Mrz 19

Damen 3: Ausrutscher im Saisonendspurt

Damen 3: Ausrutscher im Saisonendspurt

Nach einem spielfreien Wochenende verlieren die USC-Damen überraschend gegen den TSV Schönau. Offensiv finden die Damen 3 zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und liefern ihre bis dato schlechteste Saisonleistung ab.

Das war wohl nichts. In einem zähen, aber lange ausgeglichenen Spiel verliert der USC Freiburg am Ende sogar zweistellig, mit 44:56, gegen den TSV Schönau. Sicherlich, in dieser Kaderzusammensetzung war von Anfang an klar, dass es eine schwierige Aufgabe werden würde. Das Fehlen von fünf Stammspielerinnen sowie der gewohnten Unterstützung der WNBL war ein schwerer Schlag. Die, die da waren, versuchten dagegenzuhalten, doch am Ende reichte es nicht.

Mit neuer Unterstützung aus U15 und U17 (Sophie Ouedraogo und Lea Meyer debütierten) wollten die USC-Damen nach dem freien Wochenende einen weiteren Schritt machen, um den zweiten Tabellenplatz zu sichern, und den USC Heidelberg, der in der Vorwoche überraschend erneut gegen Schwetzingen verloren hatte, nochmals unter Druck setzen. Das erste Viertel begann nervös, das Fehlen der Stammkräfte war von Anfang an bemerkbar. Auch die erneut unterirdische Freiwurfquote sorgte dafür, dass es nach dem ersten Viertel lediglich 11:10 stand. Die Unkonzentriertheiten, die sich von der Linie bemerkbar machten, zogen sich auch ansonsten durch das gesamte Freiburger Spiel. Unnötige Ballverluste in Form von schlechten Pässen und Schrittfehlern standen sinnbildlich für die fehlende Konzentration. Dazu kam, dass der USC während des gesamten Spiels zu wenigen einfachen Abschlüssen kam, das zuletzt angesprochene ball movement zeigte auch dieses Mal keine Verbesserung und führte dazu, dass viele schwierige Abschlüsse im 1:1 erzwungen wurden. Die Hilfe des TSV rotierte meist gut und ließ sich nur selten aus der Ruhe bringen.

In der Schlussphase bestrafte der TSV dann die Freiburger Nachlässigkeit und setzte sich in den letzten Minuten souverän durch. Während die USC-Mädels in den letzten sechs Minuten klägliche zwei Punkte erzielten und dabei sechs von acht Freiwürfen vergaben, stand Schönau seinerseits bei 14 Punkten und perfekter Ausbeute von der Linie. Die Glückwünsche gehen somit an den TSV, der sich für eine couragierte Leistung am Ende belohnte.

Doch auch aus solchen Spielen lernt man bekanntlich: Für die Freiburgerinnen wird es wichtig sein, die Fehler vom Wochenende aufzuarbeiten und für die letzten beiden Saisonspiele eine konzentrierte Leistung abzuliefern. Auch für das Ende April anstehende Turnier in Freiburg, auf das man sich zurecht freuen kann, kann noch einiges dazu gelernt werden!

Für die Damen 3 spielten

Amann (3), Thüne (10), Kraft (4), Isenmann (13),  Schimpf (7), Meyer (2), Ouedraogo (5)

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