klassenerhalt und alle Beteiligten freuen sich auf ein wenig Erholung nach einer außergewöhnlich langen Saison.

Das Team bedankt sich bei allen Zuschauern und Unterstützern für die Hilfe während der letzten Monate.

Es spielten (Punkte Hinspiel/Rückspiel):

Amann (2,4), Entenmann (-,4), Graf(-,1), Isenmann (15,9), Kiss (-,0), Kotterer (3,3), Kretzer (3,10),  Schimpf (6,2), Schorb (22,19), Streyczek (13,5), Thüne (-,6), Wolf(-,0).

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Apr 29

Herr B. hat ein Problem

Herr B. hat ein Problem

Eisvögel gegen TS Jahn München: 64-59. Spiel 3 am Sonntag um 16:00 Uhr in der Unihalle.

Der Rheinländer und der Ruhrpottler sind ja seelenverwandt. Kaum etwas bringt sie aus der Ruhe. Schlimmste Umstände kommentieren sie mit einem „Iss halt so“. Zum Beispiel den Weltuntergang. Oder wenn im Finale um die deutsche Meisterschaft die Spielzeit deutscher… ach, lassen wir das. Auch umgekehrt lässt er sich nicht aus der Reserve locken, der Rheinländer. Zum Beispiel bei einem Sechser im Lotto („nett“) oder wenn er mal die schönste Stadt der Welt besuchen darf („Freiburg ist ne schöne Stadt“).

Ja, so ist er, der Herr Barbknecht, seines Zeichens Geschäftsführer der DBBL GmbH und wohnhaft in Bergisch Gladbach. Und so kam er gestern eben in diese schönste aller Städte, baute ein DBBL-Banner auf und verteilte sorgfältig 20 silberne und 20 goldene Medaillen auf zwei Silbertabletts. Schließlich stand ja vielleicht eine Siegerehrung an. Dass er das Ganze dann drei Stunden später wieder einpacken durfte, daran hatte ganz allein seine eigene GmbH Schuld. Sie hatte die beiden besten Teams der 2. DBBL in eine Finalserie mit seltsamem Modus geschickt. München – Freiburg – Freiburg. Und so darf nach dem 64 zu 59 Sieg der Eisvögel Herr B. aus B. auch nächsten Sonntag wieder den Weg antreten zur Perle aller schönsten Städte. Iss halt so.

Mitschuld waren aber auch die Eisvögel, die in den ersten 30 Minuten vor 1100 Zuschauern das Spiel dominierten, sich in flüssiger Rotation immer weiter absetzen konnten von einem Münchener Team, das mit einem netten Trupp Fans angereist war. Bis auf 24 Punkte wuchs der Freiburger Vorsprung zwischenzeitlich an. Sämtlich und bunt verteilt auf ein Team, das in Finalform spielte.

Dann kam die Breitreiner-Faust, die in der Regel dokumentiert, dass Frau Delafosse was Gutes gemacht hat. Gelegentlich kopiert von Frau Fiebich, die auch ab und zu was Gutes macht. Und so kam im vierten Viertel Jahn München heran. Von minus 19 kämpften die Schwarzen sich in einen formidablen Run, freundlich unterstützt von einer Defense der Weißen, die wohl den schrägen Modus nicht mitbekommen hatten und irgendwo auf dem Weg nach München schienen. Fast hätten sie gar den entscheidenden Stop verschlafen. Bei nur noch plus 1 verteidigten sie kurz vor Schluss den Münchener Angriff erstmalig 24 Sekunden lang erfolgreich. Shotclock violation heißt das. Ballbesitz Freiburg. Freiwürfe Rodefeld. Fehlwurf Delafosse. Freiwürfe Paunovic. Game over.

Es steht 1-1 im wahren Traumfinale des deutschen Damenbasketballs. Und am kommenden Sonntag geht es ins Spiel 3. In Freiburg. Im Uni-Dome. Einer wird am Ende gewinnen und aufsteigen. Und das ist das zweite große Problem von Herr B.: Weißes Hemd oder schwarzes Hemd? Im Zweifel kauft man eben beide. Sind beide so schön. Doch diesmal geht das nicht. Nur einer kann aufsteigen. Und somit wird in der kommenden Saison in der 1. DBBL, dem Aushängeschild seiner GmbH, eines der beiden Programme fehlen. Schade. Sehr schade. Aber iss halt so.

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Apr 15

Minus 6 in München

Minus 6 in München

Eisvögel starten mit Niederlage ins Playoff-Finale. Am 28.04. Heimspiel in Freiburg.

