Bittere Heimniederlage: Eisvögel unterliegen Würzburg nach Aufholjagd

Nach zwei Niederlagen in Folge wollten die Eisvögel im Heimspiel gegen die KB Sharks Würzburg wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Der Start gelang mit einer 8:6-Führung nach vier Minuten deutlich besser als in der Vorwoche in Mainz, ehe Tereza Sykorova mit sieben schnellen Punkten den ersten Bruch im Freiburger Spiel erzwang. Trotz eines Dreiers von Kathy Hirt sicherten sich die Würzburgerinnen dank eines 9:0-Laufs in der Schlussphase des ersten Viertels eine 22:11-Führung.
Auch im zweiten Abschnitt tat sich Freiburg zunächst schwer und lag schnell mit 13:29 zurück. Vier Freiwürfe von Karla Paradzik und Punkte von Léa Ouedraogo brachten das Team jedoch zurück ins Spiel. Kurz vor der Halbzeit schlug die Stunde der 15-jährigen Lola Hadzidedic: In ihrem zweiten Zweitligaspiel erzielte sie ihre ersten Punkte, bereitete einen Ouedraogo-Dreier vor und verkürzte per Freiwurf auf den 31:37-Pausenstand.
Das dritte Viertel blieb defensiv geprägt. Während Würzburg zwei Dreier verwandelte, blieb Freiburg aus der Distanz glücklos (0/5) und hielt sich vor allem durch sechs Punkte und zwei Offensivrebounds von Karla Gergelova zum 45:53 im Spiel.
Im Schlussviertel drehten die Eisvögel dank einer bärenstarken Defense auf: Nach drei Ballgewinnen und Punkten von Paula Paradzik sowie Leni Ruholl verkürzte Freiburg per Fastbreak auf 54:55. Die Halle bebte, doch Würzburgs Elina Timoschenko stoppte den Lauf mit vier Punkten in Folge. Gegen die anschließende Zonenverteidigung der Gäste fanden die Freiburgerinnen ohne funktionierenden Distanzwurf kein Mittel mehr. Ein Dreier von Johanna Michel zum 61:68 kurz vor Schluss sorgte für die Vorentscheidung zum 62:72-Endstand.
Wie schon in Mainz war die schwache Dreierquote (2 von 19) ausschlaggebend für die Niederlage. Bei Freiburg überzeugten Leni Ruholl (8 Punkte, 8 Rebounds, 2 Blocks) sowie Paula und Karla Paradzik mit je 12 Punkten. Matchwinnerin der Partie war jedoch Würzburgs Elina Timoschenko mit 20 Punkten und einem Plus-Minus-Wert von +22.
Nächste Woche treten die Eisvögel beim Tabellenfünften in Bad Homburg an, während Würzburg Heidelberg zum Topspiel empfängt.
Foto: Jonas Conklin









