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Gezielt ergänzt
Die Eisvögel gehen in ihre zwölfte Saison in der 1. DBBL. Mit dabei sind drei Neuzugänge, auf die wir hier einen etwas genaueren Blick werfen wollen.
Judie Lomax – Die die richtigen Fragen stellt
Wer es in der Amerikanischen Collegeliga NCAA 1 mit ihren über 300 Teams zweimal in Folge zur besten Rebounderin schafft, muss sich um die Lorbeeren nicht mehr kümmern.
So geschah es auch mit der 23-jährigen Judie, die in der Saison 2009/2010 mit dem Player of the Year Award der Ivy League ausgezeichnet wurde. Judies Athletik verbunden mit
ihrem unbändigen Wille zu kämpfen und die Tatsache, dass sie an der Columbia University in einem der weltbesten akademischen Uniprogramme studierte, überzeugten die Eisvögel-Trainer
schnell: „In unseren Telefonaten stellt Judie die richtigen Fragen und sie gab die richtigen Antworten“, stellt Harald Janson im Nachhinein fest. Lomax wird sich als erste Amerikanerin
bei den Eisvögeln präsentieren, die sich vor Unterzeichnung ihres ersten Profivertrags erkundigte, ob es in Freiburg auch eine Universität gäbe und sie Sprachkurse belegen dürfe. Welcome, Judie!
Svenja Brunckhorst – Die den Teamgeist mag
„Es ist nicht unsere Art, in fremden Gewässern zu fischen“, so Headcoach Harald Janson nach Bekanntgabe von Svenjas Verpflichtung. Die aus Rothenburg-Scheeßel stammende Aufbauspielerin
zog im Alter von zehn Jahren mit ihren Eltern ins bayerische Wasserburg am Inn, ein Ort, der neben seiner Zugehörigkeit zum Weltkulturerbe in den Folgejahren mit dem wiederholten
Einheimsen von Deutschen Meistertiteln im Damenbasketball von sich reden machen sollte. Seit einigen Jahren mit dabei: Svenja Brunckhorst. Als Svenja nach Beendigung ihrer Lehre
bei der Firma Bauer nun den Wunsch äußerte, das Abitur nachzumachen und basketballerisch einen Standortwechsel anstrebte, war der Kontakt schnell geknüpft. „Ich möchte neue Erfahrungen
machen, eine neue Stadt kennenlernen und freue mich auf den Teamgeist der Eisvögel“, erklärt die U 20-Nationalspielerin ihre Entscheidung für den USC Freiburg. Svenja reiht sich ein in
die Tradition talentierter, junger deutscher Aufbauspielerinnen ein, die in Freiburg Regie führen und führten. Schön, dass Du an Bord bist, Svenja!
Anneke Schlüter – Die ans Sportinternat geht
Es war irgendwie typisch für die Vorgehensweise der Eisvögel, dass die jüngste auch die erste Neuverpflichtung war. Auf mindestens drei Jahre ist das Projekt Anneke in Freiburg angelegt.
Die sechzehnjährige Ulmerin sorgte bereits in den Jugendligen, in der Damenregionalliga und mit ihrer Nominierung für die U16-Nationalmannschaft für Aufsehen. Trotzdem sehen die
Trainer noch viel Potenzial, das es abzurufen gilt: „Anneke wird sich defensiv enorm steigern und gegen die schnellsten Spielerinnen der Liga bestehen müssen“, lautet die zunächst einmal
nüchterne Willkommensbotschaft von Trainer Harald Janson. Das Projekt ist jedoch langfristig angelegt: „Wir müssen geduldig sein, die Schulsituation muss stimmen und Anneke muss sich zunächst
einmal daran gewöhnen, von zuhause weg zu sein. Ihr Talent ist unbestritten.“ Das Eisvögelküken wird das Sportinternat des Olympiastützpunkts und die kooperierende Max-Weber-Schule besuchen.
Zusammen mit den Eisvögeln ein idealer Nährboden für eine prächtige Entwicklung. Let’s go, Anneke!
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