Rahmenhandlung in Halle: Eisvögel verlieren beim MBC
SYNTAINICS MBC gegen Eisvögel: 78-68 (38-31). Beim Auswärtsauftritt an der Saale hapert es im ersten (24-7) und im letzten Viertel. Dazwischen zeigen die Eisvögel eine ansprechende Leistung. Evans und Prohaska führen das Team an.

Zahlen bitte: Kleinigkeiten machen den Unterschied zwischen den beiden Kontrahenten. Die Eisvögel zeigen die etwas niedrigere Wurfquote (38 zu 46 %), kompensieren diese jedoch mit deutlich mehr Würfen (26/68 vs. 27/59). Die meisten anderen Stats mit hauchdünnen Unterschieden (40:39 Rebounds für Halle, 10:8 Assists, 10:13 Steals). Tough!
Duelle im Fokus: Die Überseespielerinnen dominierten in der SWH-Arena vor 650 Zuschauern. Katelyn Shumate (24 pts.) ist für den MBC da, wenn sie benötigt wird. Zu Recht schnappt sie sich den „Player of the match“-Award. Liz Smith mit 23 Punkten und 3 Assists macht am Schluss den Deckel drauf. Für die Eisvögel wirft sich Abby Prohaska rein (16 pts., 3 ass.). Summah Evans führt mit 22 Punkten die Scorerliste an.
Höchste Effizienz: Antonia Kraushaar mausert sich on the road mit hustle-Statistiken in die Herzen der Fans: 8 Punkte, 7 Rebounds, 2 Steals. Der Wille bewegt Wände. Effizienz 16 ist der Spitzenwert des USC.
Happy birthday! Zurück an alter Wirkungsstätte und als Geburtstagskind hätte sich Eléa Gaba den Auswärtssieg gewünscht. Doch der Basketballgott will es anders und gönnt der frischgebackenen 25-Jährigen keinen Sahnetag. 4 Punkte und 3 Rebounds. Keine schöne Bescherung. Kopf hoch und weiter!
Zum Spiel:
Trotz Evans Topleistung: Eisvögel unterliegen dem MBC mit 68:78
Der USC verliert auch sein nächstes Auswärtsspiel und baut seine Negativserie weiter aus. Entscheidend für die Niederlage war vor allem der schwache Start in die Partie. Bereits im ersten Viertel geriet das Team von Coach Möller mit 7:24 in Rückstand. ,,Anfangs haben wir defensiv überhaupt keinen Zugriff bekommen und offensiv nicht die richtigen Anspielstationen gefunden", resümierte Möller. Nach einer taktischen Anpassung fanden die Eisvögel jedoch im zweiten Viertel besser ins Spiel. Mit aggressiverer Teamverteidigung und klareren Lösungen im Angriff gelang es den Freiburgerinnen, das Viertel mit 24:14 für sich zu entscheiden und den Rückstand zur Halbzeit spürbar zu verkürzen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen. Das dritte Viertel verlief ausgeglichen (17:17), ehe der USC im Schlussabschnitt noch einmal alles versuchte das Spiel auf seine Seite zu ziehen. Trotz großer Einsatzbereitschaft und Herz reichte es jedoch nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu drehen. ,, Wir haben wieder über viele Phasen des Spiels bewiesen, dass wir besser sind als da, wo wir stehen und wir werden auf jeden Fall weiter in jeder Partie die vor uns liegt, den Gegnern alles abverlangen und auch im kommenden Heimspiel gegen Marburg wieder bereit sein, mit den Fans im Rücken", sagte Headcoach Stefan Möller. Allen voran die Leistung von Summah Evans kann den Fans der Eisvögel Hoffnung machen. Mit 22 Punkten und acht Rebounds kam die Australierin gestärkt aus ihrer Verletzungspause zurück. Möller lobte ausdrücklich das Physiogespann um Christoph Sacherer, das unter der Woche alles dran gesetzt hatte Evans fit für die Partie zu machen.
Und sonst so? Weiter geht’s. Immer weiter! Am kommenden Samstag kommt der BC Marburg in den Dome. Sprungball: 19:00 Uhr! Zu den Tickets: HIER entlang!









