Apr 29

Herr B. hat ein Problem

http://www.usc-eisvoegel.de/wp-content/uploads/20180428AKE_2476.jpghttp://www.usc-eisvoegel.de/wp-content/uploads/20180428AKE_2476.jpghttp://www.usc-eisvoegel.de/wp-content/uploads/20180428AKE_2476.jpghttp://www.usc-eisvoegel.de/wp-content/uploads/20180428AKE_2476.jpgHerr B. hat ein Problem

Eisvögel gegen TS Jahn München: 64-59. Spiel 3 am Sonntag um 16:00 Uhr in der Unihalle.

Der Rheinländer und der Ruhrpottler sind ja seelenverwandt. Kaum etwas bringt sie aus der Ruhe. Schlimmste Umstände kommentieren sie mit einem „Iss halt so“. Zum Beispiel den Weltuntergang. Oder wenn im Finale um die deutsche Meisterschaft die Spielzeit deutscher… ach, lassen wir das. Auch umgekehrt lässt er sich nicht aus der Reserve locken, der Rheinländer. Zum Beispiel bei einem Sechser im Lotto („nett“) oder wenn er mal die schönste Stadt der Welt besuchen darf („Freiburg ist ne schöne Stadt“).

Ja, so ist er, der Herr Barbknecht, seines Zeichens Geschäftsführer der DBBL GmbH und wohnhaft in Bergisch Gladbach. Und so kam er gestern eben in diese schönste aller Städte, baute ein DBBL-Banner auf und verteilte sorgfältig 20 silberne und 20 goldene Medaillen auf zwei Silbertabletts. Schließlich stand ja vielleicht eine Siegerehrung an. Dass er das Ganze dann drei Stunden später wieder einpacken durfte, daran hatte ganz allein seine eigene GmbH Schuld. Sie hatte die beiden besten Teams der 2. DBBL in eine Finalserie mit seltsamem Modus geschickt. München – Freiburg – Freiburg. Und so darf nach dem 64 zu 59 Sieg der Eisvögel Herr B. aus B. auch nächsten Sonntag wieder den Weg antreten zur Perle aller schönsten Städte. Iss halt so.

Mitschuld waren aber auch die Eisvögel, die in den ersten 30 Minuten vor 1100 Zuschauern das Spiel dominierten, sich in flüssiger Rotation immer weiter absetzen konnten von einem Münchener Team, das mit einem netten Trupp Fans angereist war. Bis auf 24 Punkte wuchs der Freiburger Vorsprung zwischenzeitlich an. Sämtlich und bunt verteilt auf ein Team, das in Finalform spielte.

Dann kam die Breitreiner-Faust, die in der Regel dokumentiert, dass Frau Delafosse was Gutes gemacht hat. Gelegentlich kopiert von Frau Fiebich, die auch ab und zu was Gutes macht. Und so kam im vierten Viertel Jahn München heran. Von minus 19 kämpften die Schwarzen sich in einen formidablen Run, freundlich unterstützt von einer Defense der Weißen, die wohl den schrägen Modus nicht mitbekommen hatten und irgendwo auf dem Weg nach München schienen. Fast hätten sie gar den entscheidenden Stop verschlafen. Bei nur noch plus 1 verteidigten sie kurz vor Schluss den Münchener Angriff erstmalig 24 Sekunden lang erfolgreich. Shotclock violation heißt das. Ballbesitz Freiburg. Freiwürfe Rodefeld. Fehlwurf Delafosse. Freiwürfe Paunovic. Game over.

Es steht 1-1 im wahren Traumfinale des deutschen Damenbasketballs. Und am kommenden Sonntag geht es ins Spiel 3. In Freiburg. Im Uni-Dome. Einer wird am Ende gewinnen und aufsteigen. Und das ist das zweite große Problem von Herr B.: Weißes Hemd oder schwarzes Hemd? Im Zweifel kauft man eben beide. Sind beide so schön. Doch diesmal geht das nicht. Nur einer kann aufsteigen. Und somit wird in der kommenden Saison in der 1. DBBL, dem Aushängeschild seiner GmbH, eines der beiden Programme fehlen. Schade. Sehr schade. Aber iss halt so.

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