26.10.2026  /  2. MannschaftSpielbericht

Schwieriges Spiel in Mainz - 66:52 Niederlage für die Eisvögel 2

Am Samstag, den 24.10., stand für die 2. Mannschaft der Eisvögel des USC Freiburg das Auswärtsspiel beim ASC Theresianum Mainz auf dem Programm. Ähnlich wie die Anreise verlief der Spielbeginn für die Freiburgerinnen etwas zäh. Schon nach den ersten Spielminuten hatten die Eisvögel fünf Ballverluste aber nur vier Punkte. Glücklicherweise erging es den Mainzerinnen zunächst ähnlich, so dass es Mitte des ersten Viertels 4:4 stand. Die Gastgeberinnen fanden dann aber deutlich besser ins Spiel und bestraften Nachlässigkeiten in der Freiburger Verteidigung mit einem 9:0 Lauf innerhalb von zwei Minuten. Freiburg hatte offensiv hingegen weiter Probleme, sie konnten mehr als sieben Minuten keinen Korb aus dem Feld erzielen und auch von der Freiwurflinie wollte den Gästen in dieser Phase nicht viel gelingen: nur zwei von sechs Freiwürfen fanden ihr Ziel. Erst 1:30 vor Ende des Viertels konnte Leni Ruholl der Freiburger Flaute ein Ende setzen.

Mit 16:12 für den ASC ging es in die erste Viertelpause, aus welcher die Gäste mit deutlich mehr Elan kamen. Ein Dreier von Viktoria Wieczorek direkt zu Beginn des neuen Spielabschnittes läutete einen 7:0 Run der Breisgauerinnen ein, der die Eisvögel nach einer Minute mit 18:19 in Führung brachte. Doch auch die Mainzerinnen fanden wieder ihren Spielfluss und antwortete mit einem Dreier von Alina Kraus sowie einem erfolgreichen "And One" von Selma Yesilova. Auch der nächste Dreier von Kraus ließ nicht lange auf sich warten und erhöhte die Mainzer Führung auf 28:20. Dass die Eisvögel nun mit 8 Punkten zurücklagen, kümmerte sie kaum. Unter anderem durch fünf Punkte von Léa Ouedraogo konnten sie den Rückstand zur Halbzeit wieder auf 32:29 reduzieren. Doch leider konnten sie nach der Pause nicht an die positive Tendenz anknüpfen, vielmehr schien sich die Defense der Eisvögel in der Pause schon in die Herbstferien verabschiedet zu haben. Mainz konnte in gleich sechs Angriffen in Folge punkten und so den Vorsprung auf 46:33 ausbauen. Erst nach knapp vier gespielten Minuten im dritten Viertel fing sich die Defense der Gäste wieder, worauf viele Ballverluste auf beiden Seiten folgten. Dies änderte jedoch wenig am Vorsprung der Mainzerinnen. 55:40 war der Spielstand nach 30 gespielten Minuten.

Auch im vierten Viertel blieben die offensiven Schwierigkeiten beider Teams bestehen. 3:1 nach den ersten drei Minuten des letzten Spielabschnitts waren das Resultat. Die Hoffnung bei den Gästen keimte wieder auf als Léa Ouedraogo den ersten erfolgreichen Dreier der Gäste seit langer Zeit erzielte und damit auf 56:46 verkürzte. Doch erneut war es Selma Yesilova, deren Dreipunktewurf direkt im Gegenangriff sein Ziel fand. Die Freiburgerinnen gaben sich aber noch nicht geschlagen. Sechs schnelle Punkte durch Paula Paradzik und Leni Ruholl verkürzten viereinhalb Minuten vor Ende auf acht Punkte. Léa Ouedraogo hätten den Rückstand mit einem weiteren Dreier auf fünf Punkte verkürzen könne, aber, wie auch schon so viele Dreier der Freiburgerinnen zuvor, verfehlte auch dieser sein Ziel. Auch sonst wollte den Eisvögeln in den letzten vier Minuten kein Korb mehr gelingen, so dass Mainz das Spiel verdient mit 66:52 gewinnen konnte.

Auf Seiten der Mainzerinnen überzeugten vor allem Selma Yesilova mit 17 Punkten sowie Jordan Barron mit 15. Bei den Eisvögeln scorten Léa Ouedraogo (12 Punkte) und Karla Paradzik (11 Punkte) zweistellig.

Insgesamt war es ein ernüchternder Abend für die Gäste aus dem Breisgau. 52 eigene Punkte, eine Freiwurfquote von unter 50 % und eine Ausbeute von lediglich 3 aus 24 von der Dreipunktlinie sind Werte, mit denen es schwierig ist, ein Spiel zu gewinnen.

Positiv zu vermerken bleibt zumindest, dass Lola Hadzidedic mit ihren jungen 15 Jahren ihr Debut in der Zweiten Liga antreten durfte und für ihre intensive Verteidigung mit knapp 19 Minuten Spielzeit belohnt wurde.

Am kommenden Samstag, den 31.10., treffen die Eisvögel zu Hause um 18:00 Uhr in der Uni-Halle auf die KB Sharks Würzburg. Dann finden die Freiburgerinnen hoffentlich wieder zurück in die Erfolgsspur. Die lautstarke Unterstützung zahlreicher Fans wäre dabei eine große Hilfe. Also kommt vorbei! Der Eintritt ist wie immer kostenlos.

Foto: Martin Huber

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