Apr 10

Damen 3: Niederlage im Derby

Damen 3: Niederlage im Derby

Im bis dato wichtigsten Spiel der Saison halten die ersatzgeschwächten Oberligadamen lange mit, verlieren am Ende aber gegen Herdern, das den längeren Atem und mehr Souveränität in den entscheidenden Situationen beweist. Endstand 69:61

Man wusste, um was es gehen würde, im Duell mit dem Stadtnachbarn. Der Gewinner würde seinen Kopf aus der Abstiegsschlinge ziehen, während es für den Verlierer eng werden würde. Nach schwierigen Trainingswochen aufgrund der Osterferien musste der USC auch krankheits- und verletzungsbedingt auf die vier besten Scorerinnen des Teams, sowie die beiden Centerspielerinnen aus dem WNBL-Team verzichten. Dafür sprang spontan Hilli Cordes ein, die dem USC auch im ersten Saisonspiel gegen Durlach zur Seite gestanden hatte.

Und das Fehlen der Führungsspielerinnen, sowie die fehlende Spielpraxis des restlichen Kaders machte sich von Beginn an bemerkbar: Freiburg bewegte den Ball gut, zeigte sich in der Offense variabel, schaffte es aber größtenteils nicht, einfache Abschlüsse im Korb unterzubringen. Die Leistung in der Verteidigung stimmte zu Beginn trotzdem, man hielt Herdern bei sechs Punkten in den ersten fünf Minuten und konnte somit im Spiel bleiben. Im restlichen Verlauf der ersten Halbzeit nahm die Partie dann Fahrt auf, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der USC kämpfte sich vor der Pause auf 3 Punkte heran (28:31, 20.).

Nach der Pause stellte der TV Herdern auf eine Zonenverteidigung um. Obwohl die offenen Würfe für Freiburg in dieser Partie meist nicht den Weg in den Korb fanden, fand das Team einige Male gut den Weg zum Korb, wurde aber auch in der Verteidigung zu nachlässig und ließ 21 Punkte zu.

Im Schlussabschnitt konnte der TV Herdern die Freiburgerinnen dann gut auf Distanz halten. Als bei Freiburg Lea Entenmann mit dem 5. Foul vom Feld musste, war der Widerstand gebrochen. Coach Leichter sagte nach der Partie: „Wir haben heute keine schlechte Leistung abgeliefert, aber mehr war für uns – gerade nach der schlechten Trainingswoche – nicht drin. Wir werden uns aber auch nicht weiter mit diesem Spiel aufhalten, sondern ab sofort unsere Konzentration auf den letzten Spieltag richten.“

Für die Freiburgerinnen geht es nun im letzten Spiel der Saison gegen den USC Heidelberg im direkten Duell um Alles: Nachdem beide Teams in der vergangenen Saison um die Meisterschaft in der Oberliga spielten, muss der Verlierer in diesem Jahr den Gang in die Landesliga antreten.

Sonntag, 15.4.2018 um 17:00 in der Sepp-Glaser-Halle!  Vorbeikommen und anfeuern!

Für Freiburg spielten
Amann (2), Cordes (14), Entenmann (11), Graf (16), Quattrocchi (3), Schimpf (5), Streyczek (10)

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