Nov 22

Damen 3: Uni-Halle wirkt Wunder

Damen 3: Uni-Halle wirkt Wunder

Am Wochenende fuhren die Damen 3 einen wichtigen Sieg ein. Umso bemerkenswerter, da man gegen den Tabellenführer gleich auch noch die beste Saisonleistung ablieferte. Nicht unerheblich: Der Faktor Uni-Halle. Freiburg gewinnt 63:49

Spielort: Uni-Halle. Was sowohl bei Spielern, als auch bei Coaches im Allgemeinen ein wohliges Gefühl in der Magengegend auslöst, war nicht unerheblich für den Freiburger Sieg. Denn: Head-Coach Robert Leichter hat in seiner inzwischen dreijährigen USC-Karriere noch nie ein Spiel in besagter Halle verloren. Dazu kommt, dass der Spielort Uni-Halle auch neben den persönlichen Statistiken immer ein Highlight darstellt. Denn die Halle, die ein bisschen Bundesliga-Luft versprüht, bietet neben schönem Ausblick und Parkett auch dankbare Körbe, die die Oberliga-Damen für sechs Dreier und 12/18 Freiwürfen (Season-high 66%) zu nutzen wussten. Wer im Sport nicht ein bisschen abergläubisch ist, hat wohl irgendetwas falsch gemacht.

Die harten Fakten sahen jedoch wie folgt aus: Freiburg lieferte über 35 Minuten ein konzentriertes Spiel, der Ball lief gut, die zuletzt kritisierte Transition-Defense zeigte sich stark verbessert, die Offense gestaltete sich variabel. Nachdem Kapitän Fee Amann die Partie per Dreier standesgemäß einläutete, scorte Freiburg in der Folge aus allen Lagen. Fastbreak-Punkte, Mitteldistanz, von der bereits angesprochenen Freiwurflinie und weiterhin auch von jenseits der Dreipunktlinie. Man hatte sich etwas vorgenommen, gegen ein starkes Team aus Berghausen, dass zwar mit 9 Spielerinnen angereist war, bei denen allerdings Topscorerin Sara Iles-Amrhein nicht auf dem Bogen stand.

Für das Highlight sorgte erneut Theresa Schimpf, die im Fastbreak mit sehenswertem behind-the-back-Pass Nora Isenmann in Szene setzte, die mit Foul für ein Dreipunktspiel verwandelte. Im zweiten Durchgang schaffte es Freiburg, die fünf Punkte Führung auf 12 auszubauen (47:35, 30.Min). Und trotz kurzer Schwächephase zu Beginn des letzten Spielabschnitts – 8:0-run der Gäste – sammelte man sich nach einer schnellen Auszeit und brachte die Partie souverän über die Ziellinie. Die Damen scorten ausgeglichen und machen sich nun zurecht Hoffnung, im nächsten wichtigen Spiel gegen einen starken Gegner (SG Mannheim, Samstag 15 Uhr, Rotteck-Gymnasium) erneut eine gute Leistung abzuliefern.

Für Freiburg spielten

Thüne (8), Entenmann (10/ 3 Dreier), Kretzer (3), Amann (3/1), Schellbach (11/1), Schorb (11/1), Graf (6), Schimpf (2), Isenmann (9)

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