24.01.2026  /  1. MannschaftSpielbericht

Klare Niederlage in Saarlouis: Sorgenfalten bei den Eisvögeln

Minus 29 heißt es am Ende beim Gastspiel der Eisvögel in Saarlouis. Dabei mussten die Freiburgerinnen 39 Minuten ohne Summah Evans auskommen.

Text: Lars Engel / Eisvögel, Foto: Stephan Eckenfels

Sie reißt nicht ab, die Verletzungsanfälligkeit der Eisvögel in der Saison 2025/26. Kaum konnte Headcoach Stafen Möller wieder einmal mit dem gesamten Kader die Reise nach Saarlouis antreten, verletzte sich nach 30 Sekunden Spielzeit Summah Evans bei einem Zweikampf weg vom Ball am Sprunggelenk. Game over hieß es für die Australierin.

Gar nicht game over hieß es für die Eisvögel zu Beginn des Spiels. Auf Augenhöhe präsentierten sie sich da beim Tabellenzweiten und führten am Ende des ersten Viertels mit 21:19. Paula Paradzik griff mutig an, Britta Daub traf sicher von down under.

Doch schon im zweiten Viertel präsentierten die Royals dann die Trümpfe ihres Spiels: Insgesamt 27 mal feuerten sie von der Dreipunktelinie, trafen 8 mal durch die Reuse. Vorneweg Neuverpflichtung Egle Zabotkaite, die aus der Distanz ohne Fehlversuch blieb. Prägnantestes Merkmal das Spiels und mitentscheidend für die Runs der Royals jedoch die 21 Freiburger Ballverluste, von denen sicherlich die Hälfte unter Mitwirken der aggressiven Martha Burse (6 Steals) zustande kam.

Nach dem Halbzeitstand von 42:33 sahen die Eisvögel dann zum letzten Mal in der 27. Minute bei minus 9 (53:44) Land. Die anschließenden Runs der Royals konnten Prohaska und Co an diesem Abend nicht mehr kontern. Am Ende hieß es 90:61 für die Royals.

Zahlen bitte: Ein Spiegelbild der gesamten Saison. Die Eisvögel tun sich schwer bei den Scores (42 % Trefferquote, zum 13. Mal in dieser Saison unter 70 Punkte), während Saarlouis insbesondere im Zweierbereich glänzt (65 %). Neben den 21 Ballverlusten, ließ der USC zu viele Freiwürfe liegen (12/21, 57 %), um Saarlouis in Bedrängnis zu bringen.

Duell im Fokus: Die beiden US-Amerikanerinnen Burse und Prohaska duellierten sich sehenswert. Während Prohaska die Scores mit 18 Punkten für sich entschied, ließ Burse den Eisvogel in einigen 1:1 Situationen nur noch ihre Rücklichter sehen.

Am Rande der Bande: …nahm nach 30 Sekunden Summah Evans Platz. Humpelnd verließ die Australierin zur Halbzeit die Halle und zauberte so wieder Sorgenfalten auf die Stirn ihres Coaches. Die Spiele, in denen die Eisvögel in dieser Saison vollzählig antreten konnten, sind an einer Hand abzuzählen. Besserung nicht in Sicht.

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