Die Dramaturgie des Spiels ist schnell erzählt: München führt über weite Strecken der ersten Halbzeit einstellig. Freiburg kommt besser aus der Kabine, geht in Führung. Jahn München wechselt auf Zonenverteidigung und Freiburg trifft nicht von außen. Das Spiel kippt erneut. In der knappen Crunchtime holt München die wichtigen Rebounds und die Eisvögel werfen den Ball zweimal zu viel in die Arme des Gegners. Endstand 60:54. Verdienter Sieg für TS Jahn München.

Weiter geht’s jetzt ganz komisch: Auf Grund des WNBL-Top Four, an dem München mit seiner U18 als Favorit teilnimmt, rücken die Finalpartien um eine Woche nach hinten. Fühlt sich seltsam und auch nicht gut an. Aber ist eben so. Die Eisvögelfans müssen sich also gedulden. In den Playoffs werden sie ihre Schützlinge am Samstag, 28. April, erstmals seit einem Monat anfeuern dürfen.

Mund abwischen und weiter!

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Apr 10

Damen 3: Niederlage im Derby

Damen 3: Niederlage im Derby

Im bis dato wichtigsten Spiel der Saison halten die ersatzgeschwächten Oberligadamen lange mit, verlieren am Ende aber gegen Herdern, das den längeren Atem und mehr Souveränität in den entscheidenden Situationen beweist. Endstand 69:61

Man wusste, um was es gehen würde, im Duell mit dem Stadtnachbarn. Der Gewinner würde seinen Kopf aus der Abstiegsschlinge ziehen, während es für den Verlierer eng werden würde. Nach schwierigen Trainingswochen aufgrund der Osterferien musste der USC auch krankheits- und verletzungsbedingt auf die vier besten Scorerinnen des Teams, sowie die beiden Centerspielerinnen aus dem WNBL-Team verzichten. Dafür sprang spontan Hilli Cordes ein, die dem USC auch im ersten Saisonspiel gegen Durlach zur Seite gestanden hatte.

Und das Fehlen der Führungsspielerinnen, sowie die fehlende Spielpraxis des restlichen Kaders machte sich von Beginn an bemerkbar: Freiburg bewegte den Ball gut, zeigte sich in der Offense variabel, schaffte es aber größtenteils nicht, einfache Abschlüsse im Korb unterzubringen. Die Leistung in der Verteidigung stimmte zu Beginn trotzdem, man hielt Herdern bei sechs Punkten in den ersten fünf Minuten und konnte somit im Spiel bleiben. Im restlichen Verlauf der ersten Halbzeit nahm die Partie dann Fahrt auf, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der USC kämpfte sich vor der Pause auf 3 Punkte heran (28:31, 20.).

Nach der Pause stellte der TV Herdern auf eine Zonenverteidigung um. Obwohl die offenen Würfe für Freiburg in dieser Partie meist nicht den Weg in den Korb fanden, fand das Team einige Male gut den Weg zum Korb, wurde aber auch in der Verteidigung zu nachlässig und ließ 21 Punkte zu.

Im Schlussabschnitt konnte der TV Herdern die Freiburgerinnen dann gut auf Distanz halten. Als bei Freiburg Lea Entenmann mit dem 5. Foul vom Feld musste, war der Widerstand gebrochen. Coach Leichter sagte nach der Partie: „Wir haben heute keine schlechte Leistung abgeliefert, aber mehr war für uns – gerade nach der schlechten Trainingswoche – nicht drin. Wir werden uns aber auch nicht weiter mit diesem Spiel aufhalten, sondern ab sofort unsere Konzentration auf den letzten Spieltag richten.“

Für die Freiburgerinnen geht es nun im letzten Spiel der Saison gegen den USC Heidelberg im direkten Duell um Alles: Nachdem beide Teams in der vergangenen Saison um die Meisterschaft in der Oberliga spielten, muss der Verlierer in diesem Jahr den Gang in die Landesliga antreten.

Sonntag, 15.4.2018 um 17:00 in der Sepp-Glaser-Halle!  Vorbeikommen und anfeuern!

Für Freiburg spielten
Amann (2), Cordes (14), Entenmann (11), Graf (16), Quattrocchi (3), Schimpf (5), Streyczek (10)

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Apr 9

U16: Zum Abschied zu Gast bei Freunden

U16: Zum Abschied zu Gast bei Freunden

Am Osterwochenende ging es für die U16 nach Frankreich. Das eine Freiburger Mannschaft am Osterturnier in Berrwiller teilnimmt ist keine Neuheit, doch erstmals durfte sich die U16 dort mit Mannschaften aus Frankreich und der Schweiz messen und bewies nach anfänglichen Schwierigkeiten Größe und konnte sich so einen fünften Platz sichern.

