Apr 2

Damen 3: Hart gekämpft und trotzdem verloren

Damen 3: Hart gekämpft und trotzdem verloren

Nach einem spielfreiem Wochenende und dem schlechtem Spiel gegen Schönau zeigen die Damen 3 die richtige Reaktion und kämpfen stark dezimiert lange aufopferungsvoll gegen zwölf Heidelbergerinnen. Am Ende reichen die Kraft und die Konzentration nicht um das Spiel für sich zu entscheiden.

Erneut treten die Damen 3 mit wenigen Spielerinnen bei einem vermeintlich schwächeren Gegner an, das Resultat ist dasselbe wie in der Vorwoche, die Art und Weise jedoch war eine andere. Nach der schwachen Vorstellung zeigten die zu siebt angetretenen Freiburgerinnen lange eine sehr ansprechende Leistung: Die Führung wechselte oft im sehr physischen, hart umkämpften Spiel gegen Heidelberg/Kirchheim. Führung nach dem ersten Viertel, Rückstand zur Halbzeit, Führung fünf Minuten vor Schluss.

Am Ende geht den Freiburgerinnen die Puste aus, auch weil kurz nach der Halbzeit erst Theresa Schimpf und dann die überragende Pauline Mayer verletzt ausfallen. Letztere kam zwar nach einer längeren Pause auf das Feld zurück, konnte am Ende die Niederlage aber ebenfalls nicht abwenden.

Offensiv zeigten die Mädels eine gute Leistung, variabel, mit vielen schön herausgespielten Abschlüssen. Man hielt das Tempo hoch, viele Ballgewinne führten zu einfachen Korblegern. In der Defense fand der USC jedoch über das komplette Spiel kein Mittel gegen Katharina Wodajo. Die Innenspielerin der SG punktete ein ums andere Mal mit kämpferischen Einsatz am Korb. Am Ende beendete sie die Partie mit nur vier Fouls und 24 Punkten.

Trotzdem nahmen die Damen um Fee Amann den Kampf gut an und hielten bis kurz vor Schluss gut mit. Einziger Kritikpunkt bleibt erneut die schlechte Freiwurfquote, in den letzten Minuten wurden wieder alle sechs Versuche vergeben, während der Gegner  mit 5/6 Freiwurftreffern im letzten Viertel die einfachen Punkte dankbar mitnahm. „Wir machen den Mädels keinen Vorwurf, sie haben sich heute gut reingehängt und alles gegeben, mit dem erneut kleinen Kader und dem fehlenden Quäntchen Glück haben wir heute alles rausgeholt, was möglich war.“ sagte Coach Leichter nach der Partie.

Die Damen mussten die lange Heimreise also mit brummendem Schädel, schmerzenden Ellenbogen, geprelltem Handgelenk und blauen Flecken antreten, jedoch leider ohne Punkte. Endergebnis 67:59.

 

Für die Damen 3 spielten:

Amann, Mayer (21/1), Kraft (8), Isenmann (10),  Schimpf (2), Krammer (2), Schellbach (16)

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