Okt 17

Damen 3: Viel K(r)ampf in Keltern

Damen 3: Viel K(r)ampf in Keltern

In einer intensiven, lange ausgeglichenen Partie schlägt die Damen 3 die dritte Mannschaft aus Keltern. Der USC bekam Pia Groß über die gesamte Partie nicht in den Griff und sorgte so dafür, dass das Spiel unnötig spannend wurde. Freiburg gewinnt mit 67:63

Ausflüge nach Keltern gehören traditionell nicht zur Lieblingsbeschäftigung der Freiburger. Bei den Duellen mit dem badischen Rivalen spielen meist nicht nur die Spielerinnen eine Rolle, wie der erfahrene Zuschauer weiß. Die USC-Damen trafen mit einiger Verspätung in der Halle im Stadtteil Dietlingen ein und kamen so nicht voll konzentriert ins Spiel. Vor allem Innenspielerin Pia Groß stellte die USC-Verteidigung vor eine große Aufgabe, sie punktete in der ersten Halbzeit gleich vier Mal per And-1 und kam zur Pause auf sage und schreibe 20 Punkte. Dann aber setzte Theresa Schimpf ein Zeichen in der Defense und beförderte den Abschluss des Gegners energisch in die hinteren Publikumsreihen. Not in my house, wie der Amerikaner zu sagen pflegt.

Die Führung wechselte oft im Spiel, wirklich absetzen konnte sich niemand. Das lag zum einen an der angesprochenen Verteidigung, zum anderen an der Tatsache, dass die ansonsten als treffsicher geltenden USClerinnen gegen tief abgesunkene Gegner ihre Würfe oft nicht trafen. Wenn man dann den Ball mal eroberte ging es zwar oft schnell, aber auch Überzahlsituationen wurden in der ersten Halbzeit oft unkonzentriert liegengelassen.

Das änderte sich im zweiten Abschnitt, als der USC im Abschluss konzentrierter wurde und auch die Verteidigung etwas besser in den Griff bekam. Mit einer energischen Ganzfeldverteidigung überraschten die Coaches ihren Gegner drei Minuten vor Ende des dritten Viertels und kamen trotz gegnerischer Auszeit noch auf einen 8:0-run vor den letzten 10 Minuten.

Auch das letzte Viertel diente nicht zur Entspannung der Anwesenden, da es den Freiburgern immer noch nicht gelang, sich entscheidend abzusetzen. Trotz intensiven Bemühungen in der Zone durften die Mädels nur selten an die Linie (Freiwurfverhältnis 8:27 für Keltern) und auch eine nicht notierte Auszeit, sowie eine mysteriöse Verteilung der Fouls beim Gegner sorgte im letzten Spielabschnitt für viele Unterbrechungen und wenig Konzentration. Bei den entscheidenden Akteuren des Gegners wurde gleich mehrfach das vierte Foul notiert – Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Dass sich die ganze Angelegenheit am Ende doch sportlich regeln ließ lag an zwei beherzten Korblegern von Nora Isenmann und zwei wichtigen Dreiern von Lea Schellbach in der letzten Minute, gegen die auch Pia Groß (29 Punkte) mit ihrem zweiten Dreier – ebenfalls in der letzten Minute – nichts mehr ausrichten konnte. Durchatmen, abhaken.

Für Freiburg spielten:
Amann, Entenmann (6), Graf (4), Isenmann (8), Kretzer (13), Schellbach (15), Schimpf (8), Schorb (13)

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