So viel lässt sich direkt sagen: Die Titelverteidigung und das mögliche Triple wurde es nicht. Aber damit hat auch außer der Veranstalter, welche damit rechneten, dass wieder eine WNBL-Mannschaft antritt niemand geliebäugelt. Aber darum ging es auch nicht. Im Vordergrund für dieses Wochenende standen nach einem gelungenen Saisonabschluss in der Liga andere Werte: Spaß, Teambuilding und Kontakt mit einer „anderen“ Kultur. Auch wenn die Mannschaft mehrmals auf die Probe gestellt wurde, hat sie am Ende gemeinsam ein erfolgreiches Turnier gespielt.

Doch eins nach dem anderen. Nach anfänglichen Problemen mit der schnellen, physischen Spielweise der französischen Teams ließ sich nach zwei Niederlagen von einem klassischen Fehlstart ins Turnier sprechen. Doch die Mannschaft bewies Moral, fand wieder den Spaß am Basketball und setzte mehr auf Teambasketball und konnte so alle folgenden Spiele gewinnen. Am Ende sprang nach Sieg gegen das Team aus dem schweizerischen Fribourg ein fünfter Platz heraus.

Man kann sich schon freuen, wenn es im nächsten Jahr wieder heißt Koffer packen am Osterwochenende, denn dann wird aller Vorrausicht nach wieder in den Hallen der BC Berrwiller Staffelfelden Basketball mit Freiburger Beteiligung gespielt. À l’anée prochaine.

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Apr 2

2:0 und jetzt?

2:0 und jetzt?

Nach dem überzeugenden Halbfinalsieg gegen Weiterstadt gehen die Planungen weiter. Mit vielen Fragezeichen…

Nach dem 63:54 Sieg in Weiterstadt analysieren die Eisvögel kurz, was gut und was schlecht war und schauen erst einmal auf sich. Viel mehr bleibt ihnen auch nicht übrig. Denn weder Finalgegner noch Finaldatum sind klar.

Analysieren wir also mit: Eine Verteidigungsleistung, die sich gewaschen hat und die Playoff-Niveau präsentierte. 23:9, 14:15, 11:4. Ganze 28 Punkte ließen die Eisvögel in den ersten 30 Minuten von Spiel 2 in Weiterstadt zu. Gut so! Sie scorten dabei so ausgeglichen wie selten in dieser Saison und trafen aus der Distanz hochprozentig. Auch gut! Und: Breit gestreute Einsatzzeiten dokumentieren, dass selbst in den Playoffs auf alle Spielerinnen Verlass ist.

Die 24 Freiburger Ballverluste zeigten jedoch, dass Spiel 2 spielerisch auf keinem hohen Niveau stand. Es wird also in den Trainings in der Unihalle nicht langweilig werden in den nächsten Wochen. Wobei wir beim Thema sind. Wie viele Wochen, das weiß momentan niemand. Denn:

Zwischen Bad Homburg und Jahn München steht es im anderen Halbfinale 1 zu 1. Und man weiß in Freiburg auch nicht so wirklich, wen man sich als Finalgegner wünschen würde. Den Angstgegner Bad Homburg? Oder die in Topform spielenden Münchenerinnen mit dem Fiebich-Faktor? Egal, man hat es eh nicht in der Hand.

Und somit nur der Info halber: Am 14./15. April steigt Spiel 1 in der best-of-three Finalserie auswärts. Gegen Bad Homburg fände Spiel 2 am 22.4. in Freiburg statt. Gegen München, das am 21./22.4. das WNBL-Top 4 austrägt, würden sich die weiteren Termine um eine Woche nach hinten verschieben. Ein drittes Finale würde ebenfalls in Freiburg stattfinden. Seltsam, aber ist halt so. Abwarten, also…

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Mrz 27

Come on girls – let´s play Basketball

Come on girls – let´s play Basketball

Am 18.03.2018 trafen sich über 70 Mädchen zum gemeinsamen Basketballtag in der Freiburger Uni-Halle, der legendären Heimspielstätte der Eisvögel USC Freiburg. Einer Halle in der Damen-Basketball Woche für Woche gelebt wird, wenn 800 Zuschauer die Spiele der heimischen Eisvögel unterstützen.

