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04.10.2021 / Allgemein

We create passion

Der neue Eisvögel-Slogan ist zugleich die Maxime des Handelns für Team und Betreuer und ein Versprechen an die Fans und Unterstützer. Und bereits nach dem zweiten Heimspiel im Unidome gelangt man im Breisgau zu der Erkenntnis: Die Leidenschaft ist spürbar! Die Eisvögel schlagen Göttingen nach großer Aufholjagd mit 74:70, Topscorerin ist Christa Reed mit 21 Punkten.

We create passion

Vor allem zu Beginn einer noch jungen Saison kann man im Sport nach jedem Spiel an allen Ecken und Enden Erkenntnisse gewinnen und Eindrücke sammeln. Erkenntnisse über die Mannschaft, über den Trainerstab, über Offense- und Defensestrategien, über den Charakter, individuelle Fähigkeiten von Spielerinnen, Stärken und Schwächen und so weiter und so fort. Nach Spiel drei der Saison überwiegt in Freiburg vor allem eine Erkenntnis: Die Mannschaft spielt leidenschaftlichen Basketball, geprägt von aufopferungsvoller Verteidigung, schnellen Fastbreaks und auch dem ein oder anderen offensiven und defensiven Highlight. Dazu kommt eine Halle, in der am vergangenen Samstag zum ersten Mal seit – man notiere das Stilmittel der Hyperbel – den Aufstiegsspielen gegen Jahn München im Mai 2018, als Moritz Vogel handtuch-schwenkend vor den Zuschauerrängen auf und ab wetzte, die Emotionen wieder so richtig hochkochten.  Und so peitschte die Halle das Team, das von Minute 11 bis Minute 38 einem meist zweistelligen Rückstand hinterhergelaufen war, doch noch zum hauchdünnen Sieg gegen eine Göttinger Mannschaft, die ihrerseits auch mit tollem Basketball glänzte.

Die Geschichte des Spiels liest sich bis ebenjener Minute 38 im Grunde wie das Spiel zwei Tage zuvor in Saarlouis, mit umgekehrten Vorzeichen für Freiburg. Hohes Tempo, viele Punkte, doch die Heimmannschaft läuft dem Spielgeschehen irgendwie die meiste Zeit hinterher und bekommt nicht so recht den berühmten Zugriff, von dem im Fußball immer alle sprechen. Das lag am Samstag vor allem an einer Spielerin: Jennifer Crowder, Deutschlands beste Aufbauspielerin, sezierte die Freiburger Verteidigung in den ersten drei Vierteln der Partie mit einer Präzision, die dem Trainerstab die Schweißperlen auf die Stirn trieb. 24 Punkte, sieben Assists und vier Steals und dazu eine bestens aufgelegte Ex-Freiburgerin Morgan Pullins (17 Punkte) sorgten für eine 15-Punkte-Führung der Veilchen Mitte des dritten Viertels.

Dass das Spiel dann aber für die Heimmannschaft nicht denselben Verlauf nahm, wie am Freitag für Saarlouis, lag vor allem an der besagten Leidenschaft, mit der die Eisvögel ein ums andere Mal dagegenhielten. Die erste Freiburger Führung seit dem ersten Viertel besorgte dann Christa Reed per Freiwurf, kurz bevor die Grande Dame des Freiburger Basketballs, Mirna Paunovic, per Dreier die Vorentscheidung brachte.

Und weil es noch so früh in der Saison ist, trotzdem noch einige zusätzliche Erkenntnisse: Die alte Dame kann´s noch. Die Eisvögel haben einen tollen Saisonstart hingelegt. Das Team hat das schmerzliche Fehlen von Konstantinidou, Sontag, Paradzik und Radic bravourös kompensiert. Nach 34 Yasuma-Punkte in Spiel Eins und 22 Mayer-Punkten in Spiel Zwei gibt es in Spiel Drei erneut eine neue Topscorerin in Christa Reed. Eine Halle mit Fans ist was Feines. Das nächste Heimspiel findet bereits am kommenden Samstag, 9.10. (19:00 Uhr gegen Halle) statt! Wahnsinn!

Für Freiburg spielten:

Pietsch, Nufer (6), Paunovic (7/1 Dreier), Little (10, 8 Reb), Yasuma (15/2), Kapitza (4, 14 Reb), Reed (21/4), Mayer (9/1)

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