01.02.2026  /  2. MannschaftSpielbericht

BasCats dominieren Eisvögel

In einem intensiven Duell in der 2. DBBL Süd am 14. Spieltag mussten sich die Eisvögel USC Freiburg 2 am Samstag, den 31.Januar 2026 mit 69:54 (18:18, 22:8, 20:13, 9:15) den USC BasCats Heidelberg geschlagen geben.

Die Partie im Institut für Sport und Sportwissenschaft (Heidelberg) entwickelte sich von Beginn an zu einem physischen und kampfbetonten Spiel, in dem die BasCats das Tempo bestimmten. Im ersten Viertel jedoch wechselte die Führung noch ständig. Die Eisvögel USC Freiburg 2 konnten zunächst die Oberhand gewinnen, doch die BasCats USC Heidelberg kämpften hart und beendeten das erste Viertel mit einem ausgeglichenen 18:18. Hier zeigten die drei US-Profis der BasCats schon ihre Stärke, sie punkteten zusammen 16 ihrer 18 Punkte. Bei Freiburg startete Stephanie Wagner mit 7 Zählern gut in die Partie.

Im zweiten Viertel agierte Heidelberg mit hoher Intensität, suchte früh den Kontakt und setzte Freiburg immer wieder unter Druck. Die Verteidigung der Gastgeberinnen forcierte viele Ballverluste der Eisvögel und schlechte Abschlüsse. Sie zeigten Dominanz und erzielten beeindruckende 22 Punkte, während die Gäste lediglich 8 Punkte erzielen konnten. Mit einem Halbzeitstand von 40:26 schien der Sieg für die BasCats zum Greifen nahe. Auch hier zeigte Moten ihre Qualität indem sie mit 11 Punkten die BasCats anführte.

Den Freiburgerinnen war klar, dass sie Moten und Oden unter Kontrolle bringen müssen um noch eine Chance auf den Sieg zu haben. Doch dies sahen die BasCats anders, sie setzten ihren Lauf fort und bauten ihre Führung auf fast 20 Punkte aus, vor allem durch schnelle Punkte der beiden Profi Spielerinnen.

Freiburg hatte Phasen, in denen sie den Ball gut bewegten, doch mangelnde Konsequenz im Abschluss und eine unzureichende Wurfquote, vor allem im 3-Punktbereich mit 13% verhinderten, dass sie wirklich herankamen.

Dennoch ließ Freiburg nicht locker und konnte durch gute defensive Phasen wie Blocks von Frederike Askamp und den insgesamt 11 Defensivrebounds von Lara Gierlich, sich etwas ins Spiel zurück kämpfen. Allerdings führte das aggressive Rebounding und die schnellen Transition-Aktionen bei den BasCats zu vielen Punkten, die den Abstand immer weiter vergrößerten (60:39).

Auch wenn die Breisgauerinnen im letzten Viertel etwas zurückkamen und 15 Punkte erzielten, war der Vorsprung der BasCats zu groß. Am Ende triumphierten die USC BasCats Heidelberg mit 69:54 verdient und sicherten sich damit einen wichtigen Sieg.

Mit diesem Erfolg bauen die BasCats ihre gute Position in der Tabelle der 2. DBBL Süd weiter aus und schicken ein starkes Signal an die Konkurrenz. Besonders das hohe Tempo, die starke Defensive und das Hustle-Game machten heute den Unterschied. Freiburg zeigte Einsatz, kämpft aber weiterhin an Feinheiten wie der Wurfquote und der Ballkontrolle. Dieses Spiel wird als gutes Beispiel für ein intensives Basketball-Duell in Erinnerung bleiben – geprägt von Energie, Teamwork und dem Willen, jede Situation zu nutzen.

Die Top-Performer auf Seiten der BasCats Heidelberg waren die drei US-Spielerinnen: Kelly Moten (17 Punkte, 4 Assists, 9 Rebounds), Jayla Oden (16 Pkt, 2/5 Dreier, 2 Steals), Charisse Fairley (10 Pkt, 6 Reb, 4 Steals)

Bei den Eisvögeln scorten an diesem Abend gleich vier Spielerinnen zweistellig: Stephanie Wagner (12 Punkte, 10/11 FT (91%), 3 Assists), Karla Busch (10 Ptk,11 Reb), Frederike Askamp (10 Pkt, 7 Reb), Julia Leiner (10 Pkt, 2 Ass)

Weiter geht es für die Freiburgerinnen am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der heimischen Unihalle gegen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets.