Mrz 16

Damen 2: …verspielt in Karlsruhe die Tabellenführung…

Damen 2: …verspielt in Karlsruhe die Tabellenführung…

An einem Wochenende, das für den Damenbereich der USC Freiburg Eisvögel leider nicht sehr erfolgreich verlaufen war, konnten auch die Spielerinnen der Damen 2 nicht für einen Umschwung sorgen. Sie verloren das Spitzenspiel in Karlsruhe gegen die „Lions“ mit 58-66.

Ein Tag nach der deutlichen Niederlage der ersten Mannschaft gegen die Angels aus Nördlingen, bei welcher die Hälfte der in Karlsruhe spielenden Spielerinnen noch im Kader stand, ging es am vergangenen Sonntag direkt weiter in die nächste Halle. Zwar war der Druck von außen nicht so groß wie noch am Vorabend, man spielte schließlich nicht gegen den Abstieg, allerdings war auch hier klar: Wer das Spiel gewinnt, setzt sich an die Spitze der Regionalliga Baden-Württemberg.

Die Breisgauerinnen fanden gut ins Spiel, führten nach drei Spielminuten mit 7-2 und punkteten sowohl korbnah als auch aus der Distanz. Die Gastgeberinnen ließen sich jedoch nicht lange beirren, standen kompakt in ihrer Zonenverteidigung, sodass die Freiburgerinnen ein ums andere Mal zu Würfen außerhalb der Zone gezwungen wurden. Diese fanden nicht konstant ihr Ziel, sodass man beim Viertelstand von 13-16 erstmals ins Hintertreffen geraten war. Schwächen beim Defensiv-Rebound sorgten letzten Endes dafür, dass man nicht mehr in Führung ging und sich so zur Halbzeit beim Stand von 25-27 ein offenes, spannendes Spiel entwickelte.

Eine gut aufgelegte Paulin Simon, die im Schnitt knapp 18 Punkte pro Spiel erzielt und auch in dieser Begegnung auf über 20 Zähler kam, dominierte in Halbzeit zwei das Spiel. Die Freiburgerinnen bekamen ihre Penetrations nicht in den Griff, auch agierten sie in der Offense weitestgehend ideenlos gegen eine konstante, 40minütige Ball-Raum-Verteidigung. Durch einen deutlichen Run konnten sich die Gastgeberinnen der Lions erstmals deutlich absetzen, sodass es nach Viertel Nummer drei bereits 41-52 stand. Auch das kurze Aufbäumen im letzten und entscheidenden Spielabschnitt konnte abschließend keinen Führungswechsel mehr erzeugen, sodass das Spitzenspiel am Ende mit 58-66 verloren ging.

Nun wird es in der Trainingswoche darum gehen, die Spannung aufrecht zu erhalten, damit das vorletzte Heimspiel der Saison am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr gegen den MTV Stuttgart in der Sepp-Glaser-Halle im Rieselfeld gewonnen werden kann.

Noch ist im Kampf um die Regionalliga-Meisterschaft alles möglich. Nach einem aus Freiburger Sicht leider enttäuschenden Wochenende heißt es nun: Mund abwischen und volle Kraft voraus!

Für Freiburg spielten

Alina Schey, Anna Schipek, Caro Riehle, Chrissi Zehender, Kathi Hasenauer, Kathy Hirth, Katrin Raute, Léa Ouedraogo, Nathi Zehender, Viki Wieczorek.

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