31.12.2025  /  1. Mannschaft

Eisvögel beenden 2025 mit einer Niederlage. Coach Möller bleibt dennoch optimistisch.

Gegen die Eigner Angels setzt es die neunte Niederlage in Folge. Das Wiedersehen mit Pauline Mayer verläuft dabei nach einem bekannten Muster. Und im neuen Jahr warten anspruchsvolle Aufgaben.

Text: Lars Engel / Eisvögel, Fotos: Stephan Eckenfels

Nett war’s bei den Eisvögeln am „Between-the-years Event“. Würdiger Rahmen, Candle light presentation, glückliche Shoot out Gewinner und im Hospitality-Bereich traf sich die Freiburger Prominenz aus Wirtschaft und Politik. Alle an Bord im Dome, trotz des letzten Tabellenplatzes in der Toyota DBBL. Passt!

Nicht passte für den USC die in diesem Spiel erneut entscheidende Statistik. Die Eisvögel verlieren die Rebounds. Diesmal ging die Kategorie mit 48:24 an die Angels, die somit doppelt so viele Abpraller holten. Und auch das letzte Viertel entwickelt sich zum „Not amused“-Viertel des Eisvögel-Spiels. Wieder gewann der Eisvögel-Gegner die Crunchtime des Spiels deutlich. Nur vier Körbe gelangen den Eisvögeln in den letzten zehn Minuten. Man weiß, woran man ansetzen muss in Freiburg.

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Zum Spiel:

Auch im letzten Match des Jahres verliert der USC nach einer hart umkämpften Partie gegen die Eigner Angels mit 64:73 (35:40).

Am liebsten hätten die Eisvögel das Jahr in dieser schweren Saisonphase mit einem Heimsieg abgeschlossen. Stattdessen mussten die Freiburgerinnen die neunte Niederlage in Folge hinnehmen. Erneut waren es schwankende Konstanz und kleine Fehler, die den Eisvögeln am Ende den Sieg kosteten. Wie auch in der vergangenen Partie war vor allem das Schlussviertel der entscheidende Knackpunkt für die Niederlage. Gerade einmal acht Punkte erzielten die Freiburgerinnen im vierten Durchgang.

„Es sind immer so kleine Punkte, die sich in unser Spiel einschleichen und wodurch wir uns selbst das Leben schwer machen. Und das immer in den Phasen, in denen wir gerade im Aufwind sind und das Spiel verkürzen könnten“, resümierte Headcoach Stefan Möller nach dem Match. Zudem hatte die Eigner-Verteidigung die Freiburgerin Summah Evans über das gesamte Spiel gut im Griff und machte dem USC damit zusätzlich in der Offensive das Leben schwer.

Nun stehen die Eisvögel mit 1–12 abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz der Liga. Um den Glauben an die Playoffs nicht zu verlieren, muss es im neuen Jahr einen echten „Turnaround“ geben. Auch Coach Möller weiß das: „Gerade das Selbstbewusstsein, an dem es heute wieder an der einen oder anderen Stelle gefehlt hat, müssen wir uns als Team zurückholen. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen, und bin allen Beteiligten des Vereins und insbesondere den Fans dankbar, dass sie an diesem Verein hängen und uns unterstützen, auch in dieser schweren Phase. Das zeigt, was für ein großartiger Verein wir sind.“

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Weiter geht’s im neuen Jahr mit schweren Aufgaben: Im Januar reisen die Eisvögel nach Marburg (Tabellenfünfter), Saarlouis (2.) und am 1. Februar nach Halle (7.). Das einzige Heimspiel steigt am 18. Januar gegen Ligaprimus Keltern. Bei neun ausstehenden Spielen und vier Siegen plus direktem Vergleich Rückstand auf die Playoff-Region der Tabelle, stehen die Chancen auf die angestrebte „post season“ nicht gut an der Dreisam.

Guten Rutsch!

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Geburtstagskind Helena Englisch gegen Pauline Mayer

Candle-light-presentation für die #birdgang!