Daub macht das Season High. Doch die Punkte bleiben in Marburg.
Ersatzgeschwächte Eisvögel verlieren beim Tabellenfünften 68:88 (40:41). Am Sonntag kommt der Tabellenführer.

Text: Lars Engel / Eisvögel, Foto: Stefan Tschersich
Ohne Abby Prohaska mussten die Eisvögel am Samstagmorgen die Fahrt nach Marburg antreten. Die Amerikanerin hat die Grippe. Mit an Bord jedoch eine Neuverpflichtung (wir werden berichten). Allein, die Freigabe aus den USA wollte einfach nicht kommen. Und so traten die USC-Ladies an der Lahn mit nur einer Importspielerin an.
Beide Teams zeigten vor 600 Zuschauern in der Sporthalle am Georg-Gassmann-Stadion gewohnte Stärken und Schwächen: Gelungene Teamdefense, die zu wichtigen Steals führte, aber auch Schwächen im Defensivrebound und zu viele Ballverluste. Die Eisvögel spielten eine ordentliche erste Halbzeit, hätten dort mit einer besseren Reboundarbeit mit einer Führung in die Halbzeit gehen können. Am Ende waren es 17 Marburger Offenserebounds, die schmerzten.
Entscheidend dann der halbzeitübergreifende 18:0 Run der Dolphins. Freundlich unterstützt von gleich mehreren Freiburger Ballverlusten. 23 Turn over verschenkte das Team im gesamten Spiel. Zu viele, um Zählbares aus Hessen mitzunehmen.
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Zum Spielbericht:
USC-Misere hält auch gegen Marburg an
Nach einer zunächst ausgeglichenen Partie unterliegen die Eisvögel dem BC Marburg klar mit 68:88.
Es ist die zehnte Niederlage in Folge, die der USC an diesem Spieltag hinnehmen musste, und ein weiteres Mal war dafür ein Viertel besonders entscheidend. Denn nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang, in dem Marburg knapp mit 41:40 die Oberhand behielt, kamen die Freiburgerinnen überhaupt nicht gut aus der Kabine. Gerade einmal zwölf Punkte erzielten die Eisvögel im dritten Viertel, während die Marburgerinnen ganze 28 verbuchten. „Es kann immer mal passieren, dass man einen schlechten Start in die zweite Halbzeit erwischt, aber wir haben es nicht geschafft, aus diesem negativen Rhythmus rauszukommen und zurück ins Spiel zu finden“, sagte Headcoach Stefan Möller nach dem Spiel.
Im letzten Viertel gelang es dem USC nicht, den großen Rückstand aufzuholen. Britta Daub glänzte mit 18 Punkten, Summah Evans folgte mit 17 Punkten (4 Dreier). Doch die Hypothek aus dem sechsminütigen Blackout war zu hoch.
Am kommenden Wochenende empfangen die Eisvögel den deutschen Meister aus Keltern. Es kommt also eine echte Bewährungsprobe auf das Team von Stefan Möller zu.
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Gute Nachrichten kamen aus Leimen: Das 2.DBBL-Team gewann auch das Rückspiel im Badenderby und setzte sich in der Boris-Becker-Stadt mit 69:63 durch und grüßt über Nacht vom dritten Tabellenplatz.
Das Jugendbundesligateam spielt am Sonntag um 14:00 Uhr in der Unihalle. Gegner sind die U18-Mädchen vom Tabellendritten MTV München.
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Und die Tickets fürs Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den Tabellenprimus gibt’s HIER.