Unter der Anleitung von Lea Entenmann und zahlreichen Trainerinnen und Trainern aus dem Nachwuchsprogramm des USC Freiburg trainierten und spielten die jungen Damen unter dem Motto: „Come on girls – let´s play basketball“, einer gemeinsamen Initiative des Deutschen Basketball Bundes und teilnehmender Vereine.

Dabei warteten einige Highlights auf die Rookies, wie Neueinsteiger im Basketball gerne genannt werden. Zum einen meisterten alle Basketballerinnen am Vormittag das DBB-Spielabzeichen in Bronze mit Bravur, zum anderen war es toll, dass sie dabei Unterstützung von Anna Schipek einem „echten Eisvogel“ bekamen. Anna war als Trainerin den ganzen Tag vor Ort.

Zum Abschluss des Tages ging es dann gemeinsam mit allen Teilnehmerinnen, Trainerinnen und Trainern zum Spiel der Eisvögel in der 2. DBBL gegen Würzburg. In einem spannenden Spiel gab es am Ende einen Sieg für die Gastgeber zu feiern. So lässt sich zusammenfassend sagen: Was für ein toller Basketballtag! Come in girls – let´s play Basketball!

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Mrz 25

Stop für stop.

Stop für stop.

Eisvögel quälen sich zur 1:0 Führung im Playoff-Halbfinale gegen Weiterstadt. Am Samstag in Weiterstadt.

Wenn es das Gegenteil von „standing ovations“ gibt, dann war es das, was in der Halbzeit des ersten Playoff-Halbfinals zwischen den Eisvögeln und der SG Weiterstadt in der Unihalle zu sehen war. Sitting consternation? 32 Weiterstädter Punkte hatten die Eisvögel in den ersten 10 Minuten zugelassen. Die Hessinen waren auf dem besten Weg, 128 Punkte in Freiburg zu erzielen.

Und so war schon bald klar, was die Herkulesaufgabe für die Gastgeberinnen zu Beginn der Playoffs sein würde, damit eben diese nicht schon nach zwei Spielen vorbei sind: Irgendwie den Gegner niederringen. Stück für Stück. Stop für stop. Und allmählich die Konsternation zur Ovationen werden lassen.

Und es gelang: Die pro Viertel erzielten Punkte des Gegners aus Weiterstadt lesen sich am Ende wie folgt: 32 – 16 – 12 – 8. Höhepunkt und zugleich wichtiger Start der Aufholjagd: Der Start in die zweite Halbzeit, als die Eisvögel Weiterstadt fast sechs Minuten lang auf null Punkten hielten, bevor die überragende Christina Kricks ihr Team erlöste.

Spannend wurde es, denn schon bald wechselnden sich die Führungen ab. So wünscht man sich die Playoffs. Und die 800 Fans dankten es den beiden Teams mit einer tollen Playoff-Stimmung! Am Ende trommelten, tanzten, tobten und standen sie alle. Nach 37:48 Halbzeitstand hatten die Eisvögel die SG Weiterstadt mit 77:68 niedergerungen. Und aus Konsternation waren „standing ovations“ geworden.

Am Samstag geht es um 18 Uhr in Weiterstadt ins Spiel 2. Go – fight win, Eisvögel! Der Traum lebt weiter.

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Mrz 25

U16: Abgeklärt zum Abschlusssieg

U16: Abgeklärt zum Abschlusssieg

Mit 57:53 schlägt die U16 des USC die Mannschaft aus Ulm.

Am Ende steht der Sieg und Platz drei in der neuen Jugendregionalliga.
Über die Saison hinweg verbesserte sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel und belohnte sich nochmal mit einem guten Spiel zum Abschluss. Vor allem in der Defensive zeigten die Freiburgerinnen, dass sie richtig gut verteidigen können… Wenn sie wollen!

Wo die Spielerinnen zu Beginn der Saison oft erst langsam in Spiele kamen, trat die Mannschaft gegen Ulm selbstbewusst auf und konnte das Spiel mit einem Lauf beginnen.
Alle fitten Spielerinnen kamen zum Einsatz und halfen tatkräftig die letzten Punkte der Saison zu erarbeiten.

Jetzt steht noch ein Turnier in Frankreich bevor, in Berwiller will das Team den Titel der U18 Mannschaft verteidigen.

Danach startet nach einer kurzen Pause die Vorbereitung auf die neue Saison in neuen Mannschaftskonstellationen. Und: gute Spielerinnen werden im Sommer gemacht!

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