Mrz 5

Damen 3: Zurück in die Spur

Damen 3: Zurück in die Spur

Nach der Niederlage gegen Heidelberg finden die USC-Damen wieder in die Spur und besiegen Verfolger Schwetzingen deutlich mit 75:49. Trotzdem zeigen die Damen sowohl offensiv als auch defensiv wieder (gewohnte) Defizite. Vor einigen Zuschauern debütieren erneut zwei WNBL-Nachwuchsspielerinnen.

Die Stimmung war gut in der Sepp-Glaser-Halle. Nach dem spielfreien Wochenende waren die Mädels gewillt, das zuletzt negative Ergebnis vergessen zu machen. Nicht wenige Zuschauer hatten den Weg ins Rieselfeld gefunden, sahen zunächst aber den TV Schwetzingen in Führung gehen. In einem sehr foullastigen ersten Viertel wurden die meisten Punkte von der Freiwurflinie erzielt, an der die Damen 3 nicht an die soliden Leistungen der letzten beiden Spiele anknüpfen konnten. Auch aufgrund der zu kleinlichen Linie der Referees waren beide Mannschaften zu vielen Wechseln gezwungen, was dem Spiel nicht gut tat. Gegen Ende des ersten Viertels konnte der USC das Tempo erhöhen und sich leicht absetzen. „Neuzugang“ Leonie Kambach fügte sich hervorragend in die Mannschaft ein und konnte unter dem Korb mit schönen Bewegungen einige Akzente setzen.

Im zweiten Viertel folgte der traditionelle Durchhänger, der TV Schwetzingen konnte sich mit aggressiver Offense und einigen guten Abschlüssen durch einen 9:2 run wieder herankämpfen, ehe die Damen 3 in Person von Nora Isenmann wieder das Heft in die Hand nahmen und mit einer soliden 37:22 Führung in die Kabine gingen.

Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel zeigte der USC im letzten Spielabschnitt seine beste Leistung, hielt den Gegner bei unter 10 Punkten und lieferte selbst mit 21 Punkten den Höchstwert. Vermutlich auch durch die hohe Intensität des Spiels baute der TV Schwetzingen zusehends ab, was den Damen 3 mehr Räume in der Offensive bot, die mit einigen schönen Pässen zu einfachen Punkten umgewandelt wurden.

Trotzdem zeigten die Mädels um Kapitänin Fee Amann wieder Schwächen in der Defensive und fanden über das gesamte Spiel keinen Schlüssel, die guten Laufwege des TV zu verteidigen, der ein ums andere Mal per give-and-go erfolgreich war. In der Offensive zeigte man sich gegen die Zonenverteidigung zwar verbessert, doch auch hier sahen die Coaches im Anschluss noch Luft nach oben. Somit ist klar, woran man in den kommenden Wochen für die letzten drei Spiele der Saison arbeiten möchte.

 

Für die Damen 3 spielten

Amann (9/1), Thüne (4), Kraft (9), Isenmann (13), Hasenauer (3/1), Mayer (4),  Schellbach (14/1), Schimpf (5), Kambach (14)

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