11.10.2026  /  1. Mannschaft

Niederlage in Saarlouis: Die Eisvögel kehren ohne Punkte aus dem Saarland zurück.

TV Saarlouis Royals – Eisvögel USC Freiburg 70:59 (37:27). Beim Eurocup-Team geht es auf und nieder. Die Viertel 1 und 3 sind ordentlich. Doch dazwischen sorgen zu viele Ballverluste und eine niedrige Trefferquote für die Auswärtsniederlage. Am Sonntag geht’s nach Nördlingen.

Foto: Achim Keller

Spielverlauf und Wendepunkte: Auf Augenhöhe ging’s ins Südwest-Derby. Weder die Royals noch die Eisvögel gaben Terrain auf. Ständig wechselnde Führungen und am Ende eine hauchdünne 19:17 Führung für die Gastgeberinnen. Auffällig schon zu diesem Zeitpunkt: Die hohe Ballverlustrate bei den Freiburgerinnen, häufig durch Schrittfehler. In Viertel 2 ging zudem die Trefferquote in den Keller. 12 Freiburger Ballverluste und eine Trefferquote von 26 Prozent waren zu viel für ein Upset im Saarland. Minus 10 zur Halbzeit.

Als dann im dritten Viertel die Trefferquote in den Normalbereich pendelte und die turn over bei zwei stagnierten, da konnte man das Potenzial des Freiburger Teams erkennen. Aus minus 10 wurde nach einem 12:3 Run eine Gästeführung. 52:50 führte das Team von Stefan Möller und die Punkte schienen schon auf dem Weg in den Breisgau. Doch der nächste Run entschied das Spiel. Er war ein Saarländer. Ein 16:1 der Royals ab der 34. Minute stellte die Weichen auf Heimsieg. Über 66:53 zockten sich die TV-Ladies zum 70:59 Heimsieahlen bitte: Keine hammer Unterschiede, aber eben doch genügend, um den Heimsieg der Royals als verdient zu bezeichnen. Zentral: Die 19 Freiburger Ballverluste (vs. 15 für die Roayls) und die mit 28 Prozent niedrige Abschlussquote aus dem Zweierbereich (vs. 45 %). Das gewonnenen Reboundduell (46:42), die mit 40 Prozent ordentliche Dreierquote und 18 Assists lassen jedoch auf weitere gute Eisvögel-Performances hoffen.

Duelle im Fokus: Die Matches auf den Innenpositionen gingen an Saarlouis. Hill und Jenkins servierten zusammen 25 Punkte und fischten sich ebenso viele Rebounds. Zwei Double doubles und gemeinsam sagenhafte 51 Effizienzpunkte! Auf Freiburger Seite kamen Thurman und Walker auf jeweils 7 Punkten und zusammen 16 Rebounds.

CDB (cooler deutscher Basketball): Eichmeyer gegen Daub. Die beiden WM-Spielerinnen duellierten sich zwar nur selten direkt, aber brachten internationalen Flair auf den Glasboden. Daub mit großartiger Performance (23 Punkte, 5 Dreier, 18er Effizienz). Eichmeyer grundsolide mit wichtigen Aktionen in den wichtigen Momenten des Spiels.

Weise Worte: „Das war eine intensive, physische Partie. Wir haben in der ersten Halbzeit etwas zu wenig den Ball bewegt und haben ein paar individuelle Fehler zu viel gemacht. Als wir besser verteidigt haben, gehen wir in Führung und können in Saarlouis etwas holen. Leider sind wir im Schlussviertel in ein paar alte Muster zurückgefallen. Das war am Ende ausschlaggebend. Wir werden unglaublich viel aus diesem Spiel mitnehmen.“ – Headcoach Stefan Möller

What’s next? Am kommenden Sonntag reisen die Eisvögel zum nächsten Auswärtsspiel nach Nördlingen. Die Rieserinnen entführten nach Verlängerung beide Punkte aus Hannover. Tippoff in Nördlingen ist am 18.10. um 16:00 r.

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Viertelergebnisse in Saarlouis (Eisvögel erstgenannt):

17:19 | 10:18 | 24:12 | 8:21 | Endergebnis: 59:70

Beste Scorerinnen bei den Eisvögeln: Britta Daub 23 pts., 5/9 3P, 2 Ass. | Abby Prohaska 13 pts, 8 reb., 3 Ass. | Teagan Thurman 7 pts. | 9 reb.

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