Nov 27

D3: Horry Scale 5

D3: Horry Scale 5

In einem von vorne bis hinten verrückten Spiel bezwingen die Damen 3 zum zweiten Mal in Folge ein Top-3-Team. Danach hatte es lange nicht ausgesehen, doch schlussendlich ermöglichen konzentrierte 30 Minuten den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg gegen Mannheim: 67:66.

Es war ein Wechselbad der Gefühle, und zwar schon lange vor Anpfiff: Aufgrund eines Fehlers in der Terminplanung standen die Oberliga-Damen am Samstag kurzzeitig da wie begossene Pudel. In der Halle, in der eigentlich um 15 Uhr das Match gegen Mannheim hätte angepfiffen werden sollen, fand gleichzeitig ein Volleyballspiel der USC-Damen statt. Mit den angereisten Mannheimerinnen einigte man sich somit kurzerhand darauf, das Spiel in die Uni-Halle zu verlegen, die – wie man aus der Vorwoche weiß – bei den Freiburgerinnnen meist Wunder wirkt. Dem Gast aus Mannheim, sowie den Referees, gilt hiermit nochmal explizit der Dank aus Freiburg, dass die Durchführung der Partie von allen Seiten unterstützt wurde.

Nach dem ohnehin schon verrückten Nachmittag gerieten die Damen um die Coaches Leichter und Schmidt-Bruncke im ersten Viertel auch noch gehörig unter die Räder. Mannheim traf die ersten 8 Würfe allesamt, inklusive zwei Dreiern von Heike Fuchshuber, und kam damit schon im ersten Viertel auf eine 20-Punkte-Führung (12:30 10. Min). Doch die Freiburgerinnen arbeiteten konzentriert weiter, und wurden dafür Stück für Stück belohnt. Im Zweiten Viertel halbierte man das Scoring der Mannheimerinnen (19:14 im zweiten Abschnitt), dazu fielen auch auf Freiburger Seite erste Würfe from downtown.

Und auch Isabella Nusko, die zur Halbzeit bei bereits 20 Punkten stand, nach der Halbzeit besser verteidigt und erzielte im Verlauf keine Punkte mehr. Die Damen 3 verkürzten den Vorsprung der Mannheimerinnen bis in den letzten Abschnitt auf nur noch Sieben Zähler (14:8 im dritten Viertel); einem offenen Schlussabschnitt stand somit nichts mehr im Wege.

In den letzten Minuten wechselte die Führung sogar ab und zu, den Beteiligten war klar, dass es bis ganz zum Schluss eng bleiben würde. Und so bekam der USC wenige Sekunden vor Ende der Partie bei einem Punkt Rückstand doch noch die nicht mehr für möglich gehaltene Chance auf den Sieg: Nach Baseline-Einwurf kam Lea Schellbach aus der Mitteldistanz frei zum Wurf: Dagger, wie der Amerikaner in solchen Fällen sagt. Und die maximale Ausbeute (5 von 5) auf der legendären Horry Scale.  Mit den verbliebenen 0,5 Sekunden auf der Uhr kam Mannheim nicht mehr zum Abschluss, die Freiburgerinnen gewinnen die Partie hauchdünn und dürfen sich über eine besondere Leistung freuen. Man zeigt wieder, was man kann in der Oberliga! Nach spielfreiem Wochenende stehen noch das Derby gegen Herdern und das Auswärtsspiel in Heidelberg auf dem Plan, bevor es in die verdiente Winterpause geht.

Für Freiburg spielten
Kretzer (12/2 Dreier), Amann (4), Schorb (20/2), Schellbach (17/3), Moussa (4), Schimpf, Isenmann (10)

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